SpVgg Greuther Fürth - Eintracht Braunschweig; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SpVgg Greuther Fürth - Eintracht Braunschweig. 2. Bundesliga.

Sportpark Ronhof | Thomas SommerZuschauer10.496.

SpVgg Greuther Fürth 0

  • M Dietz (s/o 3. minute)

Eintracht Braunschweig 0

    Live-Kommentar

    Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Bundesliga geht es bei uns bereits heute Abend wieder weiter, wenn ab 20:30 Uhr Magdeburg zum "Elb-Clasico" gegen Magdeburg lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!  

    Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während das Kleeblatt am Samstagmittag an der Kieler Förde zu Gast ist, empfängt Braunschweig parallel den KSC zu Hause. 

    Fürth bleibt nach diesem Unentschieden Tabellenletzter, immerhin spielt die Schießbude der Liga zum zweiten Mal zu Null und verkürzt den Rückstand auf den Relegationsplatz auf vier Punkte. Braunschweig enttäuschte abermals in der Offensive und springt vorerst auf Platz 12 - einen Punkt vor dem Relegationsplatz.

    Nach dem zweiten Blitz-Platzverweis in dieser Saison und 90-minütiger Unterzahl ermauert sich Fürth im Kellerduell gegen Braunschweig zumindest einen Punkt der Moral. Trotz 71 Prozent Ballbesitz konnten viel zu uninspirierte Gäste die Überzahl nicht nutzen und hätten sich einen Dreier auch nicht verdient. Und nicht nur das: Obwohl sich Fürth im Verbund lange Zeit auf das Verteidigen beschränkte und offensiv überhaupt nicht stattfand, hatten die Mittelfranken in der Schlussphase den Führungstreffer gleich zweimal selbst auf dem Fuß. Am Ende einer sehr zähen Angelegenheit ist das torlose Unentschieden leistungsgerecht.

    full_time icon

    Der Schlusspunkt war das noch nicht - jetzt aber! Nullnummer im Ronhof. 

    comment icon

    Der krönende Schlusspunkt: Aus halblinken 21 Metern setzt Marie seinen Versuch schlanke fünf Meter über das Tor.

    substitution icon

    Auch Backhaus wirft nochmal einen Neuen rein und bringt Flick für Bell Bell. 

    substitution icon

    Dritter Wechsel beim Kleeblatt: Winter-Neuzugang Dardari übernimmt für Keller. 

    comment icon

    Alles deutet auf ein torloses Unentschieden hin. Drei Minuten werden gleich noch nachgespielt.

    comment icon

    Nach diesen hektischen Minuten hat sich das Geschehen direkt wieder beruhigt. Nach wie vor sucht Braunschweig vergeblich nach Lösungen und kann im letzten Drittel keinerlei Durchschlagskraft entwickeln.

    comment icon

    Wenig überraschend kassierte das Kleeblatt ligaweit bislang die meisten Gegentore in der Schlussviertelstunde (11). Doch auch Braunschweig präsentierte sich in dieser Hinsicht mit neun Gegentoren äußerst anfällig.

    highlight icon

    Welch wilde Schlussphase. Schlieck kommt bei einem langen Ball weit aus dem Tor und verschätzt sich vor dem Sechzehner komplett. Für einen Moment ist das Tor leer, halblinks vor dem Sechzehner dreht Yardimci aber ab und spielt lieber zurück - die Chance verpufft.

    comment icon

    Verrückt. Um ein Haar hätte Fürth mit seinen gefühlt ersten Offensivannäherungen das Spiel auf den Kopf gestellt. Aber was heißt hier schon auf den Kopf gestellt - einen Dreier hätte sich Braunschweig ohnehin nicht verdient.

