1. FC Köln - VfL Wolfsburg; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Köln - VfL Wolfsburg. Bundesliga.

RheinEnergieStadionZuschauer50.000.

1. FC Köln 1

  • L Maina (29. minute)

VfL Wolfsburg 0

    Live-Kommentar

    Das war es also vom Freitagsspiel der Bundesliga. Morgen geht es selbstverständlich weiter, um 15:30 Uhr trifft unter anderem Frankfurt auf Bayer Leverkusen. Bis morgen!

    Für Wolfsburg geht es in acht Tagen am Samstagnachmittag mit einem Heimspiel gegen Dortmund weiter, Köln empfängt einen Tag später RB Leipzig.

    Der Effzeh holt also drei Big Points im Abstiegskampf und kann nun deutlich entspannter nach unten blicken. Der Vorsprung auf Rang 16 beträgt vor den restlichen Spielen des Spieltags acht Punkte. Wolfsburg hat noch ein Polster von vier Zählern, doch wenn die Konkurrenz punkten sollte, würde es brenzlig werden.

    Was für ein dramatisches Ende in diesem Spiel! Doch der Reihe nach: Köln führte verdient zur Pause, hatte ein Chancenplus und kontrollierte die Partie über weite Strecken gegen harmlose Wölfe. Nach der Pause kam der VfL besser ins Spiel, doch es dauerte sehr lange, bis Wolfsburg wirklich gefährlich wurde. In der Schlussphase brannte es im Kölner Strafraum lichterloh, die Gastgeber können sich bei einer schwachen Chancenverwertung der Wölfe bedanken, der VfL hätte zwingend ausgleichen müssen (1,24 zu 1,27 xG). So ist es ein glücklicher Erfolg für Köln.

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    Egal, denn danach ist Schluss! Köln schlägt Wolfsburg mit 1:0.

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    Auf der Gegenseite hat El Mala die Chance! Der Offensivmann macht den Ball vorne fest und dribbelt sich dann irgendwie an der Wolfsburger Abwehrkette vorbei, scheitert dann aber aus acht Metern an Grabara.

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    Schwäbe verhindert den Ausgleich! Köln schwimmt in den Schlussminuten, links bricht Lindström durch und bringt den Ball dann flach in den Strafraum. Von rechts rauscht Daghim an, aus elf Metern kommt er völlig frei zum Abschluss, doch der ist viel zu unplatziert. Schwäbe pariert mit dem Fuß.

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    Shiogai! Köln ist defensiv nicht mehr mit voller Aufmerksamkeit dabei, Sebulonsen und van den Berg vertändeln den Ball am eigenen Strafraum, Shiogai taucht dann rechts am Fünfereck vor Schwäbe auf, kann den Keeper aber aus spitzem Winkel nicht überwinden.

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    Krauß ist wieder mit dabei, es war doch nicht so schlimm. Kann Köln den Sieg ins Ziel zittern? Wir sind wohl inzwischen bei sechs Minuten Nachschlag, die Szene eben wird bestimmt nachgespielt.

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    Es war die letzte Aktion von Yannick Gerhardt, Aaron Zehnter kommt für die Nachspielzeit.

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    Fünf Minuten werden nachgespielt!

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    Puh, das ist ein heftiger Zusammenstoß zwischen Gerhardt und Krauß, wobei das ein klares Foul von Gerhardt ist. Dementsprechend sieht der Wolfsburger Gelb, Krauß muss behandelt werden.

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    Köln unaufmerksam und schon darf Wolfsburg kontern! Daghim leitet den Ball klug in den Lauf von Pejcinovic weiter, der daraufhin frei durch ist und aus 16 Metern zu überhastet abschließt. Schwäbe hat mit dem flachen und zentralen Versuch keine Probleme. Wenig später jagt Shiogai den Ball aus der Distanz drüber.

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    ... und Youssoupha Niang darf für Ragnar Ache ran.

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    Die letzten Wechsel bei Köln: Kristoffer Lund ist mit den Kräften am Ende und wird durch Rav van den Berg ersetzt ...

