SC Freiburg - 1. FC Köln; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Freiburg - 1. FC Köln. Bundesliga.

Europa-Park Stadion.

SC Freiburg 2

  • D Scherhant (11. minute)
  • I Matanovic (44. minute)

1. FC Köln 1

    Live-Kommentar

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    Castro-Montes führt den Freistoß direkt aus, überwindet die Mauer, schießt aber deutlich zu hoch. Chance verschenkt.

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    Auf der Gegenseite wird Bülter zentral vor dem Strafraum gelegt und erarbeitet so seiner Mannschaft eine gute Standardposition. 20 Meter zum Tor. Am Strafraumhalbkreis. 

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    Aus dem Nichts eine Chance für den SC, als Suzuki Beste im Zentrum einsetzt, der hat drei Kölner gegen sich, kommt aber trotzdem aus 18 Metern zum Abschluss. Schwäbe ist aber mit einer Parade zur Stelle und kann den Ball dann im Nachfassen aufnehmen. 

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    Wahrscheinlich letzte Wechsel ist gut, Freiburg hat das Kontingent ja schließlich schon ausgeschöpft. Köln dagegen hätte noch ein Wechselfenster. 

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    Und Eric Martel ersetzt Kristoffer Lund.

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    Kwasniok bringt derweil Isak Johannesson für Tom Krauß.

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    Und Lucas Höler ersetzt Igor Matanovic.

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    Wahrscheinlich die letzten Wechsel. Bei Freiburg kommt Vincenzo Grifo für Derry Scherhant.

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    Nur die Bayern haben in der Schlussviertelstunde mehr Treffer erzielt als der Effzeh, die Statistik kennt man wahrscheinlich auch im Breisgau, Maina verzieht knapp aus der zweiten Reihe, der Ball rollt knapp am linken Pfosten vorbei. 

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    Passt dann auch gut zum Spielverlauf, dass Derry Scherhant Gelb wegen Spielverzögerung sieht. 

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    20 Minuten noch, durch ist die Geschichte noch lange nicht. Vielleicht hat der vergebene Strafstoß dem Effzeh auch zusätzlichen Schwung verliehen? Hätten die Gäste ja kaum gebraucht. Der SC ist immer noch nicht richtig in der zweiten Hälfte angekommen, bekommt nicht viel Entlastung. Mitunter wirkt das fast ein wenig passiv. 

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    Alessio Castro-Montes ist mit einer Schiedsrichterentscheidung nicht einverstanden und reagiert dementsprechend. Und Bastian Dankert reagiert dementsprechend. 

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    Nun kommt das Kölner Wunderkind, Said El Mata, in die Partie, dafür weicht Jan Thielmann.

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    Unrecht Gut gedeihet nicht. Matanovic visiert das rechte untere Eck an und trifft damit dieselbe Entscheidung wie Schwäbe. Der kann parieren. Aber ehrlich gesagt, der Elfer war auch echt sehr unplatziert, so halbrechts. Da muss sich der Keeper nur in die richtige Richtung bewegen ...

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    Elfmeter für Freiburg! Was war passiert. Suzuki war über die rechte Seite durchgebrochen, spielte zurück an den Elfmeterpunkt, Matanovic scheitert mit der Direktabnahme, bekommt den Abpraller und jagt den über den Kasten. Aber es gibt einen Handelfmeter. Castro-Montes hatte geblockt, von seiner Hüfte prallte die Kugel dann an den ausgestreckten Arm. Fragwürdige Entscheidung, sehr fragwürdig. Der VAR sagt keinen Ton.

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    Und dann gibts den direkt ausgeführten Freistoß von Scherhant direkt ins Toraus. Hatte wahrscheinlich zu viel Zeit zum Nachdenken.

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    Zudem ersetzt Nicolas Höfler noch Patrick Osterhage.

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    Vor Ausführung des Freistoßes kommt Bruno Ogbus für Max Rosenfelder.

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    Und die Bälle gehen auch viel zu schnell verloren. Könnte aber jetzt erstmals gefährlich für den Effzeh werden, weil Treu gegen Krauß einen Freistoß vor dem Strafraum herausholt. Krauß wird für die Aktion zudem verwarnt.

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    Das Anlaufverhalten der Kölner hat sich in der zweiten Hälfte auch verändert. Die Freiburger werden viel früher gestört, das Aufbauspiel des SC bis zum Angriffsdrittel läuft längst nicht mehr so flüssig wie damals.  

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    Ja, der ganz große Druck der Kölner ist jetzt weg, Freiburg kann die Partie wieder offener gestalten. Ballbesitz Köln in der zweiten Halbzeit 77 Prozent - genauso fühlte sich das auch an. 

