WM 2022 in Katar: Ausnüchterungsbereiche für angetrunkene Fans bei WM

Ausnüchterungsbereiche für angetrunkene Fans bei Katar-WM

Bei der WM 2022 in Katar wird es extra Ausnüchterungsbereich für angetrunkene Fans geben.
Image: Bei der WM 2022 in Katar wird es extra Ausnüchterungsbereich für angetrunkene Fans geben.  © Imago

Für stark angetrunkene Fußballfans soll es bei der WM in Katar eigene Bereiche zur Ausnüchterung geben.

"Das ist ein Ort, an dem sichergestellt ist, dass diese Leute sicher sind und niemandem anderen schaden können", sagte Turnier-Geschäftsführer Nasser Al Khater gegenüber Sky News. Wie genau die Zonen für betrunkene Fans gestaltet werden und wann genau die Fußballanhänger sich in ihnen aufhalten müssen, ließ der WM-Spitzenfunktionär offen.

WM 2022: Die WM-Fakten zur deutschen Nationalmannschaft

  • Gruppe: Gruppe E
  • Gruppengegner: Japan, Spanien, Costa Rica
  • Trainer: Hansi Flick
  • Kapitän: Manuel Neuer
  • WM-Teilnahmen: 19
  • Weltmeistertitel: 4 (1954, 1974, 1990, 2014)
  • Letzte WM-Platzierung: Vorrunden-Aus (2018)
  • WM-Bilanz: 67 Siege, 20 Unentschieden, 22 Niederlagen
  • WM-Rekordtorschütze: Miroslav Klose (16 WM-Tore)
  • WM-Rekordspieler: Lothar Matthäus (25 WM-Spiele)

Zuletzt hatten der Weltverband FIFA und die Organisatoren der Weltmeisterschaft die Regeln für den Alkoholausschank während der WM festgezurrt. Alkoholhaltige Getränke werden vor und nach dem Anpfiff auf dem Stadiongelände sowie nach 18.30 Uhr Ortszeit auf dem Fanfest in Doha ausgeschenkt. Während der Spiele gibt es in den Stadien nur alkoholfreie Getränke.

