Bor. Mönchengladbach - VfB Stuttgart; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Bor. Mönchengladbach - VfB Stuttgart. Bundesliga.

BORUSSIA-PARK.

Bor. Mönchengladbach 0

    VfB Stuttgart 1

    • J Leweling (30. minute)

    Live-Kommentar

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    Und für Franck Honorat kommt Wael Mohya.

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    Doppelwechsel bei der Borussia: Rocco Reitz macht für die Leverkusen-Leihgabe Alejo Sarco Platz.

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    Eine typische Offensivszene der Gäste: Ullrich flankt zu nah ans Tor. Da war aber auch nicht der Hauch von Gefahr, obschon sich Tabakovic in die Nähe bewegte. 

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    Riesenchaos im Gladbacher Strafraum, eingeleitet durch einen Pass von Undav auf Nartey, mehrere Schüsse werden geblockt, unter anderem von Bouanani, bis dann endlich Nartey aus kürzester Distanz an Nicolas scheitert. Das sah eigentlich wie das sichere 2:0 aus. 

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    Da werden die Gladbacher aber erleichtert sein. Ab sofort wirds einfach.

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    Zudem wird Ermedin Demirovic durch Deniz Undav ersetzt.

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    Hoeneß ist der erste Coach, der neue Impulse setzen will. Für Jamie Leweling kommt Chris Führich.

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    Bouanani führt den Freistoß direkt aus, verfehlt die Mauer deutlich, was gewollt war, aber der Ball fliegt auch meterhoch über den Kasten. Das war so sicherlich nicht geplant. 

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    Jetzt könnte aber was passieren. Nartey wird vor dem Strafraum von Scally gefällt. Gute Standardposition, leicht nach links versetzt, Torentfernung 20 Meter. 

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    Wer hier heute ins Stadion gekommen ist, um sich an Duellen im Mittelfeld zu ergötzen, kommt gerade voll auf seine Kosten. Ständig wechselt der Ballbesitz. 

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    Hendriks ist übrigens wieder zurück, Gladbach konnte die Überzahl nicht nutzen, hat aber mal kurz die eigene Spielfeldhälfte verlassen. Die Politik der kleinen Schritte.

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    Der letzte Torschuss der Gastgeber liegt schließlich auch schon eine halbe Stunde zurück.

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    In der Theorie könnte das Chancen für die Borussia bergen, hier mal ein bisschen Druck auszuüben. 

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    Hendriks hat das Spielfeld verlassen, der VfB jetzt also für eine gewisse Zeit in Unterzahl.

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    Die Partie ist unterbrochen, weil Hendriks nach einem Zusammenprall mit Machino eine ziemlich blutige Nase hat. So darf er natürlich nicht weitermachen. 

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    Knapp fünf Minuten gespielt. Und ich schätze mal, die Ansprache von Polanski war doch nicht so gut. 

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    Erster Vorstoß des VfB. Am Ende landet zwar eine Flanke von Leweling direkt in den Armen von Nicolas, aber wie die Stuttgarter vorher sich so einfach durch die Gladbacher Abwehr kombinieren konnten, das war schon faszinierend. Und irgendwo auch erschreckend. 

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    Bei den Gladbachern überrascht das ein wenig, oder es gab eine verdammt gute Ansprache.

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    Beide Trainer haben auf Wechsel verzichtet. 

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    Die zweite Hälfte hat begonnen. 

    Die Borussia begann so, als hätte sie sich furchtbar viel vorgenommen und übte in der Anfangsphase viel Druck aus. Krönen können hätte man diese Phase mit einem verwandelten Elfer. Doch Tabakovic scheiterte, der VfB übernahm die Kontrolle. Und ging nach einer halben Stunde in Führung. Seitdem agierte Gladbach schüchtern und verzagt. Der VfB führt zur Pause verdient. Und dafür reichte eine durchschnittliche Leistung völlig. 

