Energie Cottbus - 1. FC Nürnberg; 2. Bundesliga
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Energie Cottbus - 1. FC Nürnberg. 2. Bundesliga.
LEAG Energie Stadion.
Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Liga geht es bei uns morgen wieder weiter, wenn zunächst ab 13:00 Uhr unter anderem Wolfsburg zum Duell der Absteiger gegen Heidenheim lädt. Ihnen noch einen schönen Abend und bis bald!
Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Cottbus am Samstagnachmittag in Heidenheim zu Gast ist, empfängt der Club später am Abend den FCK zum Topspiel unter Flutlicht.
Wie teuer Nürnberg diesen Zähler bezahlt hat, wird sich aber erst noch zeigen. Ausnahmekönner Zoma hat sich nämlich an der Schulter verletzt und musste bereits in der ersten Hälfte ausgewechselt werden.
Und weil sich im Parallelspiel auch Kiel und die Hertha die Punkte geteilt haben (0:0) bleibt ganz oben in der Tabelle alles beim Alten: Mit jetzt 18 Punkten liegt Nürnberg als Tabellenzweiter weiterhin vier Zähler hinter den Berlinern und vergrößert das Polster auf den Relegationsplatz zumindest vorerst auf vier Punkte. Cottbust bleibt derweil mit neun Punkten auf Platz 8 und kann diesem Spiel gegen einen starken Gegner viel Positives abgewinnen.
Nach einem intensiven Spiel trennen sich Cottbus und Nürnberg mit einem 1:1-Unentschieden, das am Ende auch leistungsgerecht ist. Bereits im ersten Durchgang hatten beide Mannschaften mehrere gute Chancen, konnten diese bis zur Pause aber nicht in Zählbares ummünzen. In der zweiten Hälfte ging Energie durchaus verdient durch Butler in Führung und hielt die Gäste anschließend zunächst in Schach, ehe Nürnberg in der Schlussviertelstunde einen Gang hochschaltete. Der Ausgleich durch Joker Mkrtchyan hatte sich angedeutet und war dem Club noch nicht genug. In den Schlussminuten lief Nürnberg weiter an, Cottbus hielt dem Druck aber stand und hat sich diesen Punkt verdient.
Nach dieser Ecke steigt Scobel zwar am höchsten, doch kriegt er bei seinem Kopfball keinen Druck auf den Ball. Gleich darauf ist Schluss!
Nach Porstner-Flanke von links kann Lotka Justvans Direktabnahme aus 14 Metern nicht festhalten und faustet den eher harmlosen Versuch zur Ecke.
Fast! Die Ecke von der rechten Seite serviert Justvan hoch hinter den zweiten Pfosten, wo Markhiev per Kopf nach innen ablegt. Im Fünfmeterraum prallt der Ball gegen einen Cottbuser, ehe Lotka einen Ticken vor Lubach mit der Hand zur Stelle ist.
Der Club läuft weiterhin an und erarbeitet sich nochmal eine Ecke. Die Chance auf den Lucky Punch?
Gelbe Karte
Kurz nach der Mittellinie kommt Kinsombi zu spät gegen Lubach, läuft dem Nürnberger dabei von hinten in die Beine und sieht Gelb.
Vier Minuten werden nachgespielt.
Nach einer zunächst bereinigten Flanke bleibt der Club dran. Halblinks im Strafraum zieht Scobel gegen Kinsombi auf, legt sich den Ball auf den rechten Fuß und verfehlt das lange Eck um gut zwei Meter.
Nach Foulspiel an Böving serviert Justvan eine Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld in die Box, wo die Lausitzer die Lufthoheit behalten und klären können.
Inzwischen stellt sich auch die Frage nach der Risikobereitschaft. Nürnberg bleibt etwas aktiver, das Ganze aber mit der nötigen Absicherung.
Energie hat den Ausgleich gut weggesteckt und sorgt für eine offene Schlussphase.
Auswechslung
Letzter Wechsel aufseiten der Lausitzer: Campulka übernimmt in der Abwehr für Manu.