    highlight icon

    Was ist hier auf einmal los? Nach einem Einwurf macht Hrgota den Ball im Rückraum stark fest und wird nach einem Doppelpass mit Reich halbrechts von der Sechzehnerkante geblockt. Dabei prallt der Ball aber direkt vor die Füße von Bjarnason, der acht Meter zentral vor dem Tor alleinstehend viel zu überhastet abschließt und den Ball mit dem ersten Kontakt kläglich über das Tor setzt. Das war ein absoluter Hochkaräter!

    highlight icon

    Wahnsinn - aus dem Nichts hat das Kleeblatt die bislang beste Chance im zweiten Durchgang! Bei einem Steckpass von Hrgota verschätzt sich der eigentlich gut positionierte Nkoa halbrechts vor dem Sechzehner, in seinem Rücken könnte Srbeny plötzlich frei auf das Tor zulaufen. Srbeny verstolpert den Ball jedoch bei der Annahme, so kann Aydin noch von links einrücken und blockt Srbeny aus zwölf Metern.

    substitution icon

    Zweiter Wechsel beim Kleeblatt: Außenverteidiger Marita kommt für Stürmer Futkeu ins Spiel. 

    comment icon

    Bell Bell setzt sich links vom Sechzehner gegen Reich durch und hebt die Kugel zentral in den Fünfer, wo Yardimci unter Bedrängnis nur in Rückenlage köpfen kann und den Ball nicht nach unten gedrückt bekommt. 

    yellow_card icon

    Hoffmann will das Spiel daraufhin schnell machen und wird von Ziereis umgecheckt. Der Fürther Verteidiger sieht dafür Gelb.

    comment icon

    Sieh an, ein Arbeitsnachweis von Hoffmann, der eine viel zu lange Freistoßflanke von Keller locker am Fünfer abfängt - da lag gefühlt ja auch schon Schnee drauf.

    comment icon

    Ob heute noch das 47. Gegentor hinzukommt? Weiterhin deutet nicht viel darauf hin - auch nicht nach dieser Halbfeldflanke von Bell Bell direkt in die Arme von Schlieck. 

    comment icon

    Die 46 Gegentreffer des Kleeblatts vor diesem Spieltag wurden zum Vergleichszeitpunkt nur dreimal in der eingleisigen 2. Liga überboten. Letztmals präsentierte sich der FSV Frankfurt in der Saison 1994/95 mit 52 Gegentoren noch anfälliger.

    substitution icon

    Dritter Wechsel bei den Gästen: Winter-Neuzugang Alidou soll die Offensive beleben und ersetzt Verteidiger Ehlers - ein klares Signal. 

    comment icon

    Nach einem langen Einwurf legt Sane im Sechzehner in den Rückraum zurück, wo Di Michele Sanchez den Ball mit dem ersten Kontakt aus 18 Metern über das Tor wuchtet. 

    comment icon

    Vogelwild fliegt Schlieck mal wieder an einer Ecke vorbei - nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Vor ihm steigt aber Bjarnason am höchsten und kann klären.

    highlight icon

    Unterzahl hin oder her, gegen wen will das Kleeblatt eigentlich denn sonst mal gewinnen? Vereinzelte Nadelstiche bleiben weiterhin aus, auch nach 65 Minuten warten wir auf den ersten Abschluss der Mittelfranken.

    comment icon

    Das muss Verzweiflung sein. Aus über 30 Metern wählt Di Michele Sanchez die linke Innenseite und versucht sich aus dieser Distanz mit einem Schlenzer. Sein mehr als optimistischer Versuch zieht klar am linken Pfosten vorbei. 

    comment icon

    Die nächste Flanke von Di Michele Sanchez aus dem linken Halbfeld rutscht durch! Im Rücken von Ziereis ist Yardimci links vom Elfmeterpunkt aber zu überrascht und lässt den Ball vom Oberschenkel deutlich verspringen. 

    comment icon

    Immerhin mal eine scharfe Flanke vor das Tor - Absender Di Michele Sanchez aus dem linken Halbfeld. Empfänger ist in diesem Fall aber Schlieck, der mit beiden Fäusten klärt.