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    Mal schauen, ob diese kurze Unterbrechung irgendwelche Auswirkungen hat. Den Kölner Angriffsschwung etwas ausbremsen konnte ...

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    Dann die angekündigten Wechsel, bzw. vorerst nur einer beim SC. Lukas Kübler, möglicherweise angeschlagen, geht für Christian Günter.

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    Bisschen Konfusion im Freiburger Strafraum nach einem Kölner Halbfeldfreistoß, kurz hatte Ache eine Lücke für den Abschluss, bis die Freiburger endlich klären können. 

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    Für beide gehts vorläufig weiter, aber es kündigen sich erste Wechsel beim SC an. Da hat einer eine Nase für den richtigen Zeitpunkt.

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    Dann eine Unterbrechung, weil zwei Freiburger auf dem Rasen sitzen, Kübler und Matanovic. So kann man auch Druck aus der Partie nehmen, wobei ich hier an dieser Stelle nichts unterstellen will. Zumal Kübler Knieprobleme zu haben scheint. 

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    Seit dem Wiederanpfiff spielen nur die Gäste, viel Ballbesitz, auch schon drei Abschlüsse seit der Pause. Freiburg im Augenblick zu passiv. Nach Ballgewinn im Gegenpressing vor dem Strafraum der nächste Abschluss, Bülter aus 25 Metern, Atubolu ist aber rechtzeitig im bedrohten linken Eck. 

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    Und das war jetzt schon eine Megachance für die Gäste. Freiburg wird ausgekontert, der Ball wandert bei Köln schnell und diagonal von der rechten auf die linke Seite zu Bülter, der einen kleinen Vorsprung an der Strafraumgrenze hat, dann aber zu lange für den Abschluss braucht und im letzten Moment noch geblockt wird. Bärenstarker Beginn der Gäste. Keine Frage. 

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    Und auch die zweite Szene gehört den Gästen, die diesmal über die linke Seite mit Bülter kommen, der schlägt seine Flanke etwas zu hoch zum Torraum, wo Ache nicht mehr richtig über den Ball kommt und deutlich drüber köpft. 

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    Oh, der Effzeh beginnt gefährlich. Kommt über die rechte Seite, Castro-Montes schlägt eine feine Flanke zum langen Pfosten, wo Ache freisteht, aber den Kopf nicht sortiert bekommt. Wenigstens auf den Kasten hätte der Ball kommen können. 

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    Beide Coaches haben auf Pausenwechsel verzichtet.

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    Die Partie läuft wieder. 

    Auffällig: Alle drei Treffer fielen aus vergleichbaren Situationen. Die ersten beiden waren direkte Folgen aus erfolgreichen Gegenpressingsituationen, das dritte ein schnelles Ausspielen einer Situation nach Ballgewinn.

    Ziemlich unterhaltsame Partie im Breisgau, bei der der Effzeh den besseren Start erwischte und nach einem Blackout der Freiburger Abwehr von einem Eigentor profitierte. Die Antwort kam jedoch postwendend. Freiburg hatte mehr Spielanteile, aber insgesamt war die erste Hälfte auf Augenhöhe. Der späte Führungstreffer des SC fiel etwas glücklich.

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    Und nach einer minimalen Nachspielzeit gehts auch schon in die Pause. 

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    Tooor! FREIBURG - Köln 2:1. Der SC hat das Spiel gedreht. Geht los mit einem langen Abschlag von Schwäbe, der sofort kassiert wird. Sofort spielt Freiburg nach vorne. Beginnt auf links, dann mit einer Seitenverlagerung. Über Suzuki und Scherhant kommt der Ball zu Beste, der flankt von der rechten Seite nah zum Tor. Der Ball ist lange unterwegs, Matanovic ist mit dem Kopf da, köpft Ginter an, von dem der Ball wieder zu Matanovic prallt. Und mit dem Fuß staubt der dann aus sechs Metern ab. Da war die Abwehr der Kölner nach dem Kopfball etwas unsortiert. 

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    Vorlage Matthias Ginter

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    Und wieder ein Eckstoß für den SC, wie immer von der rechten Seite von Beste getreten. Der Ball soll zum langen Pfosten, doch Schwäbe ist mit den Fäusten dazwischen. 

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    Insgesamt spielt der SC kleinteiliger, jedoch ohne damit mehr zu erreichen. Eigentlich verwunderlich, dass die Gäste so sehr auf lange Bälle setzen, da man immer wieder sehen kann, dass das auch ganz gut ohne funktioniert.

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    Dieser Versuch von Maina war zugleich der sechste Abschluss der Gäste, die damit immerhin einen mehr als der SC haben. 

