SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Heidenheim; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Heidenheim. 2. Bundesliga.

Sportpark Ronhof | Thomas Sommer.

Live-Kommentar

Das war es für heute mit der 2. Liga, vielen Dank für Ihr Interesse und fürs Mitlesen. Genießen Sie noch den Abend und bis bald!

Heidenheim verpasst den wichtigen Dreier, aber das Schneckenrennen um den Aufstieg geht weiter, denn auch der HSV kommt nicht über ein Remis hinaus und bleibt nur zwei Zähler vor den Heidenheimern. Am Sonntag steht dann für beide das wohl wichtigste Spiel der Saison an, denn da kommen die Norddeutschen in die Heimfestung der Ostwürttemberger - mehr Spannung geht kaum. Lachender Dritter könnte morgen aber erst einmal Stuttgart werden, das sich am HSV wieder zurück auf Rang 2 vorbeiquetschen und den Abstand auf den FCH auf drei Zähler erhöhen kann.

Fürth macht dieses Remis nicht sonderlich viel aus, für den Moment springt man sogar an Bochum vorbei auf Rang 6. Gegen die von Herbert Grönemeyer besungene Stadt geht es dann am Sonntag, bevor am letzten Spieltag noch Karlsruhe in den Sportpark Ronhof kommt.

Dieses Remis ist leichtungsgerecht, nicht mehr und nicht weniger. Auch die zweite Halbzeit war kein Highlight, lange passierte gar nichts, bis Fürth mit Nielsen vergleichsweise nah am Führungstreffer war. Kurz vor Ende hatten Mohr mit seinem Pfostentreffer und Thomalla aus kurzer Distanz die Chance auf den Sieg, aber es sollte heute nicht sein.

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Doch dann ist Schluss!

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Das wäre es gewesen! Multhaup schickt Schimmer schön links in den Sechzehner, der riecht Thomalla hinter sich und legt perfekt für den Mitspieler ab, doch der scheitert aus drei Metern am linken Fünfereck am klasse parierenden Funk!

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Davon gab es schon lange keine mehr. Busch rauscht in den Gegenspieler und erhält völlig berechtigt für dieses Einsteigen Gelb.

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Vier Minuten Nachschlag soll es geben.

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Die kommt auch - und gar nicht mal ungefährlich! Mavraj klärt unzureichend mit dem Kopf, Schimmer bleibt im Rückraum aber an Wittek hängen.

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Nochmal Freistoß für Heidenheim halbrechter Position, 25 Meter vor dem Tor ruft aber eher nach einer Flanke.

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Schlussphase, wer will oder kann hier nochmal Risiko gehen? Für Fürth ist es beinahe egal, aber gerade Heidenheim kommt mit nur einem Zähler dem Aufstieg nur bedingt näher.

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Na holla, wo kam der denn her? Mohr wird 20 Meter vor dem Tor nicht angegriffen und nagelt das Kunstleder an den linken Pfosten - Funk wäre da wohl nicht mehr herangekommen.

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... und für Hrgota kommt Tillman neu ins Spiel.

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Fürth ist durch mit den Wechseln. Jaeckel ersetzt Green ...

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Fürth erhöht den Druck! Nielsen verpasst im Zentrum eine Hereingabe von rechts nur haarscharf, Mainka kann dann aber im Fünfer klären.

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Nächster Eckstoß Fürth! Green steht links im Strafraum frei und sucht den Abschluss aus 15 Metern, bleibt aber am Gegenspieler hängen.

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Gute Ecke von Fürth an den zweiten Pfosten, aber Ernst ist zu ungestüm gegen Föhrenbach und bekommt das Offensivfoul gegen sich gepfiffen.

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Viel offensiver kann Heidenheim eigentlich fast nicht spielen, reicht das noch für den Lucky Punch und einen immens wichtigen Dreier im Aufstiegsrennen? In Hamburg steht es übrigens immer noch 1:1.

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Durchatmen bei Funk! Schimmer sprintet die rechte Außenbahn entlang und bringt die Kugel scharf ins Zentrum. Funk packt zunächst sicher zu, lässt den Ball dann aber nochmal rausflutschen und sichert sie sich im Nachfassen gerade noch vor Kleindienst.

