Erzgebirge Aue - TSG Hoffenheim; DFB-Pokal 1. Runde

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Erzgebirge Aue - TSG Hoffenheim. DFB-Pokal 1. Runde.

Sparkassen-Erzgebirgsstadion.

Erzgebirge Aue 0

    TSG Hoffenheim 4

    • P Wimmer (6. minute, 46. minute)
    • W Burger (17. minute)
    • M Moerstedt (63. minute)

    Live-Kommentar

    Von dieser Stelle soll es das gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Im DFB-Pokal laufen derzeit zwei Verlängerungen, dort sind wir live am Ball. Zudem werden um 18:00 Uhr drei weitere Partien angestoßen. Viel Spaß dabei!

    Zum fünften Mal in Folge scheitern die Westsachsen in der 1. Runde, können während der anstehenden Saison aber im Sachsenpokal einen neuen Anlauf nehmen, um im kommenden Jahr erneut im DFB-Pokal antreten zu dürfen. Darüber hinaus stehen Aufgaben in der Regionalliga Nordost an. Dort gibt es bereits am kommenden Mittwoch ein Heimspiel gegen Hertha BSC II. Für Hoffenheim steht am nächsten Wochenende der Start in die Bundesligasaison an. Den vollzieht man mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln.

    Somit setzt sich die TSG 1899 Hoffenheim beim FC Erzgebirge Aue souverän durch, gewinnt die Partie mit 4:0 und zieht in die 2. Pokalrunde ein. Dabei erwiesen sich die Gastgeber vor allem in der ersten Hälfte durchaus als aufmüpfig und versuchten, spielerisch dagegenzuhalten. Das Problem der Veilchen war, dass sie es bei all den Ansätzen nahezu nie zu Ende gespielt bekamen. So blieb der Regionalligist über die komplette Spieldauer harmlos und musste den Klassenunterschied letztlich anerkennen. Mit ihren Treffern stellten die Gäste die Weichen frühzeitig, lagen zur Pause bereits mit drei Toren vorn und konnten das nach Wiederbeginn vor 8.199 Zuschauern im Erzgebirgsstadion locker und ungefährdet runterspielen.

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    Unmittelbar danach beendet Schiedsrichter Konrad Oldhafer das Treiben auf dem Platz.

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    Noch einmal greifen die Hausherren an. Im Strafraum kommt Pascal Bär zum Kopfball. Dieser springt aufs rechte Eck zu. Doch Albian Hajdari hat Zeit, behält die Nerven und stoppt die Kugel rechtzeitig. Der Ehrentreffer bleibt Aue versagt.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Eine Minute Zuschlag soll es noch geben.

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    Auf der Gegenseite zeigt sich die TSG nochmals in der Box. Am rechten Torraumeck schießt Max Moerstedt aus der Drehung. Bei dem Rechtsschuss bleibt Martin nicht viel Zeit zur Reaktion, der Schlussmann pariert dennoch.

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    Auch in der Schlussphase versuchen die Auer noch ihr Glück. Doch natürlich fehlt da jetzt mit ausgehender Kraft auch die letzte Konzentration, um hier doch noch einmal zum Abschluss zu kommen. Einen Torschuss hat der Regionalligist in der zweiten Hälfte noch nicht zustande gebracht.

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    Direkt im Anschluss darf Maxim Burghardt Feierabend machen. Leon Prosche soll die Schlussphase bestreiten. Mit den Spielerwechseln sind wir durch.

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    Bei der folgenden Ecke von der linken Seite ist erneut Natnael Abraha zur Stelle, lenkt den Ball in Richtung Tor. Erneut bekommt Martin Männel die Fingerspitzen dran. Und am rechten Pfosten rettet Maxim Burghardt auf der Linie.

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    In Strafraumnähe zieht Natnael Abraha fulminant ab. Der Rechtsschuss fliegt unten aufs linke Eck zu. Martin Männel streckt sich nach Kräften und pariert stark.

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    Die Partie trudelt so ein wenig in die Schlussphase. Natürlich haben wir hier keine Spannung mehr. Von einem Ehrentreffer ist der Regionalligist weit entfernt. Es fällt eher noch ein fünftes Tor für die Gäste.