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    Hoher Ballgewinn des VfB im Gegenpressing, rechts vor dem Strafraum, Bouanani nimmt einen Abpraller auf, legt sofort die Kugel auf Nartey, der aus dem Zentrum aus 20 Metern aber zu mittig abschließt. Nicolas kann fangen. Und die erste Hälfte schließt mit dieser Aktion. 

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    Jetzt mal etwas Platz für Reitz auf der rechten Seite, flach spielt er den Ball an den Torraum, wo er zur sicheren Beute von Nübel wird. Wen er da wohl gesehen hatte? Ziemlich enttäuschend mittlerweile der Auftritt der Fohlen. 

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    Und als die Borussia jetzt den nächsten Vorstoß schon im Ansatz abbricht, wird auf den Rängen sofort wieder gemurmelt. 

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    So kann das nicht mehr lange funktionieren. Die Flanken fliegen von links, von rechts in den Gladbacher Strafraum. Offensivambitionen scheint die Borussia völlig aufgegeben zu haben. Drei Minuten gibts obendrauf.

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    Halbfeldfreistoß für den VfB. Eine Sache für Stiller, der den Ball zentral Richtung Tor schlägt, Elvedi kann per Kopf dafür sorgen, dass die Situation erst einmal geklärt wird. Aber der Ball landet natürlich wieder beim VfB, der den nächsten Anlauf unternimmt. 

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    Für ein taktisches Foul von Karazor gibts jetzt die erste Verwarnung der Partie. Mit einer Umklammerung verhinderte er erfolgreich einen Konter über Machino.

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    Das Pressingverhalten der Gladbacher wirkt auch fast übervorsichtig. Zu Beginn wurde da noch mehr auf hohe Ballgewinne spekuliert, jetzt hält man überall Respektsabstand. Für den VfB ist das ziemlich bequem zu bespielen. 

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    Beim Ballbesitz liegen die Gäste mittlerweile knapp vorne, die Gastgeber verlieren immer mehr die Kontrolle und bekommen auch im Mittelfeld keinen Zugriff auf die Partie. 

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    Im Publikum kommt etwas Unruhe auf. Beim nächsten Gladbacher Ballverlust geht ein kollektives Stöhnen durchs weite Rund. Und das ist nachvollziehbar. Die letzte Offensivaktion der Gastgeber liegt schon eine Weile zurück. Gibt gerade große Probleme im Aufbau. 

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    War das vierte Saisontor für Leweling und ein ganz wichtiger Treffer. Acht Mal ging der VfB in dieser Saison 1:0 in Führung. Verloren hat man danach nur ein einziges Mal.

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    Tooor! Borussia Mönchengladbach - VFB STUTTGART 0:1. Eben hätte er fast einen Gegentreffer verschuldet. Jetzt trifft er selber. Leweling spielt von der linken Seite einen langen Diagonalball auf rechts, wo Nartey völlig frei zum Flanken kommt. Die Hereingabe wird per Kopf von Elvedi unfreiwillig verlängert, prallt gegen die Brust von Scally und fällt Leweling vor dem Torraum vor die Füße. Und der behält die Nerven, dribbelt noch einen Verteidiger aus, bevor er aus kurzer Distanz eiskalt abschließt.

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    Neuhaus fängt im Zentrum einen Querpass von Leweling ab und kann mächtig Meter machen, das Zentrum ist völlig offen. Über 30, 40 Meter treibt Neuhaus den Ball bis fast an den Strafraum, legt dann nach links zu Machino, dessen Flanke dann direkt bei einem Verteidiger landet. Aus solchen Szenen muss die Borussia einfach mehr machen.

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    Gleich ist eine halbe Stunde gespielt, und bis auf den Elfmeter von Tabakovic gabs eigentlich noch keine echten Chancen in dieser Begegnung. 

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    Nach hohem Ballgewinn kann Stuttgart im offensiven Halbfeld Tempo aufnehmen, Nartey schickt Demirovic, der dann aus halblinker Position zum Abschluss kommt, aber sein Schuss durch die Beine eines Verteidigers wird so abgebremst, dass der Ball in die Arme von Nicolas austrudelt. Keine echte Torgefahr. 

