Völler warnt: Viele können wieder ganz unten reinrutschen

Enge Saison im Anmarsch

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Völler: Könnte auch diese Saison wieder gefährlich werden

Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln haben bei einer Medienrunde einen einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel ausgerufen. Bescheiden könnte man meinen, doch der Kampf ums Liga-Mittelfeld dürfte tatsächlich hart werden.

"Im letzten Jahr mussten wir selbst erleben, wie es ist, wenn man von seinen Zielen abkehren muss und unten reinrutscht. Wir haben gesehen, wie schnell das geht. Das wird auch im kommenden Jahr so sein", prophezeit Bayer-Sportchef Rudi Völler beim Fußball-Gipfel der Rheinischen Post mit Blick auf die neue Saison.

Absturz-Quartett will es dieses Jahr besser machen

Die Leverkusener lieferten eine desaströse Spielzeit, retteten sich mit Ach und Krach auf Rang 12. Aber nicht nur die Werkself leistete sich einen Fehltritt: Für den FC Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und den VfL Wolfsburg hieß es Tabellen-Nirgendwo statt Europa. Sie sind ebenfalls unter Zugzwang.

Völler ist daher vor dem Saisonstart in Alarmbereitschaft und schließt ein weiteres holpriges Jahr nicht aus: "Zwischen Platz drei und 13 ist alles möglich. Da versuchen wir dabei zu sein, am liebsten unter den ersten sechs, sieben. Es geht aber auch schnell, dass du auf einmal im hinteren Mittelfeld bist und nervös wirst. Es wird auch dieses Jahr diverse Vereine geben, die weit nach vorne schauen und dann ganz unten reinrutschen. Das ist aber das Interessante an der Liga."

Köln peilt Platz neun an

Auch Jörg Schmadtke vom 1. FC Köln erwartet einen engen Kampf um die einstelligen Tabellenplätze. "Es wird mehrere Mannschaften geben, die letztes Jahr ein Stück weiter unter ihren Möglichkeiten waren und wieder nach oben schieben. Andere wie wir werden versuchen, auch eine Rolle zu spielen", so Kölns Sportchef:

"Unser realistisches Ziel ist es, dass wir um Platz neun herum einlaufen und eine unbeschwerte Saison spielen wollen. Aber es gibt viele Klubs, die sich darum berechtiger Weise bemühen."

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Schmadtke verrät Kölner Saison-Ziel

Eberl für harten Kampf um Europa gerüstet

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl gibt sich zurückhaltend, was eine Fohlen-Prognose für 2017/2018 angeht. "Es wäre schon was Besonderes, wenn Gladbach weiter einstellig bleibt. Wenn das so ist, dann spielen wir automatisch um Europa mit", sagte der 43-Jährige.

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Nur bei einem ist sich Eberl sicher - den Fans steht eine spannende Saison bevor: "Wir haben rund zehn Vereine, die um sechs, sieben Plätze fighten. Es wird ein harter Kampf und eine interessante Liga, glaube ich. Wir versuchen dabei eine gute Rolle zu spielen."

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Eberl erwartet harten Fight um Europa