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Lüttich - Frankfurt: Schiedsrichter gibt dem Falschen Gelb

Fatale Entscheidung gegen SGE! Schiri gibt dem Falschen Gelb

Lars Pricken

12.11.2019 | 11:57 Uhr

Schiedsrichter Matej Jug zeigt unter Protest der Frankfurter dem falschen Spieler die Gelbe Karte.
Image: Schiedsrichter Matej Jug zeigt unter Protest der Frankfurter dem falschen Spieler die Gelbe Karte. © DPA pa

Beim Europa-League-Spiel zwischen Standard Lüttich und Eintracht Frankfurt kam es zu einer fatalen Fehlentscheidung des Schiedsrichters.

Der Schock über den 2:1-Siegtreffer der Belgier in letzter Sekunde saß bei der Eintracht nach Abpfiff tief. Lange sah es danach aus, als wären die Adler auf bestem Weg in die K.o.-Runde der Europa League. Nun ist das Weiterkommen stark gefährdet.

Schiedsrichter verlieren nach Foul an Rode die Übersicht

"Diese Niederlage war sehr, sehr bitter und vor allem ärgerlich", monierte Trainer Adi Hütter nach der Partie gegenüber DAZN. Doppelt schwer wiegt der Schlag, bedenkt man, dass die Partie in der 69. Minute eine komplett andere Richtung hätte einnehmen können. Nach einem Pass von Goncalo Paciencia lief Sebastian Rode allein auf Lüttich-Keeper Arnaud Bodart und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden.

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Der Schiri tat sich schwer, dieses zu beurteilen. Während die Frankfurter für einen Platzverweis argumentierten und Standard die Unschuld des Verteidigers beteuerte, verlor der slowenische Unparteiische Matej Jug die Übersicht. Nach Absprache mit seinen Assistenten zeigte er nach kurzer Unterbrechung dann Gojko Cimirot den gelben Karton.

Hütter zeigt sich verärgert über die schwache Schiri-Leistung

Das Dubiose: Der Mittelfeldspieler war an der Aktion überhaupt nicht beteiligt. Begangen wurde das Foul an Rode von Abwehrmann Konstantinos Laifis, der bereits verwarnt war. Damit hätte sich auch die Frage, ob es ein gelb- oder rotwürdiges Foul war erübrigt - ein Platzverweis hätte so oder so erfolgen müssen.

Hütter, der sich sehr verärgert über diesen Schiedsrichter-Fauxpas zeigte, meinte: "Wenn es schon keine Rote Karte gibt, muss es Gelb für den Spieler geben, der schon Gelb hatte. Mit einem Spieler mehr hätten wir uns leichter getan."

Durch den Dreier ziehen die Belgier am Bundesligisten vorbei. Zwar gibt es unter den punktgleichen Teams nach dem 2:1-Eintracht-Sieg im Hinspiel keinen Gewinner aus dem direkten Duell, doch wäre die Ausgangslage durch einen Punktgewinn der Eintracht deutlich entspannter gewesen.

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