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    Geburtstagskind Vladimir Coufal darf Schluss machen, übergibt an Valentin Gendrey. Christian Ilzer schöpft sein Wechselkontingent restlos aus.

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    Aufseiten der Hausherren wird Paul-Levi Wagner durch Stylianos Kokovas ersetzt.

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    Hoffenheims Doppeltorschütze Patrick Wimmer hat sein Tagwerk verrichtet, räumt das Feld zugunsten von Natnael Abraha. Dieser gibt sein Pflichtspieldebüt in Hoffenheims erster Mannschaft.

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    Max Moerstedt ist noch nicht satt, sucht links in der Box den Abschluss. Der Rechtsschuss verfehlt das Ziel.

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    Wiederholt deutet sich ein Konter der Erzgebirgler an. Die TSG ist mitunter sehr weit aufgerückt. Individuell aber bekommt es der Bundesligist aber immer wieder durch Schnelligkeit und clevere Zweikampfführung gelöst.

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    Nach einer kurz ausgeführten Ecke kommt Mats Rots halbrechts in Strafraumnähe zum Linksschuss. Dieser gerät zu zentral und wird eine Beute von Martin Männel.

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    Auch Simon Skarlatidis macht Feierabend. Dafür darf nun Christoph Pauling ran.

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    Ferner wird Devin Angleberger durch Finn Heidrich ersetzt.

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    Nun meldet sich auch Khvicha Shubitidze zu Wort, nimmt Willi Kamm aus dem Spiel und schickt Linus Queißer auf den Platz.

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    Wie zum Beweis kommt Bambase Conte halblinks in der Box zum Linksschuss. Martin Männel kann diesem Ball nur hinterherschauen und atmet auf, als dieser knapp am langen Eck vorbeizischt.

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    Vermehrt treffen die Hausherren falsche Entscheidungen, die Ballverluste häufen sich. So behält Hoffenheim alles im Griff. Und der Europa-League-Teilnehmer hat immer noch Lust.

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    Tooooor! FC Arzgebirge Aue - TSG 1899 HOFFENHEIM 0:4. Im Mittelkreis erobert Bambase Conte den Ball, schleppt diesen dann selbst in Richtung Sechzehner. Dann folgt das perfekte Zuspiel für Max Moerstedt, der halblinks in der Box frei zum Linksschuss kommt. Flach trifft der eingewechselte Stürmer ins Tor.

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    Vorlage Bambasé Conté

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    Und anstelle von Adam Hlozek spielt fortan Bambase Conte, Rückkehrer von einer Leihe nach Elversberg.

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    Zugleich wird Nathan De Cat durch Adam Daghim, Neuzugang aus Salzburg, ersetzt.

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    Erstmals greift einer der Trainer aktiv ein. Christian Ilzer nimmt Tim Lemperle runter und bringt Max Moerstedt.

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    Mats Rots tritt eine Hoffenheimer Ecke auf der rechten Seite. Nach der Hereingabe mit dem linken Fuß kommt Patrick Wimmer im Sechzehner frei zum Schuss, setzt die Kugel aber genau in die Arme von Martin Männel.

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    In dieser Phase spielt der Viertligist wieder etwas mit, ist aber weiterhin ungefährlich. Zumindest bleiben die Veilchen ihrer Linie treu, auch wenn man nicht mehr wirklich an ein Wunder glaubt.

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    Nun bietet sich den Kraichgauern ein Umschaltmoment. Adam Hlozek führt lange den Ball, möchte es letztlich auch allein machen, bleibt aber an der Strafraumgrenze hängen.

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    Und so kontrolliert der Bundesligist das Geschehen weiterhin nach Belieben, muss längst nicht mehr alles abrufen. Aue hat bisher viel Aufwand betrieben und muss dem jetzt wohl auch zunehmend Tribut zollen.

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    Aues Bemühen wird auch immer wieder durch Ungenauigkeiten gestört. Da kommen zu viele Pässe nicht an. Die Hoffenheimer antizipieren aber auch gut und fangen die Bälle clever ab.

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    Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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    Jetzt rollt der Ball wieder im Erzgebirgsstadion.