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... und Schimmer ersetzt Dorsch.

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Erneuter Doppelwechsel bei Heidenheim. Multhaup ersetzt Leipertz ...

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Und beinahe aus dem Nichts die Führung für das Kleeblatt! Nielsen kommt im Rückraum an einen geblockten Schuss von Leweling und versucht es aus zentraler Position 13 Meter vor dem Tor gleich selbst - knapp drüber.

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Die Zahlen sprechen für sich: Fürth wartet seit der dritten (!) Minute auf einen Schuss aufs Tor, Heidenheim seit der 27. Minute.

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Spielfluss gibt es aktuell in der Partie beinahe keinen mehr, viele Zweikämpfe, faire wie unfaire, prägen das Bild und sind leider kein Beispiel für ein ansehnliches Fußballspiel.

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Und schon wird der Nächste verwarnt. Leipertz grätscht von hinten in die Beine und unterbindet den Angriff. Da gibt es keine zwei Meinungen: Gelb!

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Dusel für Green. Vor einer Minute erst verwarnt, geht er gleich wieder viel zu übermütig in den Zweikampf. Ein Platzverweis ist in diesem Spiel nicht auszuschließen.

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Green rauscht mit gestrecktem Bein in den Gegner und wird für diese Attacke vom Unparteiischen mit dem gelben Karton bestraft.

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Schlechte Nachrichten für die Kleeblätter, es muss sogar ein Doppelwechsel her, denn Sarpei humpelt verletzt vom Rasen und kann nicht weiterspielen. Leweling steht nun für ihn auf dem Grün.

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Und bei Fürth gibt es gleich den nächsten Wechsel. Nielsen ersetzt Keita-Ruel.

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Auch Fürth reagiert. Raum verlässt den Rasen und macht Platz für Ernst.

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Nebenbei gibt es gute Nachrichten für alle Heidenheimer aus Hamburg: der HSV führt nicht mehr gegen Osnabrück.

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Thomalla zeigt sich gleich auch auf dem Feld und findet rechts am Strafraumeck Leipertz, dessen Schuss aber abgeblockt wird. Griesbeck nimmt den Abpraller dann aus der Distanz, verzieht aber deutlich vorbei.

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Zudem kommt Thomalla für den verwarnten Kerschbaumer neu ins Spiel.

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Auswechslung David Otto Denis Thomalla

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Föhrenbach tankt sich an die Grundlinie durch und chippt das Kunstleder ins Zentrum, wo es hoch abgefälscht wird. Funk steigt nach oben und greift nach der Kugel, wird dabei aber hart von Kleindienst angesprungen. Bacher pfeifft zu Recht ab, lässt die Verwarnung für den Heidenheimer aber stecken.

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Gewagtes Tänzchen von Müller an seiner eigenen Strafraumkante, aber er lässt Keita-Ruel lässig aussteigen - nochmal gutgegangen.

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Starker Steckpass von Otto auf Dorsch in den Strafraum, aber der kann mit der Pille nichts anfangen und vertändelt sie gegen zwei Verteidiger - am Ende knallt Funk die Kugel aus dem Sechzehner.

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Auf der Gegenseite wird es sogar noch brenzliger! Seguin steckt perfekt rechts für Keita-Ruel durch, der aus spitzem Winkel aus knapp neun Metern rechts am Gehäuse vorbeischießt.

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Das war unfreiwillig knapp! Wittek will eigentlich klären, schießt aber Leipertz an und der Abpraller saust knapp rechts am Pfosten vorbei - Funk wäre aber wohl auch da gewesen.

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Ein kleines Schmankerl für die Statistikfreunde gibt es noch: Fürth verlor in der Rückrunde keines der fünf Spiele, bei denen es zur Halbzeit unentschieden stand, Heidenheim verlor sogar die letzten 13 Partien mit einem Remis zur Halbzeit nicht.

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Personell unverändert starten beide Mannschaften in den zweiten Durchgang.

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Weiter geht's im Sportpark Ronhof!