    substitution icon

    Heiner Backhaus hofft auf neue Impulse von der Bank und bringt Bakhat für Gomez.

    comment icon

    Wie gesagt, Dauerschleife - auch nach Wiederbeginn. Die Niedersachsen bekommen den Fürther Defensivblock kaum in Bewegung und kommen aus dem Spiel heraus nicht ansatzweise in die gefährlichen Räume.

    comment icon

    Ehlers kommt einer Ecke von links entgegen, von der linken Fünfergrenze verlängert er den Ball mit dem Hinterkopf aber deutlich über das Gehäuse. 

    comment icon

    An der Statik des Spiels verändert sich zunächst gar nichts. Fragt sich nur, wann sich Braunschweig gegen den Fürther Defensivblock mal etwas einfallen lässt. 

    comment icon

    Da war sehr viel Optimismus dabei. Aydin bekommt den Ball abgelegt und hält aus über 30 Metern direkt drauf - meterweit drüber.

    comment icon

    Im Tempodribbling zieht Sane von links in den Sechzehner, dabei schlägt er einen Haken gegen Will und schließt aus spitzem Winkel flach ab. Noch vor dem ersten Pfosten steht Ziereis richtig und kann blocken.

    comment icon

    Im ersten Durchgang gab das Kleeblatt im Übrigen keinen einzigen Schuss ab. Solange es beim 0:0 bleibt, kann man damit offensichtlich leben.

    match_start icon

    Der zweite Durchgang läuft.

    substitution icon

    Einen Wechsel gab es in der Halbzeit: Bei den Gästen wirkt Di Michele Sanchez fortan für Köhler mit.

    Nach rund 40 Sekunden foulte Dietz im Mittelfeld Yardimci und flog für dieses grobe Foulspiel nach VAR-Einsatz vom Platz. Die Richtung war also direkt vorgegeben, in Überzahl tat sich Braunschweig trotz 76 Prozent Ballbesitz aber schwer und wurde nur vereinzelt nach Standards gefährlich - Yardimci vergab in der 39. Minute die beste Chance und köpfte den Ball an den Pfosten. Tiefstehende Fürther beschränkten sich dagegen auf das Verteidigen und machten ihre Sache auf Kosten der Offensive im Verbund gut.

    half_time icon

    Halbzeit in Fürth. 

    comment icon

    Nach der nächsten Ecke läuft Braunschweig gar noch in einen Fürther Konter, den der ballführende Srbeny nach einem Stockfehler herschenkt. 

    highlight icon

    Einen Eckball von der rechten Seite spielt Köhler mittels Variante aus und legt den Ball bewusst flach in den Rückraum. Aydin schlägt zunächst am Leder vorbei, dahinter steht aber noch Bell Bell und schließt aus zentralen 17 Metern direkt ab - der Schuss wird noch leicht abgefälscht und zieht nur knapp über das Tor. 

    highlight icon

    Zumal die Freistoßposition nahe dem linken Strafraumeck nicht verkehrt ist. Aydin versucht es direkt und schlenzt den Ball mit Zug hoch auf das lange Eck. Dort drückt sich Schlieck im Torwarteck weg und lenkt den Ball mit den Fingerspitzen über das Tor. 

    yellow_card icon

    Und kurz darauf sieht schon der eben erst eingewechselte Srbeny Gelb. Mit hohem Tempo kommt Srbeny auf der linken Seite zu spät gegen Frenkert, dabei läuft er sich zunächst in die eigenen Beine und stolpert dann von hinten in den Braunschweiger. 

    substitution icon

    Noch vor der Halbzeitpause wechselt Heiko Vogel zum ersten Mal und bringt Srbeny für Higl. Wohl eine Vorsichtsmaßnahme, nachdem Higl bereits in der 18. Minute Gelb sah. 

