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1. FC Nürnberg - FC Schalke 04

Bundesliga

1. FC Nürnberg 1

  • Y Kubo 82'

FC Schalke 04 1

  • M Nastasic 85'

Live-Kommentar

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Damit verabschiede ich mich für heute Abend und danke für Ihr Interesse. Mit der Bundesliga geht es natürlich schon morgen um 15:30 Uhr weiter. Bis dann und noch einen schönen Abend!

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Schalke dagegen zeigt sich weiterhin erschreckend schwach, enttäuschte vor allem in der ersten Halbzeit auf ganzer Linie. So muss der Vizemeister der Vorsaison mit dem einen Punkt aus Nürnberg glücklich abreisen und bleibt in der Tabelle mit 27 Punkten auf Platz 14, sechs Punkte vor Stuttgart. In einer Woche geht es für Königsblau mit dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim weiter (Sa., 20. April, 20:30 Uhr). Nürnberg ist fünf Stunden zuvor bei Bayer Leverkusen zu Gast.

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Schon in der Vorwoche fühlte sich das 1:1 in Stuttgart (ebenfalls nach 1:0-Führung) für den Club aus Nürnberg wie zwei verlorene Punkte an, auch heute werden der Frust und die Enttäuschung überwiegen. Mit 18 Punkten bleiben die Franken drei Zähler hinter dem VfB auf Rang 17 und müssen weiter hoffen, dass die Schwaben keine Punkte holen (morgen 15:30 Uhr gegen Leverkusen). Immerhin bleibt das Team von Boris Schommers im dritten Spiel in Folge ungeschlagen und beweist Moral im Abstiegskampf.

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Besonders bitter: Der Treffer von Hanno Behrens aus der ersten Halbzeit hätte bei Ansicht der Videobilder zählen müssen, auch den Elfmeter hätte man wiederholen müssen. Beim Schuss von Behrens standen nicht nur nahezu alle Spieler bereits im Strafraum, Nastasic stand schon fast genau neben dem Schützen. Unerklärlich, wie Dr. Robert Kampka und sein Team sowie auch der Videoschiedsrichter bei diesen Szenen daneben lagen!

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Die Schalker Fans skandieren "Außer Nübel könnt ihr alle gehen" - das allein sagt alles über den Auftritt der Königsblauen, die einen mehr als schmeichelhaften Punkt aus Nürnberg mitnehmen und sich wie beim 1:0 gegen Hannover vor zwei Wochen bei ihrem Schlussmann bedanken können. Schon in der ersten Halbzeit hatte der junge Keeper mit zahlreichen Paraden gegen Behrens und Co. die Null festgehalten, auch im zweiten Durchgang avancierte der 22-Jährige mehr und mehr zum Matchwinner, besonders herausragend seine Doppelparade in der 65. Minute. Trotzdem belohnten sich die Franken mit dem späten wie auch hochverdienten Führungstreffer - und warfen die Punkte keine 180 Sekunden später gleich wieder weg. So "verliert" Nürnberg trotz des Remis ein Spiel, das sie schon vor Anpfiff auf dem Papier nicht verlieren durften und das sie angesichts der zahlreichen Großchancen auch hätten gewinnen müssen.

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Dann ist Schluss! Der 1. FC Nürnberg und Schalke 04 trennen sich 1:1 unentschieden.

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Und Schalke darf noch einmal! Rudy behauptet die Kugel allein gegen drei und nimmt dann Oczipka links mit, der scharf und flach an den zweiten Pfosten spielt - wo Burgstaller nur um Zentimeter verpasst! Der Österreicher sammelt das Leder aber noch einmal ein und nimmt Caligiuri mit, der rechts von der Grundlinie zurücklegt - doch Oczipka feuert den letzten Ball in den Nürnberger Abendhimmel.

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Benjamin Stambouli grätscht Pereira an der Seitenlinie von hinten in die Beine, der Franzose sieht seine dritte Gelbe Karte der Saison. Letzte Chance für Nürnberg!

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Aber sie kriegen noch einmal die Chance! Kerk jagt einen Freistoß aus dem Mittelfeld hoch und weit in den Strafraum, der eingesprungene Behrens verpasst nur um Zentimeter.

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Wie viel Kraft haben die 22 Akteure noch? Bei Nürnberg scheinen auch die Beine schwer zu werden, zwei Konterchancen werden durch schlampige Fehlpässe sofort verschenkt.

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War das für die Franken der K.o.? In diesem Spiel und in der ganzen Saison? Sechs Tage nach dem bitteren 1:1 in Stuttgart scheint man auch im nächsten Kellerduell trotz Führung nicht über ein Remis hinauszukommen. Vier Minuten Nachspielzeit bleiben der Elf von Boris Schommers noch, um drei eminent wichtige Punkte einzufahren!

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Geht der FCN gleich wieder in Führung? 19 Meter halbrechts vor dem Kasten liegt der Ball wieder für einen Freistoß aussichtsreich bereit. Pereira macht es dieses Mal, Sane in der Mauer fälscht aber zur Ecke ab, die am ersten Pfosten bereinigt wird.

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TOOOR! 1. FC Nürnberg - SCHALKE 04 1:1! Wahnsinn! Nürnberg wirft die drei Punkte gleich wieder weg! Oczipka erzwingt durch einen Gewaltschuss einen Eckstoß auf der rechten Seite, den Mathenia vor die Füße von Mascarell boxt. Der zieht aus 20 Metern sofort ab, Matija Nastasic hält den Fuß rein und lenkt das Spielgerät ins Tor. Auch für den Verteidiger Saisontor Nummer eins!