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    Nach einem weiten Einwurf von der linken Seite auf Strafraumhöhe kommt Maina im Strafraum zum Abschluss, bringt den Ball irgendwie aufs linke Eck. Aber weil der Druck fehlte, kann sich Atubolu ganz lang machen und den Einschlag verhindern. War so eine Art Halbvolley in Bedrängnis.

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    Das wäre schon ein Wundertor gewesen, aber eine Alternative hatte Ache bei der Direktabnahme sowieso nicht. Also ein Fleißsternchen für den Versuch.

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    Schwäbe mit dem langen Schlag, Bülter bringt als Wandspieler Lund ins Spiel, der wiederum auf Bülter zurückspielt, der flankt dann von der linken Seite in den Strafraum, wo es Ache sehr kunstvoll mit einem Hackenvolley mit dem Rücken zum Tor versucht, dem Schuss wird von einem Verteidiger die Schärfe genommen. Atubolu muss dahinter nur noch den Ball aufnehmen. 

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    Eine kurze Phase, in der der Effzeh mal den Druck etwas rausnehmen kann, indem man den Ball in den eigenen Reihen hält. Aber dann doch wieder der lange Schlag, aber mit diesen Bällen kann der SC sehr gut umgehen, da kommt kaum mal einer durch. 

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    Der Ball wird zunächst geklärt, kommt vor dem Strafraum bei Rosenfelder runter, der eine Direktabnahme versucht, aber rechtzeitig von Maina gestört wird. Ein Abschluss kommt so gar nicht erst zustande.

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    Der nächste Eckstoß für den SC; Beste von der rechten Seite. 

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    Beide Teams spielen jetzt nicht unbedingt Ballbesitzfußball, aber bei dieser Begegnung sprechen die Zahlen doch eindeutig für Freiburg, das immerhin auf 60 Prozent kommt.

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    Ein Beispiel für den Ablauf. Der SC lässt den Ball laufen, Ginter will in die Tiefe spielen, der Ball wird abgefangen, und sofort wird Ache mit einem langen Schlag gesucht, in diesem Falle fehlte die Präzision.

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    Der SC läuft an, Scherhant wird mit einem Pass aus dem Zentrum links zur Grundlinie geschickt und spielt den Ball flach zum kurzen Pfosten, wo aber ein Verteidiger die Situation bereinigen kann. 

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    Ziemlich offene Partie, die sich hier nach gut 20 Minuten entwickelt hat. Der SC dabei mit etwas mehr Spielanteilen, macht als Heimmannschaft das Spiel - ganz wie früher. Aber der Effzeh spielt munter mit. Während die Freiburger über mehr Ballbesitz kommen, wirkt Köln sehr gefährlich in Umschaltsituationen.

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    Fast die Führung für den SC, die Gastgeber führen einen Freistoß im Halbfeld schnell aus, Chipp hinter die Abwehrkette, Kübler spielt volley ins Zentrum. Und Matanovic rutscht um Zentimeter am Torraum an der Hereingabe vorbei!

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    Die Ecke von Castro-Montes wird geklärt, er erhält aber den Ball zurück und kann vom rechten Strafraumeck erneut flanken. Über Umwege landet der Ball dann aber doch bei Atubolu.

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    Aber nächste Chance für den Effzeh, Castro-Montes kann auf rechts durchbrechen und den Ball scharf zum Torraum spielen, im letzten Moment kann Maina am Abschluss gehindert werden. So müssen sich die Gäste mit einer Ecke zufriedengeben.

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    Vielleicht könnte man sich ja jetzt mal zur Abwechslung ein wenig abtasten? Sieht eher nicht danach aus. Beide Teams suchen den schnellen Weg in die Spitze.

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    Keine 120 Sekunden lagen zwischen Führungstreffer und Ausgleich, wir können getrost von einem furiosen Beginn sprechen.

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    Tooor! FREIBURG - Köln 1:1. Aber die Freude der Gäste währt wahrlich nicht lange. Langer Ball von Atubolu, der zweite Ball landet beim SC. Suzuki steckt fein in die Spitze durch, Scherhant läuft halbrechts aufs Tor zu und überlupft dann mit viel Gefühl den abtauchenden Schwäbe.

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    Vorlage Yuito Suzuki

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    Tooor! Freiburg - KÖLN 0:1. Köln wühlt und arbeitet sich in die Spitze, der Ball geht verloren im linken Halbfeld, aber Maina erobert die Kugel im Gegenpressing zurück, die Freiburger wollen gerade die Abwehr auflösen, und genau da sticht Maina rein. Spielt den Ball sehr scharf zum Tor, und Rosenfelder bekommt im Torraum die Füße nicht sortiert, verlängert ins eigene Tor. 