    comment icon

    Sieben Minuten werden nachgespielt. Köhler jetzt mal mit etwas Platz, aus halbrechten 22 Metern geht sein Flachschuss aber deutlich am linken Eck vorbei. 

    comment icon

    Bei einer Köhler-Flanke von rechts kommt Schlieck entschlossen aus seinem Tor und wischt den Ball bei einer Flugeinlage mit einer Hand nach vorne.

    comment icon

    Immerhin steht Frenkert wieder auf den Beinen und dürfte die Partie gleich wieder fortsetzen können.

    comment icon

    Frenkert muss behandelt werden. Bei einem Zweikampf mit Higl wurde der Innenverteidiger offensichtlich unglücklich am Hals getroffen. 

    highlight icon

    Die bislang beste Chance für Braunschweig! Eine Ecke von rechts rutscht zunächst durch, auf dem linken Flügel bleiben die Niedersachsen aber am Ball. Sane legt auf Bell Bell zurück, der hoch hinter den zweiten Pfosten flankt. Dort setzt sich Yardimci im Gewühl gut durch und drückt seinen Kopfball im Rücken von Higl aus leicht spitzem Winkel und drei Metern an den rechten Pfosten. 

    comment icon

    Vorsicht Fürth - der ruhende Ball. Bei einer Köhler-Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld steigt jedoch Münz am höchsten und klärt souverän ins Seitenaus. 

    comment icon

    Higl setzt im letzten Drittel gut nach, auf dem linken Flügel wird Keller aber zum Abdrehen gezwungen - weiterhin wartet die Spielvereinigung auf ihren ersten Abschluss.

    yellow_card icon

    Autsch. Einen zu ungenauen Pass will Ehlers vor dem Fürther Sechzehner übermotiviert mit einem Ausfallschritt erreichen und stempelt dabei Higl kräftig. Folgerichtig gibt es dafür Gelb. 

    comment icon

    Inzwischen ist auch schon eine halbe Stunde in den Ronhof gezogen. Längst finden wir uns in einer Dauerschleife wieder: In Unterzahl beschränkt sich Fürth geschlossen auf das Verteidigen und macht das bislang auch sehr konsequent. Trotz 73 Prozent Ballbesitz kommt Braunschweig nicht über leeres Ballgeschiebe hinaus. 

    comment icon

    Durch einen Platzfehler springt der Ball beim Abspielversuch von Ehlers unmittelbar davor unglücklich auf und landet dadurch im Seitenaus. Auch das passt bislang zu diesem Spiel. 

    yellow_card icon

    Futkeu fängt im Mittelfeld den Ball ab und will direkt anschieben. Dabei zieht ihn Köhler von hinten zu Boden und sieht für dieses taktische Foul Gelb. 

    comment icon

    Nkoa hält aus der zweiten Reihe drauf und wird früh geblockt. Vor dem Sechzehner sichert Bell Bell den Abpraller und legt zu seiner Linken für Sane ab. Im Strafraum hält Sane aus spitzem Winkel direkt drauf und setzt den Ball deutlich über das Tor.

    comment icon

    Und so ist das bis hierhin eine recht zähe Angelegenheit. Während aufseiten der Niedersachsen Geduld gefragt ist, beschränkt sich Fürth auf das Verteidigen. 

    comment icon

    Braunschweig tut sich in Überzahl schwer und findet im letzten Drittel bislang keine Lösungen. Das Kleeblatt verteidigt inzwischen in einer Fünferkette und hält die Räume dicht. 

    comment icon

    Schönes Direktspiel aufseiten der Niedersachsen. Bei dem Versuch eines doppelten Doppelpasses zwischen Marie und Sane bekommt Bjarnason halbrechts am Sechzehner gerade noch den Fuß dazwischen, rechts im Strafraum stand Sane ansonsten unbewacht. 

