1. FC Nürnberg - Preußen Münster; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Nürnberg - Preußen Münster. 2. Bundesliga.

Grundig StadionZuschauer26.170.

1. FC Nürnberg 1

  • M Zoma (56. minute)

Preußen Münster 1

  • J Hendrix (63. minute)

Live-Kommentar

Das wars für heute aus der 2. Liga. Mit unserer Berichterstattung gehts morgen am frühen Nachmittag weiter, wenn Schalke in Bochum zu Gast ist, die Störche das Kleeblatt empfangen und Braunschweig vom KSC Besuch erhält. Im Abendspiel gibts dann das Derby Kaiserslautern vs. Elversberg. Bis dahin und noch einen schönen Abend. 

Der Ausblick auf die nächste Woche: Für den Club gehts am Samstag mit einem Gastspiel beim SC Paderborn weiter, die Preußen haben einen Tag vorher Besuch aus Bochum. 

Durch den Punktgewinn verbessert sich Münster von Platz 15 auf Platz 12, für die Preußen war es der erste Zähler in dem Jahr, das eigentlich gar nicht mehr so neu ist. Nürnberg überholt den nun punktgleichen KSC, der aber im weiteren Verlaufe des Wochenendes noch zurückschlagen kann. Auch Holstein und Bochum könnten den Club noch überholen. 

Nürnberg und Münster trennen sich 1:1. Für die Preußen ist das ein gewonnener Punkt, für die Clubberer zwei verlorene Zähler. In einer überragenden ersten Hälfte hätte sich Nürnberg in unerreichbare Ferne schießen können, verschenkte die Mannschaft von Miro Klose beste Möglichkeiten. Die zweite Hälfte konnte Münster ausgeglichener gestalten. Und hatte nach dem Ausgleichstreffer sogar Möglichkeiten, sogar einen Dreier einzufahren. Unter dem Strich ist die Punkteteilung gerecht, vor allem auf Grund der Steigerung der Preußen nach der Pause.  

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Schlusspfiff. Und es sind auch noch andere Pfiffe zu hören.

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Die Ecke kommt in den Strafraum, danach bricht ein bisschen Chaos aus. Relativ können sich die Gastgeber im Strafraum festsetzen, aber irgendwie kommen sie nie zum Abschluss, bezeichnend. 

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Yilmaz holt die wahrscheinlich letzte Ecke der Partie heraus. Aber sollte der Club seine Hoffnungen wirklich in eine Ecke setzen?

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Jorrit Hendrix prüft, wie reißfest das Trikot seines Gegenspielers ist. Und kassiert dafür seine achte Gelbe in dieser Spielzeit. 

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Imad Rondic kassiert Gelb für ein Foul im Offensivpressing.

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Sieben Minuten gibts obendrauf. Das passt schon.

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Eckstoß für Nürnberg nach einer geblockten Yilmaz-Flanke. Direkt in die Arme von Schenk. Also die Standards ...

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Mit fünf, sechs Minuten Nachspielzeit sind schon zu rechnen. Gab zwar keinen VAR-Einsatz, aber Rondic wurde länger behandelt. 

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Bei der nächsten Unterbrechung die Preußen mit ihrem fünften Wechsel. Charalambos Makridis kommt, Marcel Benger geht.

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Da will Klose seiner Offensive ganz offensichtlich frische Impulse geben. 

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Und Mohamed Alì Zoma wird durch Mickael Biron ersetzt.

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Für Finn Becker kommt Tom Baack.

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Dreifachwechsel beim Club: Piet Scobel geht für Adriano Grimaldi.

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Nächster Distanzversuch der Franken, die ganz hübsch über die linke Seite aufbauen, Nzingoula hält dann aus der zweiten Reihe drauf, wird aber wieder zur Ecke geblockt. Das hatten wir eben ähnlich.

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Kirkeskovs Halbfeldflanke erreicht zwar im Strafraum Rondic, aber der hat da keine Möglichkeit, mit einem Kopfball ernsthaft eine Chance heraufzubeschwören, der Ball war kaum zu verarbeiten. Bringt aber was für die Abschlussstatistik. Die steht mittlerweile bei 13:10 Schüssen für Nürnberg. Zur Pause stand da noch 11:4. 

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Diese zweite Halbzeit kann Münster viel offener gestalten, schafft es jetzt regelmäßig, das Spielgeschehen in die gegnerische Hälfte zu verlegen. Der Druck der letzten Minuten hat aber nachgelassen. 