Interessant ist jetzt, ob Frank Schmidt den Spielstand aus Hamburg kennt und wenn, ob er ihn mit seinem Team teilt. Denn der direkte Konkurrent führt zur Halbzeit mit 1:0 gegen Osnabrück und liegt damit aktuell vier Zählern vor den Heidenheimern. Der "Plan", am Wochenende im direkten Duell an den Norddeutschen vorbeiziehen, ist damit im Moment nicht zu schaffen.

Die Partie begann sehr munter, auf beiden Seiten waren die Offensivbemühungen sofort zu sehen und nach sieben Minuten hatte Otto auf Seiten der Gäste die beste Chance des Spiels, verpasste die Führung aber knapp. Im Anschluss verflachte das Niveau stetig, auch weil Heidenheim das System auf dem Rasen leicht umstellte und den Fürthern vermehrt das Leben erschwerte. Die eigene Offensive litt allerdings ebenfalls unter dieser Umstellung.

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Ohne Nachspielzeit geht es in die Halbzeitpause.

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Das sah doch endlich mal wieder im Ansatz gut aus. Raum entwischt Busch und startet in dessen Rücken durch, steht dabei allerdings einen Schritt im Abseits. 

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Meyerhöfer mimt den sterbenden Schwan, beziehungsweise setzt zur Schwalbe an und bekommt für diese Flugeinlage zu Recht die Gelbe Karte.

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Beermann springt bei einer Flanke von links fast unterm Ball durch, touchiert ihn aber noch entscheidend mit einem Haarbüschel, sodass Raum hinter ihm die Kugel knapp verpasst.

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Hrgota hat eine gute Idee, an der Umsetzung muss er aber noch deutlich arbeiten. Sein Steilpass in die Spitze ist wirklich für niemanden zu erreichen.

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Otto flankt von links ins Zentrum, aber Sarpei klärt. Föhrenbach erhält die zweite Chance erneut auf links, kann aber auch nichts mit der Kugel anfangen und vertändelt sie ins Aus.

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Dorsch bewirbt sich ebenfalls erfolgreich auf einen gelben Karton und erhält ihn für sein Einsteigen gegen Sarpei auch. Damit ist bereits der dritte Heidenheimer verwarnt.

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Eine gute halbe Stunde ist absolviert und mittlerweile haben die Gäste deutlich mehr vom Spiel. Heidenheim hat die Schlagzahl erhöht und nähert sich dem Fürther Gehäuse immer öfter, während von den Hausherren aktuell nicht mehr viel zu sehen ist.

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Föhrenbach schaltet sich jetzt immer öfter offensiv ein und gibt erneut eine Flanke von der linken Außenbahn ins Zentrum, aber Funk passt auf und pflückt sich die Kugel aus der Luft.

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Busch kommt aus gut 20 Metern halbrechter Position relativ frei zum Abschluss, zieht aber links vorbei.

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Föhrenbach diesmal offensiv in Aktion, sein Freistoß von halblinks rutscht durch zum völlig freien Beermann, der anscheinend selbst über den vielen Platz überrascht ist und von der rechten Strafraumkante keinen platzierten Schuss abgeben kann. Funk kann sicher parieren.

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Schon trifft es den nächsten Akteur, diesmal wieder auf Heidenheimer Seite. Auch Föhrenbach ist zu ungestüm und senst Hrgota um. Gelb ist die Konsequenz.

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Ecke für Heidenheim, und plötzlich brennt es lichterloh im Fürther Strafraum! Die Kugel springt von Bein zu Bein, doch am Ende kommt kein Heidenheimer zum Abschluss und die Kleeblätter klären.

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Mavraj kommt von hinten einen Tick zu spät und grätscht seinen Gegenspieler um. Da hat der Unparteiische keine andere Wahl als Gelb. Damit hat Mavraj am kommenden Wochenende gegen Bochum spielfrei, denn es ist seine fünfte.

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Hrgota wird von der Heidenheimer Defensive einfach in Ruhe gelassen, zieht von halblinks an den Sechzehner und hält aus 19 Metern einfach mal drauf, verfehlt sein Ziel aber doch deutlich.