    yellow_card icon

    Bei einem Ausfallschritt im Mittelfeld spielt Higl zunächst den Ball und trifft anschließend auch den Fuß von Ehlers. Ob der Intensität zückt Patrick Schwengers Gelb.

    comment icon

    Ein erster Offensivakzent der Hausherren: Nach schöner Seitenverlagerung lässt Hrgota auf dem rechten Flügel Bell Bell aussteigen und flankt mit Zug zum Tor nach innen. An die Hereingabe kommt niemand ran, Hoffmann wehrt mit beiden Fäusten nach vorne ab. Immerhin holt Fürth noch den ersten Eckball heraus, der jedoch ohne Folgen bleibt.

    comment icon

    Vor allem die Anfälligkeit bei ruhenden Bällen bleibt ein riesiges Problem in Fürth. Allein nach Eckbällen kassierte das Kleeblatt in dieser Saison bereits zehn Gegentore und traf zu allem Überfluss als einziges Team selbst noch gar nicht nach einer Ecke.

    comment icon

    Nach einem kurz ausgeführten Eckball löffelt Gomez den Ball vom rechten Sechzehnereck zentral vor den Fünfer, wo Frenkert seinen technisch anspruchsvollen Kopfball unter Bedrängnis deutlich am Tor vorbeisetzt.

    comment icon

    Bell Bell legt vor dem Sechzehner für Köhler ab, der aus zentralen 18 Metern flach abschließt und das linke Eck um gut zwei Meter verfehlt. 

    comment icon

    Durch den frühen Platzverweis von Dietz ist die Richtung in diesem Spiel natürlich von Beginn an vorgegeben. Braunschweig ist tonangebend und hält den Ball in den eigenen Reihen.

    comment icon

    In dieser Szene sind Ziereis und Köhler unglücklich mit den Köpfen zusammengestoßen. Für den Fürther Innenverteidiger geht es nach einer kurzen Behandlungspause wieder weiter.

    highlight icon

    Das Kleeblatt bekommt den Ball nach einer Braunschweiger Ecke nicht weg. Nach einem geblockten Schuss aus dem Rückraum bricht im Sechzehner das Chaos aus, munter wird im Gewühl nachgestochert. Am Ende schließt Marie aus sechs Metern ab, Bjarnason hält den Fuß hin und fälscht den Versuch in die Arme von Schlieck ab. 

    comment icon

    Vor allem hat das Kleeblatt bereits zum zweiten Mal in dieser Saison einen Platzverweis nach einem Foul in der ersten Spielminute kassiert - eine echte Seuchensaison eben. Am 5. Spieltag gab es damals im Heimspiel gegen Kaiserslautern in Unterzahl nichts zu holen (0:3).

    red_card icon

    Dietz ließ dabei den Ball verspringen und hat dann beim Nachsetzen Yardimci unabsichtlich von hinten mit offener Sohle oberhalb der Achillessehne getroffen. Ist das bitter für das Kleeblatt. Mit Ansicht dieser Bilder wertet Patrick Schwengers das Einsteigen als grobes Foulspiel und zeigt glatt Rot! 

    comment icon

    Keine 40 Sekunden sind gespielt, da kommt Dietz im Mittelfeld zu spät und foult Yardimci. Halb so wild? Zwar belässt es Patrick Schwengers zunächst bei einer Ermahnung, doch schaltet sich kurz darauf der VAR ein und bittet den Schiedsrichter persönlich an den Monitor.

    match_start icon

    Wir wären so weit, Braunschweig hat angestoßen.

    Geleitet wird die Partie von Patrick Schwengers, der dabei von Jonah Besong und Alexander Roppelt an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Tobias Fritsch, vor den Bildschirmen bilden Martin Petersen und Markus Sinn das VAR-Duo. 