Um ein Haar geht Energie wieder in Führung! An der Grundlinie flankt Bogdanov von der rechten Sechzehnergrenze hinter den langen Pfosten, wo Hannemann den Ball stoppt und mit dem zweiten Kontakt zu einem satten Seitfallzieher ansetzt. Aus sieben Metern kann Reichert nur hinterherschauen und sieht, wie die Kugel haarscharf am rechten Pfosten vorbeirauscht.
Auswechslung
Außerdem macht Torschütze Butler im Angriff für den jungen Bogdanov Platz.
Auswechslung
Auf den Ausgleich reagiert Wollitz mit einem Doppelwechsel und nimmt zunächst Rorig für Kinsombi vom Feld.
Tor
Tooor! Cottbus - NÜRNBERG 1:1. Der Tabellenzweite gleicht aus! Die fällige Ecke kann zunächst bereinigt werden. Im Rückraum setzt Lubach aber gut nach und ermöglicht dadurch die zweite Welle. Markhiev legt raus auf Justvan, der vom rechten Flügel nach innen flankt. Weil Manu nur unzureichend mit dem Hinterkopf dran ist, rutscht die Hereingabe an den zweiten Pfosten durch, wo Porstner zu überrascht ist und den Ball ungewollt mit der Schulter zur Mitte ablegt. Zentral vor dem Fünfer reagiert Joker Mkrtchyan am schnellsten und trifft sechs Meter vor dem Tor aus der Drehung flach in die Maschen.
Vorlage
Vorlage Eric Porstner
Schon wieder Scobel! Einer Lubach-Flanke von rechts kommt der Stürmer im Zentrum aus dem Rücken von Manu entschlossen entgegen und köpft aus sieben Metern hoch auf das Tor. Lotka reagiert aber stark, reißt beide Hände hoch und lenkt den zentralen Versuch über die Latte.
Plötzlich wackelt die Latte! Weil Lubach gegen Manu stößt, rutscht eine hohe Flanke aus dem rechten Halbfeld dahinter zu Scobel durch. Der Angreifer kontrolliert den Ball gut, schließt mit dem zweiten Kontakt zentral von der Strafraumkante ab und scheitert im rechten Eck am Querbalken.
Mittlerweile ist auch schon die Schlussviertelstunde angebrochen. Für eine echte Schlussoffensive fehlt dem Club trotz aller Bemühungen nach wie vor der nötige Punch im letzten Drittel.
Hui! Rechts im Strafraum gibt Butler scharf in die Mitte und kommt mit seinem Zuspiel eigentlich nicht durch. Weil sich dann aber zwei Nürnberger kurz uneinig sind, kann Copado fast noch nachsetzen. Böving bereinigt die Szene aber noch rechtzeitig und schlägt die Kugel weg.
Rechts vom Sechzehner flankt Justvan aus vollem Lauf halbhoch nach innen, wo erst Scobel und dahinter auch Böving den Ball verpassen.
20 Minuten bleiben den Gästen aus Nürnberg noch, um die erste Saisonniederlage abzuwenden. Seit dem Rückstand tut sich der Club schwer und entwickelt gegen defensiv disziplinierte Lausitzer kaum Durchschlagskraft.
Gelbe Karte
An der rechten Seitenauslinie hat Cigerci keine Chance auf den Ball, kommt gegen Porstner zu spät und steigt dem Außenverteidiger dabei auch noch auf den Fuß. Die logische Konsequenz: Gelb.
Auswechslung
Außerdem übernimmt Mkrtchyan in der Innenverteidigung für Kalogeropoulos.
Auswechslung
Rüber auf die Gegenseite, wo zunächst Lubach den Platz von Ghrieb in der Offensive einnimmt.
Auswechslung
Außerdem macht der leicht angeschlagene Bittencourt im Mittelfeld für Pelivan Platz.
Auswechslung
Beide Trainer wechseln doppelt. Aufseiten der Lausitzer macht Wollitz den Anfang und bringt zunächst Doumbia für Guwara neu ins Spiel.