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Halbfeldfreistoß Lubach, der Ball wird zunächst geklärt, von der Strafraumgrenze kommt dann Nzingoula zum Abschluss, er wird zur Ecke geblockt. Und nach Nürnberger Ecken passiert bekanntlich wenig.

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Die letzten vier Abschlüsse gehörten nämlich den Gästen.

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Viertelstunde noch, und ich hätte nie geglaubt, dass ich das heute mal schreibe, aber im Augenblick ist Münster näher dran. 

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Im Gegenpressing erobert Batista Meier den Ball an der rechten Eckfahne und flankt, Rondic verpasst knapp den Kopfball, aber Kirkeskov nimmt den Ball links im Strafraum auf, legt quer und Hendrix scheitert aus einer erstklassigen Schussposition an Reichert. Solche Chancen hatten die Gastgeber seit dem Seitenwechsel eher nicht. 

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Und Zidan Sertdemir macht für Torge Paetow Platz.

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Bei den Preußen kommt Celtic-Leihgabe Shin Yamada für Etienne Amenyido.

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Dann der erste echte Wechselschwung: Julian Justvan geht bei Nürnberg, Rabby Nzingoula kommt rein.

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Dicke Chance für die Gäste. Die kontern über Batista Meier auf rechts, der den Ball flach in den Strafraum bringt. Amyenido hält den Fuß nur rein und legt wunderbar ab für Rondic, der vom Elfmeterpunkt ... durch Gruber im letzten Moment geblockt wird. Hätten die Gäste doch tatsächlich das Spiel fast gedreht. 

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Hat ein bisschen gedauert, dieser Trikotwechsel. Rondic ist nun wieder dabei.

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Sieht aber so aus, als könne er die Partie fortsetzen. Braucht jedoch ein frisches Trikot, die Preußen also in Unterzahl.

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Nach einem Zusammenprall von Rondic und Gruber ist die Partie unterbrochen. Der Münsteraner hat ordentlich was abbekommen und wird turbanisiert.

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Durch den Treffer sind die Preußen übrigens von Platz 15 auf Platz 12 geflogen. Was so ein einzelner Punkt im Abstiegskampf ausmachen kann. 

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Aber ich habe ja bereits zur Halbzeit angekündigt, dass völlig offen sei, wie die Geschichte ausgeht. 

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Eines ist klar, über mangelnde Effizienz kann sich Ende nicht beschweren. Das war der erste Schuss der Preußen, der tatsächlich AUF das Nürnberger Tor kam. 

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Tooor! Nürnberg - MÜNSTER 1:1. Es ist unfassbar. Nürnberg auf der linken Seite - aus Preußen-Sicht, völlig offen. Und nach einem Ballgewinn im defensiven Mittelfeld können die Gäste umschalten. Hendrix treibt den Ball über das halbe Feld, legt am Strafraum nach links zu Kirkeskov, der sofort wieder querlegt, und knapp hinter der Strafraumgrenze kann Hendrix frei abschließen. Unhaltbar unten links ins Eck. 

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Vorlage Mikkel Kirkeskov

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Der Club versucht nun, den Druck mit der Führung im Rücken hochzuhalten. 

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Kennen die Preußen aber, keine Mannschaft ist in dieser Saison im Unterhaus so häufig einem Rückstand hinterhergelaufen wie die Münsteraner. Insgesamt 15 Mal. Gab dann am Ende noch insgesamt zehn Punkte, nur Darmstadt hat nach Rückstand mehr geholt. Aber, großes, dickes, fettes Aber, neun dieser Partien gingen verloren. Und der Club hat nach Führung noch nicht verloren. 

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Müssen wir gar nicht diskutieren, ob das jetzt verdient war. Die Frage stellt sich überhaupt nicht. Aber nach den Chancen der ersten Hälfte können wir schon von einem kleinen Wunder sprechen. Und Münster hat aus der ersten Hälfte einfach gar nix gelernt. 

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Tooor! NÜNRBERG - Münster 1:0. Nach einem hohen Ballgewinn, oder Ballverlust, wie Sie wollen, knallts endlich. Die Preußen wollen sich spielerisch aus dem Strafraum lösen. Kirkeskov spielt dann ins Zentrum, Zoma fängt fünf Meter vor dem Strafraum ab und hält sofort flach drauf. Unten links ins Eck. 

