VAR soll mehr Macht bekommen

Die Regelhüter wollen den Video-Referees mehr Macht geben. Zugleich soll das Spiel schneller werden.

Schiedsrichter Felix Zwayer schaut sich eine strittige Szene nochmal an.
Image: Schiedsrichter Felix Zwayer schaut sich eine strittige Szene nochmal an.  © Imago

Die Befugnisse der Video-Assistenten sollen schon zur Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) erweitert werden.

Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) haben am Dienstag ihre entsprechende Agenda für die Generalversammlung am 28. Februar in Wales bestätigt. Für Neuerungen braucht es dort eine Dreiviertelmehrheit der Mitglieder, flächendeckend in den Ligen eingeführt würden sie nach Zustimmung zur kommenden Saison.

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Die IFAB-Mitglieder sollen Ende des Monats darüber abstimmen, ob die Video-Schiedsrichter (VAR) künftig auch Eckball-Entscheidungen sowie die zweite Verwarnung bei einer Gelb-Roten Karte überprüfen können. Bisher dürfen nur Tore, Strafstöße, Rote Karten und mögliche Verwechslungen bei Platzverweisen überprüft werden.

Spielfluss soll verbessert werden

Außerdem stehen beim 140. Treffen Regel-Änderungen zur Debatte, die den Spielfluss weiter verbessern und Verzögerungen reduzieren sollen. Vorgeschlagen wurde auch eine Zehn-Sekunden-Frist für Spieler beim Auswechsel-Vorgang. Die Acht-Sekunden-Vorgabe, die bisher bei Torhütern gilt, soll künftig auf Einwürfe und Abstöße erweitert werden. Außerdem sollen Spieler, die auf dem Platz medizinisch behandelt werden, das Spielfeld verlassen und für einen festgelegten Zeitraum nicht zurückkehren dürfen.

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Beim strittigen Thema Abseits hatte das IFAB-Board unter Vorsitz des Walisers Noel Mooney im Januar vereinbart, "mit Tests fortzufahren". Zudem sprachen sich die Regelhüter für die Verwendung von Körperkameras bei Schiedsrichtern aus.

SID

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