    Bereits nach 45 Minuten sind die Weichen gestellt. Die TSG 1899 Hoffenheim führt beim FC Erzgebirge Aue mit 3:0. Seriös und konzentriert trat der Bundesligist in der ersten Hälfte auf und nutzte seine Chancen recht effizient. Dabei half den Kraichgauern die Tatsache, dass der Gegner mitspielen wollte. Der Viertligist hatte gut in die Partie gefunden, schöpfte Mut und zeigte sich zumindest phasenweise unternehmungslustig. Doch die Veilchen konnten es eben kaum einmal zu Ende spielen, weshalb keine Torgefahr entstand. Stattdessen bekamen die Westsachsen die eigene Abwehr nicht dicht. Immer wieder spielte sich die TSG durch. Festzustellen ist aber auch, dass dem Außenseiter das in solch einer Konstellation so wichtige Spielglück komplett abging.

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    Dann bittet Schiedsrichter Konrad Oldhafer die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Tooooor! FC Erzgebirge Aue - TSG 1899 HOFFENHEIM 0:3. Nach einem hohen Ballgewinn probiert es Tim Lemperle zunächst auf eigene Faust, bleibt an der Strafraumgrenze allerdings hängen. Der Ball jedoch springt von Patrick Kapp in der Box vor die Füße von Patrick Wimmer. Der Österreicher zeigt erneut seine starke Frühform und schießt mit dem rechten Fuß aus gut neun Metern unbedrängt ins lange Eck.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Eine Minute soll es noch obendrauf geben.

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    Von der rechten Seite bringt Nathan De Cat den Ball in die Mitte. Dort versucht Tim Lemperle, den Ball volley zu verarbeiten. Doch sein Linksschuss bleibt hängen.

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    Nahe der Mittellinie unterbindet Maxim Burghardt das Entwischen von Patrick Wimmer mittels Griff zum Trikot und verdient sich die erste Gelbe Karte der Partie.

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    Eben hat Albian Hajdari Probleme mit dem hinteren Oberschenkel angedeutet, spielt aber erst einmal weiter. Jetzt prallen Adam Hlozek und Devin Angleberger zusammen, können aber wenig später weitermachen.

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    Auf der Gegenseite hat Tim Lemperle plötzlich freie Bahn. Der Angreifer marschiert unbedrängt halblinks in den Sechzehner und scheitert dann an Martin Männel, der lange stehenbleibt.

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    Dann gibt es wieder eine kurze Phase des Aufbäumens der Veilchen. Doch wie zumeist kommt es nicht zu einem Abschluss.

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    Immer besser bekommt der Bundesligist das Geschehen in den Griff. Der Ballbesitz bewegt sich in Richtung 65 Prozent. Eilig haben es die Kraichgauer nicht mehr, lassen Ball und Gegner laufen und spielen eben auch mal hinten herum.

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    Gerade gibt es Diskussionen um die Lage des Balls bei einer Ecke der Gäste. Der Unparteiische schaut sich das vor Ort an. Dann ist man sich einig, Vladimir Coufal kann ausführen, beschwört aber keine Gefahr herauf. Also bietet sich Gelegenheit, dem Tschechen zum 34. Geburtstag zu gratulieren. Herzlichen Glückwunsch!

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    Auf rechts macht Aues Maxim Burghardt Tempo, schickt dann Tim Maciejewski Richtung Strafraum. Doch dessen Pass in die Mitte kommt eben nicht durch.

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    Der Unterschied ist, dass Hoffenheim das auch zu Ende spielen kann, somit Chancen kreiert und zwei davon genutzt hat. Die Westsachsen hingegen kommen über die guten Ansätze nicht hinaus.

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    Aue leistet einen Beitrag zu diesem unterhaltsamen Spiel, das schaut mitunter recht abwechslungsreich aus. Der Regionalligist möchte mitspielen. Das allerdings erweist sich als nicht so gute Idee, denn spielerisch hat der Europa-League-Teilnehmer Vorteile und nutzt das immer wieder aus.

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    Über links zieht Tim Lemperele mit dem Ball am Fuß zur Mitte, kommt mit seinem Diagonalpass nicht durch. Doch die TSG bleibt dran. Mittig in der Box kommt Nathan De Cat zum Linksschuss und setzt den haarscharf am linken Pfosten vorbei.