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Und kaum kommt mal ein Keita-Ruel ins Zentrum, steht dann ein Mainka im Weg - schlussendlich springt der Ball zu Müller und der hat ihn sicher.

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Die Kleeblätter lassen den Ball schön durch die eigenen Reihen laufen und nähern sich dem Heidenheimer Strafraum immer wieder, weiter als bis zur Grenze geht es aber nie.

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Nach einer guten Viertelstunde haben sich die Teams anscheinend genug beschnuppert und machen die Räume besser zu, die druckvolle Anfangsphase können beide nicht mehr so ganz aufrecht erhalten.

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Den Standard aufs kurze Eck kann Busch aber klären.

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Kerschbaumer sieht eine frühe Verwarnung für sein Einsteigen auf der linken Seite, so muss man nicht in den Gegner hereinrauschen.

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Heidenheim ist sogar noch etwas forscher unterwegs und läuft die Franken früh an - was den Hausherren gar nicht gefällt. Aber mit schönem Kurzpassspiel befreien sich die Kleeblätter jetzt mal und holen einen Freistoß auf dem linken Flügel heraus.

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Das Niveau der Partie weiß bisher sehr zu gefallen, beide Teams spielen offensiv nach vorne und mauern sich keineswegs hinten ein.

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Was für ein Pass von Mainka aus der eigenen Hälfte auf Otto, der nicht im Abseits steht und völlig frei auf Funk zuläuft. Vor dem Tor versagen ihm aber die Nerven und er zieht knapp links vorbei.

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Dusel für die Heidenheimer, Mainka verliert gegen Raum die Kugel und der zieht sofort links in den Strafraum. Beermann wirft sich in letzter Sekunde noch in den Schuss und wehrt zur Ecke ab.

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Auf der Gegenseite hat Kleindienst das Vergnügen, wird von Otto gut 20 Meter vor dem Kasten bedient und zieht flach in die rechte Ecke ab, aber auch Funk darf seinen ersten Ball halten.

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Erster Abschluss des Spiels, Greens Versuch aus der zweiten Reihe ist aber kein Problem für Müller im Kasten der Gäste.

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Erster Vorstoß von Busch über rechts, der Ball rutscht aber durch und von links flankt Föhrenbach nochmal ins Zentrum, Caligiuri klärt aber.

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Anpfiff in Fürth!

Schiedsrichter der Partie ist Michael Bacher, unterstützt wird er von seinen beiden Assistenten Tobias Fritsch und Manuel Bergmann. Als Vierter Offizieller steht Jochen Geschwendtner zur Seite, an den Videomonitoren sitzt Felix Zwayer.

Das Hinspiel entschied Heidenheim, noch vor heimischem Publikum, mit 1:0 knapp für sich. Torschütze des Tages war damals Tim Kleindienst. Insgesamt gingen von bisher elf Partien fünf an Heidenheim, je dreimal gab es ein Remis und einen Fürther Sieg.

Dennoch ist Frank Schmidt guter Dinge und weiß um die Ausgangslage für seine Mannschaft: "Wir haben jetzt eine Chance, wie wir sie vielleicht noch nie gehabt haben. Wir haben die Chance, in den letzten drei Spielen durch gute Ergebnisse etwas ganz Großes zu erreichen. Und da glaubt bei uns schon länger jeder daran, dass das möglich ist."

Allerdings stotterte der Motor zuletzt auswärts, seit vier Spielen konnten die Heidenheimer keine Partie mehr in der Fremde gewinnen. Seit dem Re-Start setzte es Pleiten in Bochum und Hannover, bei St. Pauli kam man nicht über ein torloses Remis hinaus.

Dabei scheint es im Aufstiegsrennen aber gerade bis auf die Arminia keiner wirklich ernst zu meinen. Der HSV verspielte bereits drei Punkte in der Nachspielzeit, Stuttgart verlor am Sonntag das Derby gegen Karlsruhe und Heidenheim patzte vorletztes Wochenende in Hannover. So führen die Norddeutschen das Trio auf Rang 2 mit 53 Punkte an, dahinter folgt der VfB mit 52 Punkten und Heidenheim liegt aktuell auf dem unliebsamen 4. Platz mit 51 Zählern. Je nachdem wie der HSV parallel gegen Osnabrück spielt, ist heute sogar kurzzeitig der Sprung auf den 2. Rang möglich.