Erneut trifft Butler für Cottbus! Die Fahne ist aber oben. Cigerci steckt in den Lauf von Rorig durch, der rechts im Strafraum direkt flach querlegt. Zentral am Fünfer muss Butler nur mehr den Fuß hinhalten und lässt Reichert keine Chance. Beim Steckpass von Cigerci war Rorig aber etwas zu früh gestartet und stand knapp im Abseits.
Gelbe Karte
In dieser Szene ist Bittencourt in Otto reingeruscht, was man durchaus als Foulspiel hätte werten können. Schiedsrichter Bickel hat das anders gesehen, worüber sich Kalogeropoulos zu lautstark beschwert und dafür Gelb sieht.
Otto fängt den Ball vor der Mittellinie ab, schiebt über halbrechts an und übergibt im Fallen auf Ghrieb. Der Franzose zieht von der rechten Außenbahn nach innen und schließt aus halbrechten 21 Metern zu unplatziert in die Arme von Lotka ab.
Nürnberg mit einer ersten Reaktion: Eine Flanke von links wird in den Rückraum geköpft, wo Fernandez zentral von der Strafraumkante stramm draufhält. Sein Schuss kommt aber zu mittig und ist sichere Beute für Lotka.
Tor
Tooor! COTTBUS - Nürnberg 1:0. Nur eine Minute später liefert Butler die Antwort und bringt Energie in Führung! Weil die Nürnberger Kette auf Höhe der Mittellinie weit aufgerückt ist, reicht ein starker langer Ball von Michelbrink tief aus der eigenen Hälfte aus, um die Mittelfranken auszuhebeln. Im Rücken der Abwehr bricht Bittencourt durch, läuft über halbrechts frei auf Reichert zu und legt im Strafraum uneigennützig auf den mitgelaufenen Butler quer. Halblinks an der Torraumgrenze grätscht der Angreifer vor Kalogeropoulos zum Ball und drückt ihn ins leere Tor.
Vorlage
Vorlage Leonardo Bittencourt
Jedenfalls ist kaum vorstellbar, dass dieses Spiel torlos endet. Stellt sich nur die Frage, wer den ersten Stich setzt.
Nürnberg zeigt sich im zweiten Durchgang bemüht, kommt nach der Pause auf 72 Prozent Ballbesitz. Gefährlich wurde es bislang aber nur auf der Gegenseite durch den Kopfball von Butler.
Durch einen Stockfehler lässt Manu ein eigentlich schwaches Zuspiel auf Scobel durchrutschen, der zentral an der Strafraumkante aus der Drehung abschließt und bereits im Ansatz geblockt wird.
Bei 11:5 Abschlüssen steht Cottbus bei einem xG-Wert von 0,99. Mindestens ein Tor hätten die Hausherren inzwischen also eigentlich schießen müssen.
Direkt die erste Topchance für Energie! Links im Strafraum lässt Hannemann Janisch mit einem Haken ins Leere laufen, hebt den Ball anschließend gefühlvoll an den ersten Pfosten. Dort nimmt Butler Copado hinter ihm sogar die bessere Abschlussposition und setzt seinen Kopfball aus vier Metern in Rückenlage knapp über die Latte.
In der Halbzeitpause gab es keine weiteren Wechsel. Der zweite Durchgang läuft.
Tore sind in Cottbus noch nicht gefallen, dennoch liegt eine unterhaltsame und abwechslungsreiche erste Hälfte hinter uns. Die Anfangsphase ging klar an die Lausitzer, die zu Beginn ordentlich auf die Tube drückten und Nürnberg fast schon überrannten. Diese frühe Drangphase überstand der Club mit etwas Glück unbeschadet und wurde mit zunehmender Spieldauer selbst besser. Auch der Club kam in der Folge zu mehreren guten Chancen, scheiterte unter anderem durch Janisch am Pfosten. Einen Rückschlag mussten die Gäste aber bereits hinnehmen und müssen seit der 33. Minute ohne ihren Ausnahmespieler Zoma auskommen, der mit einer Schulterverletzung ausgewechselt wurde.
Halbzeit in Cottbus.