ZUM DURCHKLICKEN: DAS SIND DIE WM-STADIEN IN KATAR

  1. Lusail Iconic Stadium in Lusail: In dem an eine traditionelle Fanar-Laterne angelehnten Final-Stadion sollen Futurismus und die arabische Kultur kombiniert werden. Klimatisiert wird das Stadion durch ein besonderes Kühlwassersystem.
    Image: Lusail Iconic Stadium in Lusail: In dem an eine traditionelle Fanar-Laterne angelehnten Final-Stadion sollen Futurismus und die arabische Kultur kombiniert werden. Klimatisiert wird das Stadion durch ein besonderes Kühlwassersystem.  © Imago
  2. Lusail Iconic Stadium in Lusail: Kapazität: 80.000 – Kosten: 552 Mio. US-Dollar - Baubeginn: April 2017 - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (WM-FINALE)
    Image: Lusail Iconic Stadium in Lusail: Kapazität: 80.000 | neu: 88.966 – Kosten: 552 Mio. US-Dollar - Baubeginn: April 2017 - Austragungsort für 6 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale, 1 Viertelfinale, 1 Halbfinale und das WM Finale © Imago
  3. Das Al-Bayt-Stadion soll ebenfalls Design mit der arabischen Kultur verbinden ("Bayt al Sha'ar" arab. für traditionelle Nomaden-Unterkünfte). Der zeltartige Aufbau, die typischen Sadu Musterund schwarzen Streifen sind daran orientiert.
    Image: Das Al-Bayt-Stadion soll ebenfalls Design mit der arabischen Kultur verbinden ("Bayt al Sha'ar" arab. für traditionelle Nomaden-Unterkünfte). Der zeltartige Aufbau, die typischen Sadu Muster und die schwarzen Streifen sind daran orientiert.  © Imago
  4. al-Bayt Stadium in al-Khor: Kapazität: 60.000 Sitzplätze - Baubeginn: September 2017 - Kosten: 770 Millionen Euro -Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Halbfinale) - Eröffnungsfeier
    Image: al-Bayt Stadium in al-Khor: Kapazität: 60.000 | neu: 68.895 - Baubeginn: September 2017 - Kosten: 770 Millionen Euro -Austragungsort für das Eröffnungsspiel sowie 5 weitere Gruppenspiele, 1 Achtelfinale, 1 Viertelfinale und 1 Halbfinale © Imago
  5. Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Als eines von zwei Stadien nicht extra für die WM gebaut ist es außen mit einem wellenförmigen Gitter versehen, dass die verschiedenen Aspekte des Landes symbolisieren soll.
    Image: Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Als eines von zwei Stadien nicht extra für die WM gebaut. Das auffälligste Merkmal ist die leuchtende Fassade. Sie soll die verschiedenen Aspekte symbolisieren, die für die Bewohner Katars wichtig sind.  © Imago
  6. Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2003 (Renovierung von 2014 bis 2022) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale)
    Image: Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 | neu: 45.032 - Baubeginn: 2003 (Renovierung von 2014 bis 2022) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für 6 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale © Imago
  7. al-Thumama Stadium in Doha: Die kreisrunde Form und Verziereung sollen an die Gahfiya erinnern, eine traditionelle und weit verbreitete Kopfbedeckung im arabischen Raum. Nach der WM soll das Stadion als Sportklinik genutzt werden.
    Image: al-Thumama Stadium in Doha: Die kreisrunde Form und Verzierung sollen an die Gahfiya erinnern, eine traditionelle und weit verbreitete Kopfbedeckung im arabischen Raum. Nach der WM soll das Stadion als Sportklinik genutzt werden. © Imago
  8. al-Thumama Stadium in Doha: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: März 2017 - Kosten:	282 Millionen Euro - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Viertelfinale)
    Image: Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 | neu: 44.400 - Baubeginn: 2003 (Renovierung von 2014 bis 2022) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für 6 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale und 1 Viertelfinale © Imago
  9. al-Janoub Stadium in Doha: Das in Hafennähe stehende Stadion erinnert an eine riesige Muschel, auf deren Dach man Wellen des Meeres oder Sanddünen der arabischen Wüste erkennt. Die Form wurde auch im Stile alter Dhau-Boote (Perlenfischer) gestaltet.
    Image: al-Janoub Stadium in Doha: Das in Hafennähe stehende Stadion erinnert an eine riesige Muschel, auf deren Dach man Wellen des Meeres oder Sanddünen der arabischen Wüste erkennt. Die Form wurde auch im Stile alter Dhau-Boote (Perlenfischer) gestaltet.  © Imago
  10. al-Janoub Stadium in Doha: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: Mai 2014 – Kosten: 587,3 Millionen Euro -Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale)
    Image: al-Janoub Stadium in Doha: Kapazität 40.000 | neu: 44.325 - Baubeginn: Mai 2014 – Kosten: 587,3 Millionen Euro -Austragungsort für 6 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale © Imago
  11. Khalifa International Stadium in al-Rayyan: Das Stadion wurde nicht extra für die WM gebaut und besteht bereits seit 1976. Besonders markant sind die Wellenartige Dachkonstruktion und die LED-Bestrahlung bei Nacht.
    Image: Khalifa International Stadium in al-Rayyan: Das Stadion wurde nicht extra für die WM gebaut und besteht bereits seit 1976. Besonders markant ist die Wellen-Dachkonstruktion und die LED-Bestrahlung bei Nacht.  © Imago
  12. Khalifa International Stadium in al-Rayyan: Kapazität 45.000 Sitzplätze - Baubeginn: 1976 (Eröffnung) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale und Spiel um Platz 3)
    Image: Khalifa International Stadium in al-Rayyan: Kapazität 45.000 | neu: 45.857 - Baubeginn: 1976 (Eröffnung) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für 6 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale und das Spiel um Platz 3 © Imago
  13. Stadium 974 in Doha: Die Zahl 974 steht für die Anzahl der Schiffscontainer, die im Stadion verbaut sind. Damit ist es einer der recyclebaren Stadien der Welt. Nach der WM soll es wieder in Einzelteile zerlegt werden und könnte so wegweisend sein.
    Image: Stadium 974 in Doha: Die Zahl 974 steht für die Anzahl der Schiffscontainer, die im Stadion verbaut sind. Es kann theoretisch nach dem Turnier vollständig ab- und mit derselben Kapazität an einem anderen Ort neu aufgebaut werden. © Imago
  14. Stadium 974 in Doha: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2018 - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale)
    Image: Stadium 974 in Doha: Kapazität 40.000 | neu: 44.089 - Baubeginn: 2018 - Kosten: unbekannt - Austragungsort für 6 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale © Imago
  15. Education City Stadium in al-Rayyan: Gelegen im Universitätsviertel glitzern nachts tausende Leuchtdioden, tagsüber erstrahlt es durch Sonnenreflexion. Nach der WM soll es für die Frauennationalmannschaft und für den Hochschulsport genutzt werden.
    Image: Education City Stadium in al-Rayyan: Gelegen im Universitätsviertel glitzern nachts tausende Leuchtdioden, tagsüber erstrahlt es durch Sonnenreflexion. Nach der WM soll es für die Frauennationalmannschaft und für den Hochschulsport genutzt werden.  © Imago
  16. Education City Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2016 - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Viertelfinale)
    Image: Education City Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 | neu: 44.667 - Baubeginn: 2016 - Kosten: unbekannt - Austragungsort für 6 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale und 1 Viertelfinale © Imago
  17. Education City Stadium in al-Rayyan: Die Spielstätte wird auch  das 'Juwel der Wüste' genannt. Die Außenhülle erinnert an einen geschliffenen Diamanten.
    Image: Education City Stadium in al-Rayyan: Die Spielstätte wird auch das 'Juwel der Wüste' genannt. Die Außenhülle erinnert an einen geschliffenen Diamanten. © DPA pa