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    Jetzt kann Freiburg den Ball mal etwas länger am Strafraum der Gäste halten. Bis Scherhant der Kugel verlustig geht, diesmal spielen die Kölner nicht mit vollem Tempo aus, sondern arbeiten kontrolliert Richtung Strafraum. 

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    Zweimal hats der Effzeh in dieser Anfangsphase schon hinter die Freiburger Ketten geschafft, dem SC ist das noch nicht gelungen. Eine Flanke von Beste immerhin, aber Ache kann dazwischengehen, sogar einen Konter einleiten. Der Ball landet über Umwege bei Bülter, der dann aus 25 Metern draufhält. Etwas zu hoch. Atubolu muss nicht eingreifen. 

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    Der erste Angriff der Gäste verpufft noch, aber im zweiten Anlauf gibts dann gleich eine Großchance für die Kölner. Im Mittelkreis wird um den Ball gekämpft, Bülter setzt sich schließlich durch und spielt in der linken Halbspur sofort in die Spitze. Maina hat da viel Platz, wird von einem Teamkollegen begleitet, sucht aber etwas egoistisch selbst den Abschluss aus halblinks und verzieht mit seinem Flachschuss deutlich. 

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    Bastian Dankert pfeift an! 

    Doch das 2:1 vom letzten Wochenende könnte eine Wende einleiten, gegen die unter Urs Fischer noch ungeschlagenen Mainzer gabs einen Sieg, nun gehts gegen einen SC, der ein Europapokalspiel in den Knochen hat. Und als nächster Gegner geht es gegen bizarre Wolfsburger. Ein prima Zeitpunkt, um sich ein kleines Polster zuzulegen. Sechs Plätze ist Köln vom Relegationsplatz derzeit weg, aber halt auch nur fünf Punkte.

    Die Domstädter durchlebten schwere Wochen - als es auf die kurze Winterpause zuging, ließen sie ordentlich Federn. Sechs Spiele in Folge blieben sie sieglos, der Start nach dem Jahreswechsel brachte auch nur ein Remis in Heidenheim. Und die anschließende Niederlage gegen die Bayern war eigentlich schon fest einkalkuliert. 

    Im Oberhaus gabs in dieser Phase zwei Siege gegen den HSV und Wolfsburg, eher Teams, die in den Abstiegskampf verstrickt sind, das Remis am letzten Wochenende gegen Augsburg war jedoch schmerzhaft. Auf drei Hochzeiten zu tanzen, kostet Körner. Vielleicht kann man ein paar sparen, wenn man in der Europa League der Playoffrunde aus dem Weg geht. Aber zunächst ist Ligaalltag angesagt. 

    Acht Zähler ist Leverkusen weg, und die Werkself steht auch nur auf dem Conference-League-Startplatz. So langsam müsste die Mannschaft von Julian Schuster eine kleine Serie starten. Oder befindet sie sich schon mittendrin? Von den letzten sieben Pflichtspielen hat der SC nur das Ligaduell gegen Leipzig verloren, aber die zwei Siege in der EL zählen leider nicht für die Bundesliga. 

    Vor Beginn des Spieles liegen gerade einmal vier Zähler zwischen beiden Teams, der Achte aus Freiburg liegt lediglich zwei Ränge vor der Geißbockelf. Die vergangene Saison schlossen die Breisgauer auf dem EL-Startplatz ab, dies zu wiederholen, wird langsam ganz schön anspruchsvoll.

    Fünf Änderungen gibts beim Effzeh nach dem 2:1 gegen Mainz. Für Simpson-Pusey, Özkacar,  Martel, Johannesson und El Mala beginnen van den Berg, Lund, Krauß, Thielmann und Ache. Hübers, Kilian und Heintz fehlen verletzt, Huseinbasic und El Mala waren angeschlagen.

    Für diese Formation hat sich Lukas Kwasniok entschieden: Schwäbe - Castro-Montes, Sebulonsen, van den Berg, Lund - Krauß, Kaminski, Thielmann, Maina - Ache, Bülter.

    Nach dem 1:0 gegen Maccabi in der Europa League am Donnerstag hat Schuster lediglich eine Veränderung vorgenommen. In der Abwehr startet Kübler für Günter. 

    Julian Schuster hat so aufgestellt: Atubolu - Kübler, Ginter, Rosenfelder, Treu - Eggestein, Osterhage, Beste, Suzuki, Scherhant - Matanovic.

    Mit der Partie in Freiburg wird der 19. Spieltag komplettiert. Eine Partie mehr oder weniger im Niemandsland der Tabelle - Freiburg hat noch vage Hoffnungen auf einen europäischen Startplatz, der Aufsteiger aus Köln könnte allerdings auch nach Punkten zum SC aufschließen. Schauen wir auf die Formationen ...

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 19. Spieltages zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FC Köln.