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WM 2030: Spanien plant Bewerbung mit Marokko und Portugal

Kommt es zu einem Novum?

19.11.2018 | 23:12 Uhr

Der Kampf um den WM-Pokal beginnt heute um 17 Uhr im Luschniki-Stadion in Moskau.
Image: Spanien will mit zwei Ländern 2030 die WM ausrichten. © DPA pa

Spanien will sich für die Austragung der WM 2030 bewerben. Geplant ist ein ganz besonderes Modell auf zwei Kontinenten.

Spanien will sich gemeinsam mit Portugal und Marokko für die Austragung der Weltmeisterschaft 2030 bewerben. Das bestätigte Ministerpräsident Pedro Sanchez am Montag in Marokko. "Ich habe zunächst der marokkanischen Regierung und dann König Mohammed VI. den Vorschlag gemacht, eine gemeinsame Kandidatur auf die Beine zu stellen", sagte Sanchez in Rabat.

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"Dies wird das erste Mal sein, dass es eine gemeinsame Bewerbung von zwei Kontinenten gibt, Europa und Afrika. König Mohammed hat den Vorschlag begrüßt", sagte Sanchez, der zuvor auch seinen marokkanischen Amtskollegen Saad-Eddine El Othmani getroffen hatte: "Wir werden nun gemeinsam mit Portugal an einer Präsentation arbeiten."

Marokko schon fünfmal gescheitert

Spanien hatte zuletzt auch eine alleinige Ausrichtung der WM in Erwägung gezogen. Die bis dato einzige Weltmeisterschaft in Spanien fand 1982 statt. Marokko war fünfmal (1994, 1998, 2006, 2010 und 2026) mit seiner WM-Bewerbung gescheitert.

Der marokkanische Ministerpräsident Saadeddine Othmani (r.) tauscht sich mit seinem spanischen Amtskollegen Pedro Sanchez (l.) aus.
Image: Der marokkanische Ministerpräsident Saadeddine Othmani (r.) tauscht sich mit seinem spanischen Amtskollegen Pedro Sanchez (l.) aus. © Getty

Die nächsten WM-Endrunden stehen 2022 in Katar und 2026 in den USA, Kanada und Mexiko auf dem Programm. Für die WM 2030 hatten zuletzt auch Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Serbien eine gemeinsame Bewerbung angekündigt. Zuvor hatten auch Argentinien, Paraguay und Uruguay ihr Interesse bekundet. Im Raum steht auch eine gemeinsame Bewerbung von England, Nordirland, Schottland, Wales und Irland.

Angesichts der Aufblähung der WM auf 48 Mannschaften ist kaum noch ein Land alleine in der Lage, eine WM zu organisieren. (sid)

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