Klare Regeln in Katar

Anders als im benachbarten Saudi-Arabien ist Alkohol in Katar nicht gänzlich verboten, wird aber auch bislang nur sehr eingeschränkt etwa in Bars oder Restaurants bestimmter Hotels ausgeschenkt. Ausländer können ihn auch in einem Geschäft mit entsprechender Lizenz kaufen, müssen aber älter als 21 Jahre sein und brauchen dafür eine Erlaubnis.

WM 2022: Wann spielt die deutsche Nationalmannschaft?

  • Gruppe: Gruppe E
  • Gruppengegner: Japan, Spanien, Costa Rica
  • 1. Spiel: Deutschland – Japan (Anpfiff: 23. November 2022, 14 Uhr)
  • 2. Spiel: Spanien – Deutschland (Anpfiff: 27. November 2022, 20 Uhr)
  • 3. Spiel: Costa Rica – Deutschland (Anpfiff: 01. Dezember 2022, 20 Uhr)
  • Mögliche Achtelfinalgegner: Belgien, Kanada, Marokko, Kroatien

Laut WM-Chef Al Khater sind bereits 95 Prozent aller Eintrittskarten für das Turnier verkauft. Er versicherte erneut, das muslimische Land werde ein großzügiger Gastgeber sein. "Wir bitten die Leute nur, unsere Kultur zu respektieren. So lange niemand etwas tut, das andere Menschen verletzt, so lange niemand öffentliches Eigentum beschädigt, so lange man sich auf eine Art verhält, die nicht verletzend ist, so lange ist jeder willkommen und muss sich keine Sorgen machen", sagte Al Khater.

dpa

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