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Die Zweikämpfe im Mittelfeld werden intensiver, die Partie verzettelt sich ein wenig in Zweikämpfen. Das macht die Partie sehr kleinteilig. Immerhin kann der Club jetzt mal den Raum nutzen und sich über links zum Strafraum durchzuspielen, der Distanzschuss von Justvan ist aber nicht der Rede wert. 

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Markhiev kommt im Strafraum der Münsteraner zu Fall, fordert einen Elfer, aber zu vehement. Bekommt er nicht, dafür aber Gelb.

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Den Schwung, mit dem der Club in die erste Hälfte gestartet ist, bringen er diesmal nicht auf den Platz, auch weil Münster die Räume jetzt etwas enger gestaltet. 

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Mit einem Steckpass wird Zoma links zur Grundlinie geschickt und knallt den Ball, Flanke kann man das nicht nennen, vor den Kasten, trifft Scobel, der aber gar nicht reagieren kann, der Ball prallt ins Toraus. 

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Groß 'ne Ansprache musste Ende in der Pause eigentlich gar nicht halten. Ein freundliches "Aufwachen" hätte genügt. 

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Weiter gehts. 

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Und für Marvin Marcel Schulz kommt Marco Meyerhöfer, der in die Viererkette rückt. 

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Bei den Preußen ist der verwarnte Heuer nicht zurückgekommen, Neuzugang Imad Rondic ersetzt ihn. Verteidiger raus, Stürmer rein. 

Sieht man auch nicht alle Tage, was der Club da in den ersten 30 Minuten abbrannte. Ein Feuerwerk mit lauter Blindgängern. Der Zwischenstand ist für die Preußen maximal schmeichelhaft. Nach dieser ersten Hälfte müsste der Club eigentlich längst außer Sichtweite sein. Aber so ist Fußball. Zur Halbzeit ist völlig offen, wie die Geschichte ausgeht. 

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Und dann gehts in die Pause. 

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Yilmaz spielt den Ball scharf von der linken Seite in den Torraum, wo Sertdemir einen halben Schritt schneller als Scobel ist. Der war schon eingrätschbereit. Die nächste dicke Möglichkeit für Nürnberg, die aber in keiner Statistik auftaucht, weil der Abschluss fehlte. 

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Es gibt zwei Minuten zusätzlich.

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Bisschen Ballbesitz der Gäste vor dem Nürnberger Strafraum, dann der Ballverlust. Und Scobel bekommt den Ball an der Mittellinie, schickt sofort den schnellen Zoma, der durchstartet. Um den Bruchteil einer Sekunde ist Schenk schneller am Steckpass als Zoma. Da fehlten nur Millimeter. 

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Wir nähern uns der Pause, Münster spielt zwar mittlerweile irgendwie mit, aber der Club gibt weiter den Ton an. 

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Der Freistoß sorgt lediglich für ein wenig Verwirrung in der Preußen-Abwehr, zu einem Abschluss kommen die Franken diesmal aber nicht. Wozu auch? Wäre ja sowieso nicht reingegangen.

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Das war eindeutig gelber. Zoma droht auf der linken Außenbahn durchzubrechen, Heuer verhindert das mit einer Blutgrätsche. Heuer kassiert ebenfalls Gelb. Und auch für ihn war es die fünfte Verwarnung der Saison.

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Fabio Gruber erwischt beim Tackling im Mittelfeld gegen Sertdemir zwar eindeutig den Ball, Prigan verwarnt aber trotzdem. Bisschen schwer nachvollziehbar. Gruber ist in der nächsten Partie gesperrt.

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Lubachs Ecke kommt in den Strafraum, wo Markhiev es mit einem Seitfallzieher versucht. Wenn der aufs Tor geht, werden die Aussichten für Schenk sparsam. Aber Markhiev verzieht völlig - Richtung Eckfahne. Trotzdem sehenswert.

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Janisch hat auf der rechten Seite etwas Platz und kommt ins Laufen. Seine Flanke zum langen Pfosten wird von ter Horst zur Ecke abgewehrt. 

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Halbe Stunde gespielt, der Club mittlerweile mit neun Abschlüssen, ein Großteil davon war gefährlich. Die Preußen haben drei, einer war erwähnenswert. 