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    Auf der Gegenseite versucht es Neuhaus aus der Distanz, als die Gladbacher sich mal kurz vor dem Strafraum festsetzen, nach einem Querpass von Takai geht er noch ein paar Meter, um dann deutlichst aus 25 Metern zu verziehen. Bringt ihm immerhin einen Strich auf dem Abschlusszettel ein. 

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    Das war jetzt aber mal ganz gut gespielt, Chabot aus dem defensiven linken Halbfeld mit der Spieleröffnung nach rechts, wo Stiller Meter macht und dann Vagnoman in die Tiefe schickt. Für einen kurzen Moment gibts da eine Lücke, aber Vagnoman bringt das nächste Zuspiel nicht an den Mann. 

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    Doch die Fohlenelf zeigt sich durchaus beeindruckt. Konstruktiv wirds gerade nicht, wenn mal der Ball gewonnen wird. Der Befreiungsschlag von Takai gerade ist dafür ein gutes Beispiel.

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    Um, wenn Gladbach so kompakt steht, Lücken zu finden, dafür ist das Passspiel des VfB noch etwas zu behäbig. Die Seitenwechsel dauern zu lange, die Abwehr kann bequem verschieben

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    Die Anfangsphase lief etwas an den Schwaben vorbei, doch inzwischen sind sie darum bemüht, die Kontrolle zu übernehmen. Die Borussen ziehen sich etwas zurück. Das Mittelfeld wird ganz den Herrschaften in Rot überlassen. 

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    Nach Zusammenspiel mit Nartey kann Leweling über die linke Seite durchbrechen und eine Flanke auf den langen Pfosten ziehen. Das Ding kommt ganz gut, aber etwas zu hoch, Vagnoman kann zwar köpfen, aber mit zu viel Rückenlage etwas drucklos. Die Abwehr der Gladbacher kann die Szene entschärfen. 

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    Tja, jetzt gibts für beide Teams erstmal was zu verdauen. 

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    Tabakovic zieht den Ball mit viel Schärfe aufs linke Eck, genau für dieses hat sich auch Nübel entschieden und pariert. Und Reitz, der fast zum Nachschuss kommt, wird gerade noch so von Hendriks gehindert. Großartige Parade von Nübel. 

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    Nun wieder die Borussia, es geht über die rechte Seite mit Honorat, als der ins Zentrum flanken will, ist Leweling mit der Hand dazwischen. Storks entscheidet auf Strafstoß, der VAR hat keine Einwände. ELFMETER!

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    Sieht man ganz gut, viel Zeit haben die Gäste nicht, Zuspiele im Angriffsdrittel zu verarbeiten. Flugs wird gedoppelt. Die Seitenwechsel müssen also schneller funktionieren. Wie bei dieser Gelegenheit. Über Karazor und Jeltsch kommt der Ball auf die rechte Strafraumseite, wo Vagnoman noch einen Haken schlägt, dann aber aus 20 Metern deutlich verzieht. 

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    Langsam nimmt die Partie Fahrt auf. Der VfB gewinnt etwas an Sicherheit, der Ball läuft schneller. Das braucht es aber auch, gegen den Ball stehen die Borussen sehr kompakt.

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    Dann kontrollieren die Gäste den Ball erstmals über längere Zeit, arbeiten sich bis zur Mittellinie vor, bevor Vagnoman einen Pass in die Tiefe spielt. Zu steil, die Kugel wird abgefangen. 

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    Sagen wir mal, die Schwaben brauchen noch etwas mit der neuen Formation. Der Ball gehört in den ersten fünf Minuten zu 90 Prozent den Gastgebern. 

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    Sehen wir von diesem Fehlpass mal ab, könnte die Aufregung beim ersten Startelfeinsatz gewesen sein, beginnt die Borussia recht munter und mit mehr Ballbesitz. Der Ball läuft gut über die linke Seite, Demirovic kann den Ball mit der Brust annehmen, aber sofort ist Chabot zur Stelle und kann den Abschluss blocken. War schon eine ziemlich gute Position für den Angreifer. Klasse Verarbeitung des Zuspiels von Ullrich von der linken Außenbahn.