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    Tooooor! FC Erzgebirge Aue - TSG 1899 HOFFENHEIM 0:2. Ein Tritt von Ozan Kabak in die Hacke von Pascal Bär wird nicht geahndet. Dann spielen das die Gäste gnadenlos aus. Patrick Wimmer steckt den Ball in den Lauf von Wouter Burger durch. Halblinks in der Box hat dieser die Ruhe, schießt mit dem linken Fuß überlegt ins kurze Eck.

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    Vorlage Patrick Wimmer

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    In Folge dieser Ecke bleiben die Sachsen dran. Simon Skarlatidis feuert aus der zweiten Reihe, wird aber abgeblockt.

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    Mit einem weiteren guten Angriff, der die Erzgebirgler bis in den Sechzehner führt, erarbeitet man sich den ersten Eckstoß dieser Partie. Auf der rechten Seite schreitet Nils Lihsek zur Tat, findet mit seiner hohen Hereingabe aber keinen Mitspieler.

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    Aue versteckt sich nicht und versucht, immer wieder selbst etwas auf die Beine zu stellen. Zielstrebigkeit nach vorn deutet sich immer mal wieder an, doch zum Abschluss bringt es der Regionalligist nicht.

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    Auf links tritt Patrick Wimmer an, steckt den Ball dann etwas zu spät zu Tim Lemperle durch. Dieser steht im Abseits. So ertönt der Pfiff genau in dem Moment, als Adam Hlozek mit dem linken Fuß ins Tor schießt.

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    Solch ein früher Treffer des Favoriten kann natürlich ein Stimmungskiller sein. Doch Aues Fans wie auch die Spieler auf dem Platz wollen das nicht zulassen, auch wenn die TSG derzeit selbstbewusst aufspielt.

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    Tooooor! FC Erzgebirge Aue - TSG 1899 HOFFENHEIM 0:1. Nun sind auch die Gäste im Spiel, kombinieren sich mit Leon Avdullahu und Nathan De Cat rechts in die Box. Letzterem springt der Ball dann zu weit vom Fuß. Aber genau dort steht Patrick Wimmer. Der Neuzugang aus Wolfsburg zieht am rechten Torraumeck sofort aus der Drehung ab und trifft mit seinem Rechtsschuss ins lange Eck.

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    Vorlage Nathan De Cat

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    Dann melden sich die Gäste erstmals zu Wort, greifen über rechts an. Halblinks in der Box bringt Patrick Wimmer die Kugel unter Kontrolle, schlägt einen Haken zur Mitte. Beim folgenden Flachschuss muss sich Martin Männel gehörig strecken, hält den Ball aber sicher.

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    Die Hausherren kommen richtig gut in die Partie, bringen das Publikum sofort in Stimmung. Das ist genau die Pokalatmosphäre, die sich ein Außenseiter wünscht.

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    Zügig gelangen die Hausherren mit einem Angriff über links in den Sechzehner. Dort sucht Nils Lihsek den Abschluss, der Ball bleibt hängen. Und ganz Aue reklamiert ein Handspiel von Mats Rots. Allerdings bleibt die Pfeife des Referees richtigerweise stumm.

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    Soeben ertönt im Erzgebirgsstadion der Anpfiff. Die Hausherren stoßen an.

    Kurz vor dem Anstoß blicken wir auf das Schiedsrichtergespann. An der Pfeife agiert Konrad Oldhafer. Der 31-jährige Zweitligareferee kommt zu seinem dritten Einsatz im DFB-Pokal. Zur Hand gehen ihm dabei die Assistenten Tim Kohnert und Ben Henry Uhrig sowie der Vierte Offizielle Kenny Abieba. VAR-Unterstützung gibt es in der 1. Runde nicht.

    Zum dritten Mal treffen beide Vereine in einem Pflichtspiel aufeinander. Bisher hat man 2007/2008 lediglich eine Zweitligasaison gemeinsam bestritten. Damals trennte man sich in Aue 2:2. In der Rückrunde feierte Hoffenheim einen 1:0-Heimsieg.