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    Immer wieder versuchen die Wölfe, den Strafraum zu belagern. Kurz sieht es also mal nach einer Druckphase aus, doch es wird einfach nicht zwingend, Wolfsburg hat keine Ideen. Dennoch darf sich Köln nicht zu sicher fühlen, ein krummes Ding kann immer durchrutschen.

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    Das Problem der Wolfsburger: Keiner der bislang neun Abschlüsse in diesem Spiel ging auf das gegnerische Tor, Schwäbe musste also noch überhaupt nicht eingreifen. Vorhin hat der Keeper lediglich einen Kopfball von Daghim aufgesammelt, der aber ohnehin vorbeigegangen wäre.

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    Vor dieser Szene hat Jenz Thielmann klassisch gestempelt, weswegen es für den Abwehrmann nachträglich Gelb gibt.

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    El Mala! Der Youngster bekommt die Kugel am linken Strafraumeck und dribbelt sich dann an zwei Gegenspielern vorbei ins Zentrum. Sein Schlenzer aus 16 Metern verfehlt den Kasten aber deutlich.

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    Köln igelt sich aber nicht nur hinten ein und schaltet stattdessen um. Thielmann wird rechts angespielt, der neue Mann hat sehr viel Platz. Sein flacher Pass ins Zentrum ist aber nicht gut, Wolfsburg klärt problemlos.

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    Da war mehr drin, Wolfsburg kommt wieder. Erst köpft Gerhardt eine Flanke von rechts an einen Kölner Abwehrspieler, wenig später segelt eine Hereingabe von links in die Box. Diesmal köpft Daghim in die Arme von Schwäbe.

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    ... und der Torschütze geht vom Feld, Linton Maina weicht für Jan Thielmann.

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    Auch Köln bringt frische Beine: Said El Mala ersetzt Jakub Kaminski ...

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    ... zudem ist Jesper Lindström für Patrick Wimmer neu dabei.

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    Bauer zieht weitere Joker und bringt Sael Kumbedi für Kilian Fischer ...

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    Und dann muss der Ausgleich eigentlich fallen! Wimmer spielt einen Doppelpass mit Pejcinovic und taucht dann am Sechzehner auf, sein Steckpass rutscht rechts in die Box zu Daghim durch. Der Joker muss aus zwölf Metern direkt abziehen, er schlägt aber noch einen Haken und wird dann im letzten Moment zur Ecke geblockt.

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    Köln schafft es nun deutlich öfter, den Ball in der gegnerischen Hälfte zu parken, Wolfsburg hat den Faden, der zumindest kurz da war, schon wieder verloren. Die Wölfe gaben in der zweiten Hälfte erst einen Torschuss ab, das ist für einen angestrebten Punktgewinn viel zu wenig.

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    Der nächste Wolfsburger wird verwarnt, diesmal ist es Shiogai. Der Japaner räumt Lund an der Seitenlinie ordentlich ab.

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    Plötzlich kann Köln kontern! Maina startet rechts in der eigenen Hälfte und hat sehr viel freie Wiese vor sich. Der Torschütze marschiert mit Ball bis an den Sechzehner, er hat keine Anspielstationen, also probiert er es aus 16 Metern selbst - rechts vorbei.

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    Derweil wechselt Köln: Isak Johannesson kommt für Marius Bülter, es wird einen Tick defensiver.

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    Eriksen muss gegen Lund zum taktischen Foul greifen und wird dafür folgerichtig verwarnt.

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    Es bleibt dabei, dass die zweite Hälfte eine zähe Angelegenheit ist. Wolfsburg versucht es nochmal mit einer Ecke von der rechten Seite, diesmal bringt die Flanke von Eriksen nichts ein. Der VfL braucht bessere Lösungen.

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    Erstmals taucht Köln in der Offensive in der zweiten Hälfte auf. Ein Heber von Maina rutscht links in den Strafraum zu Bülter durch, der aus spitzem Winkel volles Risiko geht und die Kugel deutlich drüber feuert.

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    Pejcinovic hat den Ausgleich auf dem Fuß, letztlich ist die Fahne oben! Ein hoher Pass in die Tiefe erreicht den startenden Pejcinovic, der Stürmer läuft frei auf Schwäbe zu und schießt halblinks im Strafraum aus elf Metern knapp rechts vorbei. Ob es wirklich Abseits gewesen wäre, ist fraglich!