Bittencourt sieht den eingestarteten Hannemann in der Mitte und spielt den Ball von der linken Außenbahn flach vor das Tor. Auf Höhe des ersten Pfostens kommt Hannemann aber zu spät, sodass Reichert zupacken kann.
Gelbe Karte
Kurz nach der Mittellinie reißt Rorig den ballführenden Scobel von hinten zu Boden und sieht für dieses taktische Foul Gelb.
Vier Minuten werden nachgespielt.
Cottbus mal wieder! Guwara schnappt sich links im Strafraum den zweiten Ball, wird zwar gestellt, doch der Ball prallt im Rückraum Michelbrink vor die Füße. Halblinks von der Strafraumkante zieht Michelbrink direkt ab, visiert dabei halbhoch das lange Eck an. Reichert muss sich strecken und lenkt den Versuch mit beiden Händen zur Seite.
Das ist Energie kurz vor der Halbzeit auch gelungen. Das Spiel verlagert sich in diesen Minuten zunehmend ins umkämpfte Mittelfeld.
Nach dieser Doppelchance für den Club ist Cottbus für den Moment darum bemüht, das Spiel zu beruhigen und den Ball in den eigenen Reihen zu halten.
Der Wind in der Lausitz hat sich inwischen also gedreht. Nürnberg ist jetzt die bessere Mannschaft und arbeitet an der Führung.
Fast die Führung für den Club! Im rechten Halbfeld initiiert Janisch einen Doppelpass mit Ghrieb, läuft durch und bekommt den Ball dann im Strafraum wieder quer in den Lauf gelegt. Aus halbrechten sieben Metern kann der Außenverteidiger frei abschließen und schiebt den Ball nur an den linken Pfosten. Damit aber nicht genug, Nürnberg bleibt dran: Halblinks im Sechzehner kommt noch Böving zum Abschluss und setzt seinen Schlenzer aus 14 Metern nur hauchdünn am rechten Eck vorbei.
Gelbe Karte
Markhiev wird gegen Butler zurückgepfiffen und ist dann völlig außer sich. Zu viel für den Geschmack von Bickel, der ein erstes Mal am heutigen Abend die Gelbe Karte zückt.
Auswechslung
Und das ist natürlich bitter aus Sicht der Gäste, für Zoma geht es nicht mehr weiter. Mit schmerzverzerrtem Gesicht wird der Italiener ausgewechselt und durch Böving ersetzt.
Nach einem Bodycheck von Rorig musste Zoma bereits früh im Spiel behandelt werden. Jetzt sitzt der italienische Nationalspieler ohne Fremdeinwirkung wieder auf dem Boden und muss an der lädierten Schulter behandelt werden. Das sieht nicht gut aus.
Mit 56 Prozent Ballbesitz hat der Club inzwischen auch etwas mehr vom Spiel. Dafür spricht das Chancenverhältnis mit 6:2 noch immer deutlich für die Lausitzer.
Wir können also festhalten: Inzwischen sind auch die Gäste aus Nürnberg in diesem Spiel angekommen. Nach der anfänglichen Cottbuser Dominanz ist das Geschehen jetzt deutlich offener.
Kurz darauf die Riesenchance für Zoma! Ghrieb setzt Janisch in Szene, der den Ball gut mitnimmt und rechts im Strafraum halbhoch nach innen legt. Dort kommt Zoma aus acht Metern frei zum Abschluss, hält in der Luft die Innenseite rein und drückt den Ball knapp über den Kasten.
Die bislang beste Chance für den Club! Nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte hebt Ghrieb den Ball lang in den Lauf des eingestarteten Zoma, der von Manus Stellungsfehler profitiert und durch das Zentrum alleine auf das Tor zuläuft. Am Sechzehner stört Rorig von hinten aber noch entscheidend mit einem leichten Stoß, wodurch sich Zoma den Ball zu weit vorlegt und außer Tritt kommt.
Ghrieb setzt sich auf der rechten Halbspur gut gegen Erlei durch und will sich dann im Strafraum zur Mitte orientieren. Erlein bleibt aber eng dran, kriegt von hinten noch den Fuß dazwischen und trennt den Franzosen vom Ball.