    Da die Bundesliga erst am kommenden Freitag startet, bedeutet die heutige Partie für die Männer aus Sinsheim das erste Pflichtspiel. Vor dieser ersten Standortbestimmung hatte 1899 während der Vorbereitung fünf Tests gegen unterklassige Gegner gewonnen - darunter befanden sich die Zweitligisten Fürth (4:1), Kiel (3:1) und Karlsruhe (3:0). Danach verlor man gegen Mönchengladbach (1:4) und Tottenham (0:3). In einem zweiten Duell mit den Spurs gab es am Sonntag auf deren Trainingsgelände immerhin ein 2:2.

    Hoffenheim war zwischen 2002 und 2005 viermal Badischer Pokalsieger. Auf DFB-Ebene nehmen die Kraichgauer zum 24. Mal teil, mussten als Bundesligisten dafür keine besonderen Qualifikationskriterien erfüllen. In lediglich vier Fällen ereilte die TSG das Aus in der 1. Runde - letztmals geschehen 2015 gegen 1860 München (0:2). Siebenmal erreichte man das Viertelfinale, spätestens dort aber war immer Endstation.

    Übrigens qualifizierten sich die Erzgebirgler als Landespokalsieger Sachsens für den Wettbewerb. Im Mai gewann man das Endspiel gegen den FSV Zwickau in dessen Stadion mit 2:0. Auch den FDGB-Pokal in der DDR gewannen die Auer einst, lang ist das her (1955). Im DFB-Pokal tritt der Verein zum 25. Mal an, hat als bestes Abschneiden das Achtelfinale 2015/2016 zu Buche stehen. Allerdings scheiterte man in 16 Fällen gleich in der 1. Runde - zuletzt viermal in Folge.

    Doch die Auer haben den Vorteil, bereits voll im Saft zu stehen. Fünf Spieltage sind in der Staffel Nordost schon absolviert. Nach einem 3:3 zum Auftakt gegen Altglienicke ließ man Siege gegen Tasmania (2:0), den BFC Dynamo (3:2) und den BFC Preussen (3:1) folgen. Das bescherte den Westsachsen zwischenzeitlich den 3. Platz. Doch dann setzte es vor einer Woche beim 1:3 in Chemnitz die erste Saisonniederlage. Somit wird der Absteiger aus der 3. Liga und ehemalige Zweitligist nun als Tabellenfünfter geführt.

    Diese Pokalbegegnung führt eine Mannschaft aus der Regionalliga, also einen Viertligisten, und einen Bundesligaklub zusammen. Hinsichtlich des Klassenunterschieds ist das schon recht eindeutig.

    Aufseiten der Gäste beordert Christian Ilzer mit Mats Rots (Twente Enschede), Nathan De Cat (RSC Anderlecht) und Patrick Wimmer (Wolfsburg) drei Neuverpflichtungen in die Anfangsformation. Im Tor bekommt Luca Philipp seine Chance. Kapitän und Nationalkeeper Oliver Baumann überlässt heute dem Kollegen den Vortritt und nimmt auf der Bank Platz.

    Für die TSG 1899 Hoffenheim stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Philipp - Coufal, Kabak, Hajdari, Rots - Avdullahu, Burger - De Cat, Hlozek, Wimmer - Lemperle.

    Im Vergleich zur 1:3-Niederlage vor einer Woche in Chemnitz nimmt Khvicha Shubitidze drei Wechsel vor. Anstelle von Torwart Max Uhlig, Stelios Kokovas und Linus Queißer rücken Keeper Martin Männel, Paul Wagner und Willi Kamm in die Auer Startelf. Der ewige Männel kehrt für dieses Pokalspiel zwischen die Pfosten zurück, ist ansonsten aber nur noch die Nummer 2.

    An dieser Stelle gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten des Nachmittags und dabei zunächst der Mannschaftsaufstellung des FC Erzgebirge Aue: Männel - Burghardt, Kapp, Strietzel, Wagner - Angleberger, Lihsek - Maciejewski, Skarlatidis, Kamm - Bär.

    Herzlich willkommen zur 1. Runde des DFB-Pokals 2026/27 zur Begegnung zwischen Erzgebirge Aue und 1899 Hoffenheim.

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