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    Ache sieht die erste Gelbe Karte des Spiels, weil er mit dem Ellbogen voraus in ein Kopfballduell gegen Vavro geht.

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    Seit dem Seitenwechsel kommt der VfL auf 74 Prozent Ballbesitz, der erste Schwung ist aber schon wieder verschwunden. Köln ist in den Zweikämpfen wieder sehr aufmerksam, so erleben wir aktuell eine eher langweilige Phase des Spiels.

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    Eriksen bringt eine Ecke von der rechten Seite an den kurzen Pfosten, wo Daghim per Kopf zur Stelle ist, der Abschluss wird aber noch vor dem Tor abgewehrt. Die ganz große Gefahr ist das nicht.

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    Die Gäste kommen also etwas aktiver aus der Kabine, die Halbzeitansprache von Bauer hatte es wohl in sich. Eine richtige Torraumszene hat es noch nicht gegeben, Köln muss dennoch aufpassen, nicht zu passiv zu werden.

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    Shiogai ist direkt auffällig unterwegs, der Winterneuzugang macht vorne ordentlich Alarm. Im Strafraum findet er in dieser Szene keinen Abnehmer, kurz reklamieren die Wolfsburger dann, aber das war kein Handspiel von Özkacar.

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    Und damit rein in den zweiten Durchgang!

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    ... und Lovro Majer bleibt für Kento Shiogai in der Kabine.

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    Wolfsburg wechselt zur Pause doppelt: Adam Daghim kommt für Vinicius Souza ...

    Es war sicherlich kein Bundesligaspiel mit dem allerhöchsten Unterhaltungswert, dennoch haben wir die ein oder andere Torchance und eben einen Treffer gesehen. Nach einer ereignisarmen Anfangsphase fand Köln immer besser ins Spiel, eine dicke Gelegenheit von Ache zeigte den Gastgebern, was hier möglich ist. Maina traf aus der Distanz, bei 0,57 Expected Goals wäre ein zweiter Treffer aber überraschend gewesen. Wolfsburg enttäuschte in der Offensive, lediglich Wimmer hatte eine gute Chance. Nur fünf Torschüsse gab der VfL ab (Köln elf), da ist noch reichlich Steigerungsbedarf.

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    Die Flanke von Castro-Montes kann von den Wölfen souverän geklärt werden und dann ist Pause! Köln führt knapp mit 1:0.

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    Eine Minute Nachspielzeit wird angezeigt, Köln bekommt aber noch einen gefährlichen Freistoß direkt am rechten Strafraumeck. Gerhardt hat Ache gelegt.

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    War da was? Krauß liegt im Wolfsburger Strafraum, die Kölner fordern Elfmeter. Das sollte aber eigentlich kein Thema sein, es handelt sich bei der Grätsche von Gerhardt nur um einen Pressschlag, beide spielen den Ball. Krauß steht schon wieder.

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    Wolfsburg will das Spiel nun etwas beruhigen und hält den Ball länger in den eigenen Reihen. Das lässt Köln auch zu, die Rheinländer verzichten auf hohes Anlaufen. Aber es bleibt dabei, dass der VfL kaum nach vorne kommt.

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    Köln will das 2:0! Maina spielt Kaminski rechts in der Box mit einem starken Pass an, der Pole kommt dann nicht zum Abschluss. Stattdessen landet der Ball links bei Bülter, dessen Schlenzer geblockt wird und dann schießt Lund aus der Distanz vorbei.

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    Wimmer! Nach einem Einwurf auf der linken Seite kombiniert sich Wolfsburg erstmals durch, nach einem Doppelpass mit Eriksen taucht Wimmer links in der Box auf, der Österreicher jagt den Ball dann aber aus sieben Meter deutlich über den Kasten.

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    Bülter spitzelt einen langen Pass stark links zu Kaminski weiter, die Wolfsburger Leihgabe sucht am Sechzehner direkt den Abschluss. Vavro ist rechtzeitig dazwischen und entschärft den Versuch entscheidend.