Rechts im Strafraum hält Cigerci den Ball nach einer Flanke im Spiel, droht sich auf engstem Raum festzudribbeln und legt dann noch in den Rückraum ab. Dort zieht Michelbrink aus 18 Metern aber etwas zu lasch ab und bleibt früh hängen.
Immerhin erarbeitet sich jetzt Nürnberg auf der linken Seite eine Ecke, nach der ein verunglückter Kopfball von Scobel unter Bedrängnis steht.
Ähnliche Position diesmal für Copado nach Zuspiel von Cigerci. Rechts im Strafraum bringt sich Copado mit einem Haken in Abschlussposition, ehe er seinen Schlenzer auf das lange Eck zu hoch ansetzt.
Nächster Abschluss für den FCE! Nach einem Ballgewinn gegen Markhiev im rechten Halbfeld steckt Copado vertikal auf Cigerci durch, für den der Winkel rechts im Strafraum anspruchsvoll, aber auch nicht völlig unrealistisch ist. Cigerci trifft die Kugel aber nicht sauber, bekommt keinen Druck drauf und stellt Reichert vor eine einfache Aufgabe.
So einseitig hätte wohl kaum jemand die Anfangsphase bis hierhin erwartet. Zumindest nicht mit dieser Rollenverteilung. Nürnberg kann sich glücklich schätzen, nichts bereits in Rückstand zu liegen.
Es spielen nur die Lausitzer! Einen hohen Ball verarbeitet Butler vor dem Sechzehner stark, legt ihn sich dabei zugleich rechts in die Box vor. Aus etwas spitzem Winkel schließt der Stürmer ab und jagt die Kugel knapp drüber.
Cottbus bleibt am Drücker! Diesmal flankt Rorig vom rechten Flügel halbhoch nach innen, wo Butler am ersten Pfosten zu halbherzig den Fuß reinhält und den Ball fünf Meter vor dem Tor nicht trifft.
Gleich nochmal Cottbus! Cigerci zieht von der rechten Außenbahn im Tempodribbling gegen Zoma nach innen, bringt sich mit ein paar Übersteigern in Position und hält im rechten Strafraumeck aus 15 Metern drauf. Reichert ist aber auch hier zur Stelle und lenkt den zu unplatzierten Versuch zur Seite.
Gute Chance für Energie! Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankt Bittencourt halbrechts von der Strafraumkante nach innen, wo der Ball bis auf Höhe des zweiten Pfostens durchrutscht. Dort lauert Manu ungedeckt und trifft das Leder bei seiner Direktabnahme aus acht Metern nicht sauber. Reichert ist blitzschnell unten und hält den Ball im kurzen Eck vor der Linie fest.
Im Zweikampf mit Rorig hat Zoma einen harten Bodycheck abbekommen und muss vorerst am Spielfeldrand an der Schulter behandelt werden.
Da war mehr drin! Über Ghrieb und Justvan verlagert Nürnberg das Spiel links in den Strafraum, wo Zoma abwartet, dabei zwei Gegenspieler auf sich zieht und dann kurz auf den nachrückenden Ghrieb querlegt. In halblinker Position legt sich Ghrieb den Ball aus vollem Lauf aber zu weit vor und wird dann gestellt.
Hannemann verlagert mit einem Flugball rechts an den Sechzehner, wo Cigerci kurz andribbelt und scharf nach innen flankt. Ohne die nötige Boxbesetzung bleibt es aber bei einem ersten Ansatz.
Nürnberg will das Spiel machen. Das wird bereits in den Anfangssequenzen deutlich. Doch auch Energie verfolgt in der Regel einen offensiven Ansatz und dürfte sich nicht verstecken.
Wir sind so weit, Cottbus hat angestoßen.
Geleitet wird die Partie von Felix Bickel, der dabei von Sascha Thielert und Christoph Kluge an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Kevin Behrens, vor den Bildschirmen bilden Tobias Welz und Dr. Riem Hussein das VAR-Duo.