Noch wichtiger ist das Spiel aber für den heutigen Gast aus Heidenheim. Nach dem Patzer der Stuttgarter am Sonntag und den eigenen klaren 4:1-Erfolg über Jahn Regensburg sind die Ostwürttemberger dem Aufstieg so nah wie lange nicht. Im Prinzip ist die Rechnung ganz einfach: Gewinnt Heidenheim die letzten drei Partien, ist man mindestens Dritter, denn am nächsten Spieltag geht es gegen den HSV, den man mit einem Dreier überholen würde. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, am letzten Spieltag muss man nämlich auch noch nach Bielefeld.

Bevor er aber den Tag vor dem Abend lobe, setzte er vor der heutigen Partie nach: "Wir sind nicht zufrieden mit den 42 Punkten, die wir haben. Wir haben drei schwierige Spiele vor der Brust. Da wollen wir das Optimale rausholen. Wir gehen voller Optimismus in das Spiel und werden alles mobilisieren."

Trainer Stefan Leitl sprach seinem Team zudem großes Lob zu, da es gegen den Club nur drei Tage Pause nach dem Nachholspiel in Dresden (1:1) hatte: "Wir waren sehr präsent in den Zweikämpfen. Wir haben uns auch versucht, robust zu wehren. Kompliment an die Mannschaft, sie hat nach diesen drei Spielen heute nochmal alles investiert. Es war sehr, sehr wichtig natürlich für uns in dieser Phase, in der wir uns befinden, dass wir dieses Spiel für uns entschieden haben."

Mit dem Sieg beim Club endete zudem eine sechs Spiele andauernde Serie ohne Dreier. Seit dem Re-Start gelangen lediglich drei Remis und man kassierte zwei Niederlagen. Diese setzte es zudem Zuhause (insgesamt verlor man sogar 4 der letzten 6 Heimspiele), kein gutes Omen also vor der heutigen Partie gegen Heidenheim - drei Heimpleiten am Stück gab es für die Kleeblätter allerdings seit der Saison 2015/16 nicht mehr.

Das 1:0 am Samstag in Nürnberg beendete endgültig alle noch so kleinen Zweifel bezüglich möglicher Abstiegssorgen im Schlussspurt der Saison. Mit neun Punkten Vorsprung und ein um 15 Tore besseres Torverhältnis als das der Nürnberger auf Rang 16 kann den Kleeblättern wirklich nahezu nichts mehr passieren. Aber am Ende geht es ja auch noch um wichtige TV-Gelder, und da kann jeder Tabellenplatz noch einen Unterschied machen, zu den Akten wird man die Saison also nicht gelegt haben.

Heidenheims Frank Schmidt sieht nach dem 4:1 gegen Regensburg nur auf einer Position Wechselbedarf: Griesbeck startet für Thomalla (Bank).

Heidenheim kontert mit dieser Startelf: Müller - Busch, Mainka, Beermann, Föhrenbach - Leipertz, Dorsch, Kerschbaumer - Griesbeck - Otto, Kleimdienst.

Drei Änderungen gibt es bei Fürth im Vergleich zum 1:0-Erfolg im Derby in Nürnberg: Funk, Sarpei und Raum beginnen statt Burchert (nicht im Kader), Ernst und Redondo (beide Bank).

Blicken wir nun zunächst auf die Aufstellung der Hausherren: Funk - Meyerhöfer, Caligiuri, Mavraj, Wittek - Green, Seguin, Sarpei - Hrogta, Keita-Ruel, Raum.

Fürth hat das wichtigste Spiel der Saison letzte Woche bereits absolviert - das Frankenderby gegen Nürnberg. Jetzt geht es für die Kleeblätter nur noch um die goldene Ananas, in der Tabelle geht nach oben wie unten nichts mehr. Heidenheim hingegen kämpft im Fernduell mit dem HSV um einen der begehrten Aufstiegsplätze. Packen wir es an!

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 32. Spieltages zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Heidenheim.