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Die Preußen werden aktiver, der Club bekommt Räume. Und in einen solchen wird Zoma geschickt, der durch die rechte Halbspur bis in den Strafraum geht, aber am kurzen Pfosten macht Schenk dicht. Gutes Stellungsspiel. Und der Club lässt eine weitere gute Möglichkeit liegen. Der Winkel war für Zoma aber auch nicht optimal.

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Jetzt läufts in der Tat besser bei den Gästen, wieder spielen sie einen langen Ball in die Tiefe, diesmal kommt Batista Meier nicht dran, weil wieder ein Verteidiger dazwischen ist, aber da fehlte nicht viel.

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Jetzt können die Preußen mal umschalten. Und da läuft der Ball dann richtig gut. Sertdemir hat ein bisschen Platz, treibt den Ball durchs Zentrum und schickt dann aus dem Halbfeld Schulz in die Spitze. Der geht bis in den Strafraum, setzt den Schuss aus halblinks dann aber einen Tick zu hoch an, der Ball streicht über die Latte. Jetzt sind die Preußen da. 

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Gibt Szenenapplaus bei einem Angriff der Gäste, als Hendrix per Steckpass im Strafraum gesucht wird und Gruber den Ball einfach abläuft. Gut aufgepasst vom Verteidiger, sonst hätte das gefährlich werden können. So bleiben die Preußen weiter ohne echten Abschluss. Diese Volleyabnahme vorhin von Schulz war jetzt wirklich nicht ernst zu nehmen.

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Nach 21 Minuten hat man erstmals den Eindruck, dass sich hier sowas wie ein normales Fußballspiel entwickeln könnte. So ein bisschen Ball beim Club, ein bisschen Ball bei den Preußen.

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Der Ball kommt von der rechten Seite von Kirkeskov getreten an den langen Pfosten, wo Schulz mit einer Direktabnahme scheitert. Das hätte gerade noch gefehlt. 

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Eckstoß für die Preußen. Deutlicher Hinweis, dass die gerade mal im Angriffsdrittel auftauchen. Könnte die Partie auf den Kopf stellen. Aber komplett. 

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Aber man kann diese Anfangsphase auch ganz anders sehen. Die Chancenverwertung der Gastgeber ist KA-TAS-TRO-PHAL.

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Da gehts dann über Schenk und durch die Abwehrreihe, sobald es aber weiter nach vorne geht, ist die Kugel weg. Der nächste hohe Ballgewinn für Nürnberg. Und zwei Stationen später ist Lubach halblinks am Strafraum in Schussposition. Flacher Schuss, knapp links am Tor vorbei. 

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Und ein Wert aus dieser ersten Viertelstunde ist durchaus interessant, der Club hat nur 33 Prozent Ballbesitz. Das lässt sich aber leicht erklären. Die Gäste haben so viele Abstöße. 

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Sollten wir vielleicht langsam mal was über die Preußen erzählen, oder? Nun ja, die tun sich ganz schön schwer im Spielaufbau. Diese tiefen Ballverluste tragen schließlich auch nicht gerade zur Sicherheit bei. 

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Freistoß also, 30 Meter, Becker steht bereit. Der Ball ist lange unterwegs, wird zunächst geklärt. Aber im zweiten Anlauf kratzt Markhiev den Ball von der Grundlinie und spielt ihn flach und scharf an die Torraumgrenze, wo Lochoshvili sofort draufhält, aber den Ball nicht voll erwischt. Der Ball geht am langen Pfosten vorbei. Fünf Abschlüsse bereits für den Club, und keiner war ungefährlich! So was habe ich persönlich schon lange nicht mehr gesehen.

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Jetzt haut Zidan Sertdemir mal richtig dazwischen, damit die Franken nicht zum nächsten Abschluss kommen. Das gibt gleich einmal Gelb.

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Die anschließende Ecke wird zu kurz geklärt, kommt links im Strafraum bei Scobel runter, der aus zehn Metern knapp über die Latte haut. Junge, Junge, der Club lässt ganz schön was liegen. Der xG-Wert der Franken nach knapp sieben Minuten bei fast 1.

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RIESENCHANCE für den Club, hätte das 3:0 sein müssen, wenn vorher das 1 das und 2:0 gefallen wäre. WIEDER verliert Münster den Ball vor dem eigenen Strafraum, Justvan mit dem wunderbaren Steckpass auf den gestarteten Zoma, der Schenk im Strafraum ausspielt, abschließt. Und auf der Linie kann ein Verteidiger blocken!