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    Wieder Maina, der VfL ist aktuell nicht auf der Höhe. Ein Chipp von Castro-Montes findet rechts am Sechzehner Maina, der sofort den Abschluss sucht. Ein Abwehrbein steht im Weg, die anschließende Ecke bringt nichts ein.

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    Die Führung für die Kölner ist verdient, auch wenn es noch kein Chancenfeuerwerk gab. Die Gastgeber sind in der Offensive schlicht und ergreifend zielstrebiger, Wolfsburg ist komplett ideenlos. Übrigens gewann der VfL in dieser Saison noch kein Spiel nach 0:1-Rückstand (zwei Remis, sieben Niederlagen).

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    Tooooor! 1. FC KÖLN - VfL Wolfsburg 1:0. In seinem 100. Bundesligaspiel erzielt Maina die Führung! Bedient von Krauß hat der Offensivmann rechts vor dem Strafraum etwas zu viel Raum, Maina zieht dann nach innen und kann aus 18 Metern fast unbedrängt schießen. Jenz fälscht den flachen Versuch noch minimal ab, der Ball schlägt unhaltbar im rechten Eck ein.

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    Vorlage Tom Krauß

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    Da war mehr drin: Eriksen und Wimmer erobern links vor dem Strafraum den Ball, die Kölner haben da ein Foul gesehen. Das Spiel läuft allerdings weiter, Wimmer legt zu Eriksen ab, der dann aus 19 Metern flach links am Tor vorbeischießt.

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    Mal wieder der 1. FC Köln: Bülter wird auf der linken Seite nicht richtig angegriffen, er flankt auf den eingerückten Lund, der aus elf Metern deutlich links vorbeiköpft. Aber es sind trotzdem ordentliche Angriffe der Gastgeber, Wolfsburg ist auf der anderen Seite komplett harmlos.

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    Von rechts arbeitet sich Köln mit klugen Pässen ins Zentrum, dort wird aber Martel stark bedrängt. Der Mittelfeldmann kommt zwar noch aus 20 Metern zum Schuss, setzt diesen aber links vorbei.

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    Die Gastgeber sind der Führung also näher, der Effzeh kommt deutlich leichter ins letzte Drittel als der VfL. Die Wölfe wirken etwas verunsichert, die Niederlage in Mainz hat wohl Spuren hinterlassen.

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    Ache mit der Riesenchance! Diesmal greift der Effzeh über links an, Lund flankt von der linken Seite perfekt auf den Kopf von Ache, der entgegen die Laufrichtung von Grabara aufs linke Eck köpfen will. Die Präzision beim Abschluss aus acht Metern ist nicht perfekt und so kann Grabara sensationell zur Ecke abwehren.

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    Köln wird also etwas mutiger, im Sechzehner fehlt noch die Durchschlagskraft. Wieder ist es Castro-Montes, der über rechts kommt, diesmal gerät seine Flanke aber hinters Tor. Die Wolfsburger müssen aber aufpassen.

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    Endlich wird es mal gefährlich! Castro-Montes verschafft sich rechts etwas Platz und flankt dann in Richtung langer Pfosten. Bülter legt per Kopf zu Ache zurück, der aber sieben Meter vor dem Tor ein Luftloch schlägt. Den muss er aufs Tor bringen.

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    Köln hat in der gegnerischen Hälfte eine Passquote von 38 Prozent. Das ist unterirdisch, auch wenn erst elf Minuten gespielt sind. Bei Wolfsburg sieht das etwas sicherer aus, doch auch hier fehlt der Zug nach vorne.

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    Wir warten noch auf die erste nennenswerte Torraumszene, im gesamten Spiel gab es erst einen Ballkontakt im gegnerischen Strafraum. Das schaffte Wolfsburg, gefährlich wurde es dabei aber nicht. 

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    Wolfsburg ist in diesen ersten Minuten die aktivere Mannschaft mit 69 Prozent Ballbesitz und dem ersten harmlosen Abschluss von Wimmer. Die Wölfe versuchen es aktuell auffallend oft über rechts.

