Schiedsrichter-Kritik & verweigerter Handschlag - RB-Coach Ole Werner lässt Dampf ab

RB Leipzig hat die Überraschung beim FC Bayern München verpasst und ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden.

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RB-Trainer findet deutliche Worte zur Leistung von Schiedsrichter Daniel Siebert und dessen Umgang nach Spielende.

RB-Coach Ole Werner spricht nach dem Spiel von einer verdienten Niederlage, übt aber auch deutliche Kritik an Schiedsrichter Daniel Siebert.

"Ich glaube, dass die Bayern unter dem Strich verdient gewonnen haben, weil sie dann eben doch auch die klareren Möglichkeiten hatten und ihre Räume gut genutzt haben", betonte Werner nach der 0:2-Niederlage am Sky Sport Mikrofon. "Uns hat vor allem gefehlt, dass du selbst in Führung gehst in deinen guten Situationen. Ich glaube, dann nimmt das Spiel einen anderen Verlauf und es gab eben auch ein paar Situationen, die auf unsere Seite hätten fallen müssen."

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DFB-Pokal, Viertelfinale: Bayern ist seinem Sehnsuchtsort Berlin bis auf eine letzte Hürde ganz nah gekommen. Ein Doppelschlag innerhalb von drei Minuten beim 2:0 gegen Leipzig reichte den Münchnern.

Ärger um vermeintliche Elfer-Szene

Eine davon war eine strittige Szene in der 28. Minute, als Bayerns Josip Stanisic den flinken RB-Star Antonio Nusa an der Strafraumkante zu Fall brachte. Ob die Aktion innerhalb oder außerhalb des Sechzehners war, fraglich - eindeutig aus Werners Sicht aber: "Es ist ein klares Foul. Wenn es kein Elfmeter sein sollte, dann ist es zumindest ein Freistoß, der bei unseren Schützen dann zumindest eine 50-prozentige Torchance ist." Der Kontakt sei für den RB-Coach aber "eher im Strafraum als außerhalb" gewesen.

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Strittige Situation in der 27. Minute: Josip Stanisic foult Leipzigs Antonio Nusa, aber es gibt keinen Pfiff. Für Sky Experte Lothar Matthäus ist das Foul außerhalb des Strafraums.

Auch Leipzigs Kapitän David Raum ärgerte sich: "Er meinte, der Keller hat zu ihm gesagt: 'Es ist außerhalb und es ist außerdem auch kein Foul'. Außerhalb gebe ich ihm vielleicht, aber wenn das kein Foul ist - sorry, dann ist mein Wegrutschen auf St. Pauli auch kein Foul", haderte der DFB-Star. "Selbst wenn er keinen Elfmeter gibt, er muss ja das Foul sehen und wenigstens einen Freistoß geben. Ich glaube, in den letzten Wochen war es mit dem VAR wirklich ungünstig, deswegen sage ich lieber nichts mehr."

Deutliche Schiri-Kritik - verweigerter Handschlag?

Werner zog ein deutliches Fazit: "Insgesamt war es einfach heute - wie ich finde - dann in doch auch entscheidenden Situationen keine gute Leistung vom Schiedsrichter. Auch wenn wir bei uns anfangen und da sicherlich auch genug Themen waren, die wir besser machen können", holte der Leipziger Trainer aus: "Aber du brauchst diese Situationen und wie man das zu viert nicht sehen kann und nicht mal als Foul sehen kann, das ist dann auch nicht Viertelfinal-Niveau - tut mir leid."

Am Ende reichte es für die Roten Bullen nicht für das Halbfinale. "Ich bin zum Schiedsrichter hin, der hat jetzt mein Angebot des Handschlags komplett ignoriert. Ich weiß nicht, was ich ihm getan habe - vielleicht hat er es auch nicht mitbekommen, weil er mit anderen Leuten im Gespräch war. Ich habe keine Ahnung, ich weiß es nicht", sagte Werner und ergänzte: "Auf jeden Fall hatten wir Blickkontakt, aber [er] hat's vorgezogen, mir heute nicht die Hand zu geben - warum auch immer."

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Schiedsrichter Siebert wollte sich nach dem Spiel nicht äußern. "Eine klare Linie hat er nicht gehabt", bewertete Sky Sport Experte Lothar Matthäus die Schiri-Leistung: "Bei Foulspiel nicht oder auch bei Abseits-Entscheidungen nicht, weiterspielen, abpfeifen oder nicht abpfeifen", bemängelte der Rekordnationalspieler.

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Unabhängig davon sind die Bayern aber verdient ins Halbfinale eingezogen und träumen nun vom ersten DFB-Pokal-Titel seit 2020.

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