Das letzte Duelle zwischen Cottbus und dem Club liegt schon eine ganze Weile zurück - am Ende der Saison 2008/09 trafen beide Teams in der Relegation aufeinander. Gegen den damaligen Bundesligisten Energie setzte sich Nürnberg als Zweitligist deutlich durch (3:0 und 2:0) und feierte nach einem 5:0 in der Endabrechnung den Aufstieg ins Oberhaus. Auch insgesamt sind die Mittelfranken seit acht Pflichtspielen gegen Cottbus ungeschlagen (4S, 4U) und mussten die letzte Niederlage im Mai 2003 hinnehmen.
Durch die offensive Nürnberger Spielanlage erwartet Wollitz auch "den ein oder anderen Raum" für seine Mannschaft. Um diese Räume zu nutzen, müsse man allerdings auch vieles richtig machen. Gleichzeitig hob der 61-Jährige die "unfassbare individuelle Qualität" des Gegners hervor und betonte, wie wichtig es sei, die Tiefe abzusichern. Energie selbst hat in der Liga inzwischen Fuß gefasst und blieb vor der Niederlage in Darmstadt dreimal in Folge ungeschlagen (1S, 2U). Und selbst gegen die Lilien wäre mehr drin gewesen.
Aber nochmal zurück zum Club. Was war das bitte für ein irrwitziges Spiel gegen Wolfsburg? Einerseits drehte man nach der Pause auf und brauchte nur 18 Minuten, um einen 0:2-Rückstand in eine Führung umzuwandeln, andererseits fing man sich ab der 90. Minute noch zwei Gegentore und das 4:4 mit der letzten Aktion des Spiels. Ein lachendes und ein weinendes Auge also. Jedenfalls weiß inzwischen nicht nur Pele Wollitz, dass Nürnberg mit der besten Offensive der Liga (20 Tore) ein absolutes "Top-Team" ist.
Direkt zum Auftakt des 8. Spieltages in der 2. Liga richtet sich der Blick in der Tabelle ganz nach oben. Während sich die makellosen Berliner als Tabellenführer parallel mit Kiel messen, ist hier in Cottbus mit Nürnberg Herthas schärfster Verfolger zu Gast. Als eine von nur zwei Mannschaften ist auch der Club nach sieben Spielen noch ungeschlagen und liegt vier Punkte hinter der Alten Dame auf Platz 2. Cottbus dagegen rangiert mit acht Zählern auf Platz 8, wobei das Polster auf einen Abstiegsplatz nur drei Punkte beträgt.
Das Topspiel vergangene Woche gegen Wolfsburg wird der Club nicht so schnell vergessen und musste sich am Ende einer verrückten Achterbahnfahrt und einem 4:4-Unentschieden zu Hause mit einem Punkt begnügen. Miro Klose sieht keinen Grund für etwaige personelle Änderungen und vertraut heute auf die exakt gleiche Startelf. In der Offensive um Ausnahmekönner Zoma ersetzt Ghrieb somit weiterhin den verletzten Becker.
Und hier die Aufstellung der Gäste aus Mittelfranken: Reichert - Janisch, Kalogeropoulos, Otto, Porstner - Markhiev, Fernandez - Justvan - Ghrieb, Scobel, Zoma.
Die Lausitzer waren letzte Woche in Darmstadt zu Gast und gingen nach einer 1:3-Niederlage in einem unterhaltsamen Spiel trotz früher Führung leer aus. Pele Wollitz nimmt heute zwei personelle Änderungen vor und muss zunächst auf den Ausfall von Borgmann reagieren, der mit muskulären Problemen passen muss. Und hier wird es interessant, an Borgmanns Stelle steht nämlich Guwara in der Startelf. Der 30-Jährige wurde erst unter der Woche als vereinsloser Spieler verpflichtet, nachdem sein Vertrag in Cottbus im Sommer ursprünglich nicht verlängert wurde. Außerdem erhält Copado den Vorzug vor Kinsombi (Bank).
Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Hausherren: Lotka - Rorig, Manu, Erlein, Guwara - Michelbrink, Bittencourt - Hannemann, Cigerci, Copado - Butler.
Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 8. Spieltages zwischen Energie Cottbus und dem 1. FC Nürnberg.