Bor. Mönchengladbach - Borussia Dortmund; Bundesliga
Bor. Mönchengladbach - Borussia Dortmund. Bundesliga.
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Borussia Mönchengladbach gewinnt gegen Dortmund und feiert den Klassenerhalt
Gegen die schwachen Gäste aus Dortmund zeigt das Team von Trainer Eugen Polanski einen engagierten Auftritt - und belohnt sich kurz vor Schluss.
03.05.2026 | 19:40 Uhr
Dank eines späten Treffers hat Borussia Mönchengladbach den Klassenerhalt in der Bundesliga gesichert.
Siegtorschütze Haris Tabakovic stolzierte mit einem breiten Grinsen vor die jubelnden Fans in der Nordkurve, Trainer Eugen Polanski beobachtete die Szenerie wenige Meter dahinter sichtlich gerührt. Borussia Mönchengladbach hat dank eines späten Treffers den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga gesichert. "Nächste Saison Liga eins!", rief der Stadionsprecher über die Lautsprecher. Die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski gewann gegen Borussia Dortmund verdient 1:0 (0:0) und verhinderte zudem die vorzeitige Vizemeisterschaft des West-Rivalen. Diese könnte der BVB am kommenden Spieltag perfekt machen.
Die Gladbacher entledigten sich ihrer letzten Abstiegssorgen, von einer "Erlösung" sprach Tabakovic. "Ich bin froh, dass wir jetzt durch sind", sagte Verteidiger Nico Elvedi bei DAZN. Lange hatte es ausgesehen, als würden erstmals seit mehr als 30 Jahren keine Treffer im Borussen-Duell fallen. Doch Haris Tabakovic (88.) verhinderte spät das 0:0, das bislang letzte torlose Unentschieden der beiden West-Rivalen hatte es im April 1994 gegeben.
Gladbach startet stark
Mönchengladbach ging das Spiel entschlossen und resolut an. Damit hinterließ das Team von Trainer Eugen Polanski durchaus Eindruck, der BVB kam im gesamten ersten Durchgang zu keiner einzigen nennenswerten Chance. "Es ist auf jeden Fall eine pissige Stimmung nach so einem späten Gegentreffer", sagte BVB-Keeper Gregor Kobel bedient bei DAZN: "Das ist ärgerlich."
Allerdings haperte es im Gladbacher Spiel bei allem Engagement an Durchschlagskraft. Meist war bereits der vorletzte Pass zu ungenau, sodass BVB-Torhüter Gregor Kobel zunächst einen weitgehend entspannten Nachmittag verbringen durfte. Nur einmal war der Keeper gefordert - und dann direkt hellwach: Die Direktabnahme von Tabakovic (32.) wehrte der Schweizer stark ab. Dafür holte sich Kobel sogar vom Gladbacher Stürmer einen anerkennenden Handschlag ab.
Keine Durchsetzungskraft
Der BVB hatte erneut auf den zuletzt sehr starken Samuele Inacio gesetzt. Der Italiener begann wie beim souveränen 4:0 gegen den SC Freiburg in der Vorwoche im offensiven Mittelfeld. Doch auch der 18-Jährige konnte sich zunächst nicht durchsetzen, Stürmer Serhou Guirassy ließ sich teilweise sehr tief fallen, um überhaupt am Spiel teilnehmen zu können.
Doch auch nach der Pause gehörte den Gladbachern die erste Gelegenheit - und die hatte es in sich. Tabakovic grätschte den Ball knapp am Tor vorbei (48.), auf der Gegenseite verzog Julian Brandt (52.). Das Spiel nahm nun endlich etwas mehr Fahrt auf, war unterhaltsamer als in der ersten Halbzeit. Das lag vor allem an den Gladbachern, die mutig auf das 1:0 drängten.
Borussen-Duell auf Augenhöhe
Dortmunds Spiel genügte den eigenen Ansprüchen hingegen keinesfalls. Fußballerisch waren beide Teams auf einem ähnlichen Niveau. Auch ein Freistoß aus aussichtsreicher Position von Marcel Sabitzer (76.) und ein Abschluss von Fabio Silva brachten keine Gefahr. Für Gladbach verpassten Yannik Engelhardt (81.) und Rocco Reitz (85.) knapp, dann setzte Tabakovic den umjubelten Schlusspunkt.
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