So verspielt die Eintracht alles - ein Kommentar
Der Optimismus vor dem Spiel gegen Qarabag Agdam war groß bei Interimstrainer Dennis Schmitt und Kapitän Robin Koch.
22.01.2026 | 12:15 Uhr
Die Ernüchterung nach der Partie fällt dafür umso größer aus.
Durch die Niederlage beim aserbaidschanischen Serienmeister hat Eintracht Frankfurt auch sein zweites Saisonziel schon jetzt vergeigt: Mit vier Punkten Rückstand ist ein Weiterkommen in der Champions League schon vor dem letzten Spieltag unmöglich. Im DFB-Pokal ist die SGE schon seit der zweiten Runde raus.
Nichts geändert nach Trainerwechsel
Mindestens genauso schlimm: Auch nach dem Trainerwechsel hat sich bei der Eintracht nichts geändert. Zum vierten Mal in Folge kassierten die Adlerträger drei Gegentore - wieder waren alle davon desolat verteidigt. Pass nach außen, scharfe Flanke an den Fünfmeterraum, Tor.
So einfach kam Qarabag gleich dreimal zum Erfolg, weil die Eintracht viel zu passiv und naiv agierte. Der Auftritt zeigt zudem: Frankfurt hat ein klares Kopfproblem. In vielen Situationen zeigte sich die Mannschaft verunsichert. Wieder einmal waren vor allem Führungsspieler wie Rasmus Kristensen und Arthur Theate mehr Problem als Lösung.
Zumindest in der Bundesliga ist Frankfurt noch in Schlagdistanz zu den internationalen Plätzen. In der aktuellen Situation, sind es aber mehr als nur Stellschrauben, an denen das neue Trainerteam um Dennis Schmitt und Alex Meier drehen muss, um die Eintracht wieder auf Kurs zu bringen.
Die Mannschaft braucht einen mentalen Reset, denn mit solchen Auftritten verspielt die Eintracht alles!
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