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    Ein langer Ball aus der Abwehr von Takai wird abgefangen und der VfB kommt nach einem schnellen Vorstoß in Strafraumnähe, der Diagonalball auf Bouanani kommt zwar an, ist aber kaum zu kontrollieren. 

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    Los gehts. Sören Storks hat das Freizeichen gegeben.

    Mit 17 Zählern Rückstand auf die Bayern hat man zwar mit der Meisterschaft nichts zu tun, doch man ist bestens positioniert, um in der nächsten Saison europäisch eine Stufe höher, auf der Hauptbühne zu tanzen. In den Spieltag stieg der VfB von Platz 4 ein, mit 33 Punkten hatte man einen Zähler mehr als Leipzig, das aber zudem noch ein Nachholspiel gegen St. Pauli in der Hinterhand hat. Die Sachsen sind gestern durch den Sieg gegen Heidenheim vorbeigezogen.

    Mit dem VfB kommt ein Gegner an den Niederrhein, der am Donnerstag noch in der Europa League aktiv war. Und beim 0:2 bei der Roma erstmals nach langer Zeit am Ende mit leeren Händen dastand. Seit Mitte Dezember war das Team von Sebastian Hoeneß ohne Niederlage, zeigte dabei unter anderem gegen Werder, Leverkusen oder Frankfurt zum Teil beeindruckende Vorstellungen.

    Aber schaut man auf die Formkurve, könnte das Eis langsam dünner werden. Von den letzten fünf Spielen haben die Fohlen nur eines gewonnen, kurz vorher kam auch noch das Pokalaus gegen Abstiegskandidat St. Pauli. Die Aussichten sind nicht unbedingt rosig. Und wenn dann noch der Torhüter wie beim 0:0 beim HSV quasi zum Matchwinner wird ...

    Die Borussia schwebt zurzeit zwischen Himmel und Hölle im Niemandsland der Tabelle. Zu den internationalen Startplätzen fehlen zwölf Zähler, die Relegationsplätze sind fünf Zähler entfernt. Das hört sich eher nach einer Saison ohne große Sorgen, aber auch ohne echte Highlights an.

    Bei fünf Umstellungen von Hoeneß lässt sich schon von einer kräftigen Rotation sprechen. Vagnoman beginnt in der Abwehr, im Mittelfeld spielen Stiller, Nartey und Bouanani von Anfang an, und mit Demirovic beginnt auch ein neuer Angreifer, dafür bleiben Assignon, Chema, Mittelstädt, Führich und Undav draußen. Zagadou, Tomas und Jovanovic fehlen, der vom Afcon angeschlagen zurückgekehrte El Khannouss sitzt immerhin auf der Bank, Stiller, der ebenfalls Probleme hatte, spielt sogar von Anfang an.

    Sebastian Hoeneß beginnt mit dieser Formation: Nübel - Vagnoman, Jeltsch, Chabot, Hendriks - Karazor, Stiller, Leweling, Nartey, Bouanani – Demirovic.

    Nach dem 0:0 in Hamburg stellt Polanski auf drei Positionen um. In der Abwehr beginnt Takai für den angeschlagenen Diks. Im Mittelfeld erhalten Ulrich und Machino den Vorzug vor Engelhardt und Netz. Ngoumou, Kleindienst und Hack fehlen auf Grund von Verletzungen.

    Für diese Elf hat sich Eugen Polanski entschieden: Nicolas - Scally, Takai, Elvedi, Ullrich - Reitz, Sander, Neuhaus - Honorat, Tabakovic, Machino. 

    Die Fohlen ringen um Anschluss ans obere Mittelfeld, der VfB will den CL-Platz behaupten - so beginnt der Bundesligasonntag. Wir werfen einen Blick auf die Formationen.

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 19. Spieltages zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfB Stuttgart.