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Keine vier Minuten gespielt. Und es könnte sich niemand aus dem Münsterland beschweren, wenn die aus dem Frankenland schon 2:0 führten. 

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Die Preußen sprechen Einladungen aus, und zwar ohne Ende. Wieder der hohe Ballgewinn, diesmal legt Zoma den Ball quer und aus halbrechter Position vor dem Strafraum kommt Lubach zum Abschluss. Er scheitert am langen Innenpfosten. Oha, das geht hier ja ziemlich rasant los. 

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Dafür gibts auf der Gegenseite eine Megachance für den Club. Schenk will spielerisch aufbauen, Ballverlust vor dem Strafraum und Zoma läuft frei aus 18 Metern aufs Tor zu! Unglaublich. Aber Schenk macht sich breit, seinen Fehler wieder gut. Und Zoma, man muss es so hart sagen, verdaddelt.

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Vom Anstoß weg marschieren die Preußen nach vorne. Sorgt für ein wenig Hektik am Nürnberger Strafraum, den die Gäste aber noch nicht betreten.

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Felix Prigan gibt die Partie im Max-Morlock-Stadion frei.

Langsam werden die Zeiten ungemütlich für die Preußen, die seit Ende November auf einen Sieg waren. Mit anderen Worten: Seit fünf Partien ist die Mannschaft von Ende sieglos. Vom 9. Rang gings in dieser Zeit runter auf Platz 15.

In den Spieltag startet Münster punktgleich mit Düsseldorf, das derzeit den Relegationsplatz besetzt, einen Zähler vor dem Siebzehnten aus Dresden. Wenns ganz schlecht läuft, könnten also diese beiden Teams im weiteren Verlauf des Spieltags noch vorbeiziehen, dann fänden die Preußen sich auf einem Abstiegsrang wieder.

Nun gehts also gegen die Preußen, die mitten im Abstiegskampf stecken. Mit dem in den letzten Wochen gewonnenen Selbstvertrauen durchaus ein machbarer Gegner? Noch derselbe Gegner, der im Hinspiel die Franken 2:1 schlug?

Zumindest ergebnistechnisch gesehen, trotz der 0:2-Niederlage konnte der Auftritt in Darmstadt sich ja durchaus sehen lassen. Das Programm der letzten Wochen war mit Schalke, Elversberg, Hannover und eben zuletzt Darmstadt durchaus anspruchsvoll, mit sechs Punkten daraus hervorzugehen, kann sich schon sehen lassen. Niederlagen gabs nur gegen die zwei Teams, die derzeit Platz 1 und 2 belegen.

Der Club hat gerade einen kleinen Höhenflug hinter sich. Siege gegen Spitzenteams wie Hannover und Elversberg ließen auf eine rosige Zukunft, eine vielversprechende zweite Halbserie hoffen. Doch schnell ist die Mannschaft von Klose wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

Kaum eine Mannschaft ist so von Verletzungen gebeutelt wie die Preußen, die insgesamt auf neun Spieler verzichten müssen. Alleine drei Kreuzbandrisse, das gibt zu denken. Bouchama und Preißinger müssen allerdings gesperrt aussetzen. Nach dem 1:2 in Paderborn sind Schenk im Tor, Jaeckel in der Abwehr - zurück nach Sperre - und Schulz im Mittelfeld die neuen Starter. Dafür müssen Behrens, Paetow weichen, Bouchama fehlt ja gesperrt.

Und so lässt Alexander Ende spielen: Schenk - ter Horst, Heuer, Jaeckel, Kirkeskov - Benger, Schulz, Hendrix, Sertdemir - Amenyido, Batista Meier.

Nach dem 0:2 in Darmstadt hat Klose das Team auf zwei Positionen verändert. Und zwar auf den Außenpositionen in der Verteidigung. Janisch und Yilmaz starten für Drexler und Porstner.

So hat Miro Klose, der zuletzt gesperrt auf der Tribüne saß, aufgestellt: Reichert - Janisch, Gruber, Lochoshvili, Yilmaz - Markhiev, Becker, Lubach, Justvan, Zoma - Scobel.

Fünf Zähler hat der Club Vorsprung vor den Preußen, fünf Zähler, die im Augenblick den Unterschied zwischen einem sicheren Mittelfeldplatz und der Abstiegszone ausmachen. Schauen wir auf die Formationen.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 20. Spieltages zwischen dem 1. FC Nürnberg und Preußen Münster.