    Konkret fordert Backhaus heute mehr "Schärfe und Energie", auch Gegenüber Heiko Vogel machte klar: "Es geht um Mentalität." Und Wenngleich Backhaus keinen "Leckerbissen" erwartet, fielen in den letzten zehn Duellen zwischen Fürth und dem BTSV immerhin drei Tore im Schnitt. Das packende Hinspiel konnte Braunschweig nach einem verwandelten Elfmeter spät in der Nachspielzeit mit 3:2 für sich entscheiden, in Fürth warten die Löwen aber seit elf Jahren und sieben Spielen (3U, 4N) auf einen Auswärtssieg.

    Wie schnell sich der Wind drehen kann, musste Braunschweig letzte Woche erfahren. Vor der Winterpause befanden sich die Löwen im Höhenflug, schlugen Ligaprimus Schalke und holten aus den letzten vier Spielen zehn Punkte. Backhaus lobte noch die Entwicklung und die gewonnene Stabilität, nur um sich nach der Nicht-Leistung gegen den FCM fast schon ratlos zu geben: "Das war heute in keiner Weise konkurrenzfähig." Vor allem das schwache Zweikampfverhalten kritisierte Backhaus und erinnerte an die nötigen Basics. 

    Sage und schreibe 46 Gegentore und nur ein Sieg aus den letzten zwölf Partien. Hört man sich im Fürther Fanumfeld um, ist der Abstieg fast schon besiegelt. Damit es nicht so weit kommt, hat Heiko Vogel nach dem leblosen Auftritt in Dresden Konsequenzen angekündigt: "Wir werden die Zügel anziehen, es wird ein anderer Wind wehen, als es bisher der Fall war." Bislang konnte auch Vogel nicht für den Umschwung sorgen und ist nach vier Partien trotz anfänglich ordentlicher Ansätze mit dem Kleeblatt noch sieglos (2U, 2N).

    Für ein Do-or-die-Spiel ist es am 19. Spieltag eigentlich zu früh, gefühlt ist es heute aber genau das für das Kleeblatt im Kellerduell gegen Braunschweig. Den Rückrundenauftakt haben beide gründlich verpatzt, Fürth hat als Schießbude der Liga zudem aber auch noch erstmals seit Oktober 2022 die rote Laterne übernommen und liegt bereits fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz. Und jenen Relegationsplatz belegt seit gestern Abend der BTSV, der sich seinerseits wieder etwas Luft dort unten verschaffen möchte.

    Auch Braunschweig hatte sich die Rückkehr aus der Winterpause ganz anders vorgestellt und war letzte Woche bei der 0:3-Heimpleite gegen Magdeburg absolut chancenlos. Drei Wechsel nimmt Heiner Backhaus heute an seiner Startelf vor: Aydin kehrt nach muskulären Problemen zurück, auch Sane und Frenkert dürfen beginnen. Dafür sitzen Flick, Heußer und Alidou zunächst auf der Bank.

    Und hier die Aufstellung von Eintracht Braunschweig: Hoffmann - Frenkert, Nkoa, Ehlers - Gomez, Marie, Köhler, Bell Bell - Aydin, Sane - Yardmici.

    Das Kleeblatt blickt auf einen ernüchternden Jahresauftakt zurück und unterlag vor einer Woche im Kellerduell in Dresden völlig verdient 0:2. Im Vergleich dazu nimmt Heiko Vogel heute vier personelle Änderungen vor: Top-Scorer Klaus, Routinier Green und auch Itter fallen jeweils angeschlagen aus, zudem fehlt Dehm gelbgesperrt. An ihrer Stelle beginnen der wiedergenesene Bjarnason, Reich, Higl und auch Lilien-Leihgabe Paul Will, der sein Debüt für das Kleeblatt feiert. Durch die Umstellungen ist erstmals unter Heiko Vogel mit einer Dreier- respektive Fünferkette zu rechnen.

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Schlieck - Münz, Ziereis, Bjarnason - Reich, Dietz, Will, Keller - Hrgota - Higl, Futkeu.

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 19. Spieltages zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Eintracht Braunschweig.