Schuh-Gate: Wolfsburg wehrt sich
Zufall oder Sabotage?
30.06.2017 | 09:55 Uhr
Nassen Fußes mussten die Profis von Eintracht Braunschweig das Hinspiel in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg bestreiten.
Grund dafür: Der Braunschweiger Zeugwart hatte die Schuhe der Mannschaft vor der Partie in der Dusche der Gästekabine aufgereiht - als die Spieler diese dann anziehen wollten, waren die Schuhe alle völlig durchnässt.
"Alles war nass, gar nicht angenehm. Wir haben es extra ausprobiert, man muss schon die Knöpfe drücken, damit Wasser fließt", berichtet Eintracht-Profi Mirko Boland und Ken Reichel vermutet: "Irgendein Wolfsburger hat sich einen Scherz erlaubt, unsere Schuhe standen unter Wasser. Es gibt einen Fußball-Gott, der bestraft solche Sachen."
Nun liegt die Vermutung nahe, dass die "Wölfe" ihren Gegner damit bewusst sabotieren wollten. Doch VfL-Veranstaltungsleiter Thomas Franke wehrt sich gegen derartige Vorwürfe: „Aus Hygiene-Gründen findet alle 24 Stunden ein automatisch ausgelöster Spülvorgang aller sanitären Anlagen in der Volkswagen Arena statt." Es handle sich daher „keinesfalls um eine bewusste Störung."