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    Lund und Jenz rasseln im Mittelfeld mit den Köpfe zusammen, das hat gescheppert. Blut fließt bei beiden nicht, Lund wird dennoch kurz behandelt. Es sollte bei ihm aber gleich weitergehen.

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    Das Freitagsspiel läuft!

    Zu guter Letzt blicken wir noch auf das Schiedsrichtergespann, das heute von Martin Petersen geleitet wird. Seine Assistenten an den Linien sind Robert Wessel und Benedikt Kempkes, Tom Bauer ist der Vierte Offizielle. Als Videoschiedsrichter agiert Tobias Welz, der von Markus Häcker assistiert wird.

    Das Hinspiel in Wolfsburg hätte spektakulärer nicht sein können. Nach vielen Unterbrechungen traf Arnold zum vermeintlichen 3:2-Siegtreffer in der 99. Minute, doch Köln hatte fünf Minuten später noch eine Antwort parat und glich zum 3:3-Endstand aus. An das Spiel erinnert man sich in Köln gerne, an die vergangenen Heimspiele gegen die Wölfe nicht, denn seit vier Partien im eigenen Stadion ist man gegen den VfL sieglos (drei Niederlagen). Den letzten Sieg gab es vor sechs Jahren (3:1).

    Nicht viel besser läuft es bei den Wölfen, die sich unter Bauer zumindest etwas stabilisiert haben und 1,22 Punkte pro Spiel holten. Das entspricht natürlich nicht den Ansprüchen des VfL, zuletzt holte man gegen die Kellerkinder St. Pauli (2:1), Heidenheim (1:1) und eben Mainz (1:3) nur vier Punkte. Nach dem krachenden 1:8 bei den Bayern zum Jahresauftakt war das andererseits keine Selbstverständlichkeit.

    Das letzte Heimspiel gewann Köln mit 2:1 gegen Mainz und beendete damit eine Durststrecke von acht sieglosen Partien in der Bundesliga. Nach dem 9. Spieltag träumte Köln auf Platz 7 noch leicht von Europa, nun ist der Aufsteiger in der unteren Tabellenhälfte angekommen. Auch Kwasniok steht mitunter in der Kritik, es braucht also mehr Erfolgserlebnisse als nur ein Heimsieg in fast drei Monaten.

    Gesichert sind beide Teams noch nicht, der Abstiegskampf demnach eine reale Gefahr. Köln hat derzeit 20 Punkte auf dem Konto und liegt daher fünf Zähler vor dem Relegationsplatz, Wolfsburg ist mit 19 Punkten etwas näher an der gefährlichen Zone. Die Konkurrenz hat an diesem Wochenende größtenteils sehr schwere Aufgaben vor sich, ein Sieg würde also die große Chance auf ein komfortables Polster mit sich bringen.

    Das ist ein Hammer! Mohammed Amoura wurde für das heutige Spiel aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen. Trainer Daniel Bauer nimmt nach dem 1:3 in Mainz insgesamt drei Wechsel vor, unter anderem weil Maximilian Arnold nach Gelbsperre zurück ist. Er ist mit Kilian Fischer und Lovro Majer neu im Team, Sael Kumbedi, Aaron Zehnter (beide Bank) und eben Amoura weichen.

    Der VfL Wolfsburg geht mit folgender Elf in die Partie: Grabara - Fischer, Vavro, Jenz, Gerhardt - Vinicius Souza, Arnold - Eriksen, Majer, Wimmer - Pejcinovic.

    Am vergangenen Wochenende verlor Köln mit 1:2 in Freiburg, Grund genug für Trainer Lukas Kwasniok, zwei Wechsel vorzunehmen: Rav van den Berg und Jan Thielmann sitzen zunächst auf der Bank, Cenk Özkacar und Eric Martel dürfen starten.

    Wer kann das Polster auf die Abstiegszone vergrößern? Zunächst blicken wir auf die Aufstellungen dieses Spiels, angefangen beim Effzeh: Schwäbe - Castro-Montes, Sebulonsen, Özkacar, Lund - Kaminski, Martel, Krauß, Maina - Ache, Bülter.

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 20. Spieltages zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg.