WM 2026: DFB-Team winkt Rekordprämie
Für den fünften Stern hätte der Verband 2022 400.000 Euro pro Spieler ausgeschüttet, jetzt können Joshua Kimmich und Co. noch größer abkassieren.
12.05.2026 | 21:15 Uhr
Die deutsche Nationalmannschaft würde im Falle einer erfolgreichen Mission fünfter Stern bei der WM im Sommer eine Rekordprämie einstreichen. Das verriet DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig am Rande einer Veranstaltung in Düsseldorf am Dienstagabend.
Einen konkreten Betrag werde der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nicht nennen, betonte Rettig, aber: "Wenn die Mannschaft Weltmeister wird, gibt es mehr als in Katar, weil deutlich mehr reinkommt, da will ich gar nicht mauern."
WM 2026: Fakten zur deutschen Nationalmannschaft
- Gruppe: E
- Gruppengegner: Curaçao, die Elfenbeinküste, Ecuador
- Trainer: Julian Nagelsmann
- Kapitän: Joshua Kimmich
- WM-Teilnahmen: 21
- Weltmeister-Titel: 4 (1954, 1974, 1990, 2014)
Der Titel bei der Wüsten-WM vor dreieinhalb Jahren hätte jedem Nationalspieler 400.000 Euro Prämie beschert. Allerdings schied der viermalige Weltmeister wie 2018 in Russland bereits in der Vorrunde aus. Bei der Heim-EM 2024 hätte der Turniersieg ebenfalls 400.000 Euro eingebracht, die Weltmeister von 2014 sahnten noch 300.000 Euro ab.
Rettig betont: "Da gibt es keine harten Verhandlungen"
Rettig betonte, dass die Prämienfrage die Spieler um Kapitän Joshua Kimmich bei all den Themen im Vorfeld mit am wenigsten interessiere. "Da gibt es keine harten Verhandlungen." Vielmehr herrsche "die totale Leistungsbereitschaft" vor. Die Mannschaft sei so sehr von sich überzeugt, dass die Prämie bei einem frühen Aus "gegen null" gehe. Stattdessen heiße es: "Dafür wollen wir hinten raus, wenn wir Weltmeister werden, einen Schnaps mehr."
Diese Stars verpassen die WM
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Image: Eder Militao (Brasilien): Der Verteidiger von Real Madrid musste nach einer erneuten Oberschenkelverletzung operiert werden und wird rund fünf Monate ausfallen. © DPA pa -
Image: Eduardo Camavinga (Frankreich): Der Real-Star wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den 26er-Kader nominiert. © Imago -
Image: Rodrygo (Brasilien): Der Real-Star hat sich Anfang März im Spiel gegen FC Getafe einen Riss im vorderem Kreuzband im rechten Knie zugezogen und muss seinen WM-Traum begraben. © Imago -
Image: Trent Alexander-Arnold (England): Der Rechtsverteidiger wurde von Thomas Tuchel nicht für den England-Kader berücksichtigt. © Imago -
Image: Dean Huijsen (Real Madrid): Der Innenverteidiger wurde nicht für den Kader berücksichtigt. Damit ist erstmals in der Geschichte kein Real-Spieler in einem spanischen WM-Aufgebot vertreten. © Imago -
Image: Serge Gnabry (Deutschland): Der Offensiv-Allrounder wird das Turnier aufgrund einer schweren Adduktorenverletzung verpassen. © Imago -
Image: Lennart Karl (Deutschland): Der Bayern-Shootingstar wird das Turnier aufgrund eines Muskelbündelrisses verpassen. © Imago -
Image: Marc-Andre ter Stegen (Deutschland): Der Torhüter erlitt im Februar eine Oberschenkelverletzung und verpasst damit das Turnier. © Imago -
Image: Yann Aurel Bisseck (Deutschland): Der Double-Gewinner von Inter wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht berufen. © Imago -
Image: Niclas Füllkrug (Deutschland): Auch der 33-Jährige steht nicht im deutschen WM-Aufgebot. © Imago -
Image: Tim Kleindienst (Deutschland): Der Angreifer hat nach einer Seuchen-Saison nicht den Sprung ins Aufgebot geschafft. © DPA pa -
Image: Karim Adeyemi (Borussia Dortmund): Der Angreifer wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht berücksichtigt. © Imago -
Image: Maximilian Mittelstädt (Deutschland): Der 29-jährige Verteidiger vom VfB Stuttgart wurde nicht für die Nationalmannschaft nominiert. © Imago -
Image: Josha Vagnoman (Deutschland): Der Rechtsverteidiger wurde nicht für den Kader nominiert. © Imago -
Image: Chris Führich (Deutschland): Der Flügelspieler des VfB Stuttgart wurde nicht für das deutsche WM-Aufgebot berufen. © Imago -
Image: Robert Andrich (Deutschland): Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen ist nicht berücksichtigt worden. © Imago -
Image: Leipzigs Christoph Baumgartner (l.) zog sich beim Aufwärmen vor der WM-Generalprobe gegen Tunesien (1:0) eine Verletzung der Muskulatur im rechten Oberschenkel zu. © DPA pa -
Image: Xavi (Niederlande): Der Spurs-Wirbelwind hat beim Spurs-Auswärtssieg in Wolverhampton einen Kreuzbandriss erlitten und verkündete via Social Media sein WM-Aus. © Imago -
Image: Matthijs de Ligt (Niederlande): Der ehemalige Bayern-Verteidiger hat bestätigt, dass er nach einer Operation die WM verpassen wird. © DPA pa -
Image: Joao Pedro (Brasilien): Brasiliens Nationaltrainer Ancelotti verzichtet im Konkurrenzkampf in der Offensive unter anderem zugunsten von Neymar auf den Stürmer des FC Chelsea. © Imago -
Image: Joao Palhinha (l.) und Raphael Guerreiro (beide Portugal): Beide Spieler wurden nicht für den WM-Kader von Portugal nominiert. © Imago -
Image: Estevao (Brasilien): Das Toptalent verpasst sein erstes großes Turnier aufgrund einer schweren Oberschenkelverletzung. © DPA pa -
Image: Jack Grealish (England): Der Flügelspieler wird wegen einer schweren Fußverletzung (Ermüdungsbruch) nicht bei der WM antreten können. © Imago -
Image: Samu Aghehowa (Spanien): Der Angreifer des FC Porto hat einen Kreuzbandriss erlitten und wird noch monatelang fehlen. © Imago -
Image: Joaquin Panichelli (Argentinien): Der 23-jährige Angreifer war Führender der Ligue-1-Torjägerliste, erlitt dann aber einen Kreuzbandriss und muss seinen WM-Traum begraben. © Imago -
Image: Hugo Ekitike (Frankreich): Der Stürmer hat sich im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen PSG einen Achillessehnenriss zugezogen und wird monatelang ausfallen. © Imago -
Image: Randal Kolo Muani (Frankreich): Der Stürmer wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den 26er-Kader nominiert. © Imago -
Image: Thiago Silva (Brasilien): Trotz guter Form und portugiesischer Meisterschaft mit dem FC Porto setzt Ancelotti in der Defensive auf eine neue Generation und verzichtet auf den Routinier. © Imago -
Image: Kingsley Coman (Frankreich): Der Ex-Bayern-Star wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den 26er-Kader nominiert. © Imago -
Image: Fermin Lopez (Spanien): Der Mittelfeldspieler zog sich einen Mittelfußbruch zu und musste operiert werden. Die Verletzung kostet ihm die WM-Teilnahme. © Imago -
Image: Christopher Nkunku (Frankreich): Der Ex-Leipziger wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den 26er-Kader nominiert. © Imago -
Image: Richarlison (Brasilien): Der Angreifer wurde von Ancelotti nicht berücksichtigt, nachdem er bei Tottenham als auch in der Nationalmannschaft zuletzt nicht mehr konstant überzeugen konnte. © Imago -
Image: Kaoru Mitoma (Japan): Der Tempodribbler ist aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht für den Kader nominiert worden. © Imago -
Image: Takumi Minamino (Japan): Der Angreifer von der AS Monaco ist nach seinem Kreuzbandriss nicht rechtzeitig fit geworden. © Imago -
Image: Hugo Larsson (Schweden): Der Mittelfeldspieler hat es überraschend nicht ins Aufgebot geschafft. © Imago -
Image: Mohammed Kudus (Ghana): Der Angreifer von Tottenham Hotspur verpasst das Turnier verletzungsbedingt. © Imago -
Image: Benjamin Pavard (Frankreich): Der Ex-Bayern-Star hat es nicht in den 26er-Kader geschafft. © Imago -
Image: Harry Maguire (England): Der Abwehrspieler wurde von Thomas Tuchel nicht berufen. ''Die Entscheidung hat mich schockiert und zutiefst getroffen'', schrieb der 33-Jährige. © Imago -
Image: Lois Openda (Belgien): Der Ex-Stürmer von RB Leipzig ist nach einer wechselhaften Saison für Juventus nicht nominiert worden. © Imago -
Image: Phil Foden (England): Der offensive Mittelfeldspieler hat es nicht in den Kader von Thomas Tuchel geschafft. © Imago -
Image: Cole Palmer (England): Der Angreifer des FC Chelsea wurde nicht für den englischen Kader nominiert. © Imago -
Image: Junior Kroupi (Frankreich): Der 19-jährige Senkrechtstarter erzielte in seiner Debütsaison in der Premier League 13 Saisontore, doch diese reichten noch nicht für eine Nominierung. © DPA pa -
Image: Daniel Carvajal (Spanien): Der Routinier hat bei Real Madrid seinen Stammplatz verloren und spielt auch in der Nationalmannschaft keine Rolle mehr. © Imago -
Image: Alvaro Morata (Spanien): Der Angreifer spielte in dieser Saison auf Leihbasis für Como, blieb aber in 25 Spielen ohne Tor. Deutlich zu wenig für eine WM-Nominierung ... © Imago -
Image: Luis Suarez (Uruguay): Der 39-Jährige träumte zuletzt noch von einem Comeback a la Manuel Neuer, wurde von Nationaltrainer Marcelo Bielsa aber nicht nominiert. © Imago -
Image: Robert Lewandowski (Polen): Nicht qualifiziert © Imago -
Image: Victor Osimhen (Nigeria): Nicht qualifiziert © DPA pa -
Image: Khvicha Kvaratskhelia (Georgien): Nicht qualifiziert © Imago -
Image: Serhou Guirassy (Guinea): Nicht qualifiziert © Imago -
Image: Dominik Szoboszlai (Ungarn): Nicht qualifiziert © Imago -
Image: Gianluigi Donnarumma (Italien): Nicht qualifiziert © Imago -
Image: Dusan Vlahovic (Serbien): Nicht qualifiziert © Imago
Dennoch sei die Sache kompliziert. Die Preisgelder würden in Dollar ausgeschüttet, bei der Umrechnung solle "keiner verlieren, weder die Mannschaft noch der DFB". Außerdem sei die Frage der Steuern "ein großes Problem". Auch gebe es in den USA, Mexiko und Kanada hohe Kosten. Die WM, betonte Rettig, "wird für die meisten, die nicht ins Halbfinale kommen, ein Verlustgeschäft".
FIFA-Weltmeisterschaft 2026™
- Datum: 11. Juni - 19. Juli 2026
- Orte: USA, Mexiko, Kanada (16 Stadien)
- Eröffnungsspiel: Aztekenstadion (Mexiko, 11. Juni)
- Finale: New York New Jersey (USA, 19. Juli)
- Teilnehmer: 48 Nationen
- Spielmodus: Rundenturnier (12 Gruppen à 4 Teams), K.-o.-System
Deshalb habe der DFB bei der Prämienfrage "einen Puffer drin. Wir verständigen uns auf die grobe Linie - und dann schauen wir, was rumgekommen ist." Der Grundtenor im Gespräch mit der Mannschaft sei dabei: "Spielt Fußball und guckt, dass ihr den Titel oder Erfolge holt - und dann werden wir euch nichts vom Gehalt abziehen."
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