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Vorlage Omar Mascarell González

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TOOOR! 1. FC NÜRNBERG - Schalke 04 1:0! Die Erlösung für den Club! Wieder geht es über den agilen Matheus Pereira, der rechts viel zu viel Zeit und Platz hat, den Kopf einmal hochnimmt und perfekt an den zweiten Pfosten serviert. Dort läuft Yuya Kubo unter dem Radar der Schalker Abwehr mutterseelenallein ein und nickt per Kopf an den Innenpfosten, von wo das Leder ins Netz springt. Erstes Saisontor!

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Vorlage Matheus Fellipe Costa Pereira

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Letzter Wechsel der Gäste, Nassim Boujellab übergibt seine Aufgaben an Sebastian Rudy.

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Aus dem Freistoß fällt sogar ein Tor für Schalke, doch Sane war bei der Weiterleitung per Kopf im Abseits. So zählt der Treffer von Embolo nicht. Hätte er mal den vor vier Minuten gemacht!

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Matheus Pereira geht mit zu viel Einsatz in den Zweikampf mit Stambouli, hält das hohe Bein drauf und räumt den Franzosen ab. Dafür gibt es die zweite Gelbe Karte des Abends und die dritte für den Brasilianer.

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Nübel hält auf der anderen Seite den einen Punkt fest! Pereira zieht von rechts in die Mitte und schlenzt das Leder in Richtung langes Eck. Der junge Keeper taucht klasse ab und zeigt die nächste Monster-Parade, mit den Fingerspitzen lenkt er das Spielgerät um den Pfosten.

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Was macht Embolo denn da!? Oczipka bringt den Ball mit starker Übersicht von links an den zweiten Pfosten, wo der Schweizer aus sechs Metern frei zum Abschluss kommt - und die Kugel für Nürnberg klärt.

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Ishak! Der Stürmer der Hausherren fackelt nicht lange und zieht aus 25 Metern halblinker Position ab. Der Schwede jagt die Pille aber einen guten Meter am kurzen Eck vorbei.

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Omar Mascarell schimpft mit seinen Kollegen, die jetzt wieder in den schwachen, ideenlosen Modus der ersten Halbzeit zu verfallen drohen. Pereira kann er nach Ballverlust seiner Kollegen nur noch mit einem taktischen Foul am schnellen Gegenstoß hindern, dafür gibt es die erste Gelbe Karte der Partie - und für ihn persönlich die erste der Saison.

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Rund 20 Minuten sind noch auf der Uhr, Nürnberg hat sich vom Druck der Schalker mittlerweile befreit und nun das Herz wieder in die Hand genommen. Durch die Doppelchance eben hatte man erneut die beste Möglichkeit auf die Führung, so steht uns noch eine heiße Schlussphase ins Haus - denn ein Punkt hilft erst einmal keinem von beiden weiter!

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Stevens reagiert und wechselt ein zweites Mal, der schwache Amine Harit macht Platz für Nabil Bentaleb.

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UNFASSBAR! Nürnberg vergibt die nächste XXL-Chance! Schalke läuft blind in einen Konter, Pereira steckt halbrechts vor dem Strafraum perfekt durch für Ishak, der auf die lange Ecke feuert und an einer Glanzparade von Nübel scheitert. Den Abstauber schnappt sich Behrens, den der Mut zu schießen aber offenbar verlassen hat. Trotzdem legt der Kapitän noch gut für Kerk ab - der aus kurzer Distanz am abermals herausragend reagierenden Nübel scheitert.

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Auf der anderen Seite nun aber auch deutlich mehr Spielfreude. Boujellab und Burgstaller kombinieren sich rechts in den Strafraum, Mühl fängt aber letztlich den Querpass des Schalker Mittelfeldmanns auf Embolo ab.

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Jetzt einmal etwas Entlastung für den Club, der über Kubo in die Offensive kommt. Das Zuspiel auf Kerk wird allerdings abgefangen, der zweite Ball landet aber bei Ishak, der für Löwen ablegt. Der U-21-Nationalspieler zieht aus 25 Metern ab und trifft Sane voll in der Magengrube. Schmerzhaft, aber es geht weiter!

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Stevens scheint in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, Schalke hat das Spielgeschehen in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit komplett in die Nürnberger Hälfte verschoben. Königsblau hat starke 80 Prozent Ballbesitz und gewinnt auch 60 Prozent der Zweikämpfe. So kommen die Hausherren überhaupt nicht mehr zu ihrem Spiel und werden - Stand jetzt - den Chancen aus dem ersten Durchgang nachtrauern.

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Schalke setzt sich nun auf der rechten Seite am Strafraum der Franken fest, doch Caligiuri findet im Zentrum einfach keinen Abnehmer. Nürnberg kommt zwar aktuell nicht mehr in die Offensive, steht hinten aber sehr gut organisiert und verteidigt das sehr engagiert.

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Caligiuri spielt von der rechten Seite scharf in die Mitte, wo Ewerton aber die Pille vor Burgstaller klärt. Wie schon im ersten Durchgang beginnt Schalke sehr ordentlich, Nürnberg braucht ein paar Momente, um ins Spiel zu finden und sich freizuschwimmen. Fragt sich nur, ob der Vizemeister der vergangenen Saison dieses Tempo nun länger als zehn Minuten halten kann?

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Und auch der Eckstoß ist nicht ungefährlich, Oczipka serviert an den ersten Pfosten, wo Boujellab sich hochschraubt. Der Kopfball des 19-Jährigen rauscht aber über den Kasten.

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Wieder Schalke! Harit fasst sich aus der zweiten Reihe ein Herz, trifft Behrens aber am Rücken und so segelt die Bogenlampe zur Ecke ins Toraus.

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Tim Leibold scheint einen Schlag ins Gesicht abbekommen zu haben, die Kameras haben dazu allerdings noch nichts eingefangen. Jedenfalls muss der Nürnberger minutenlang am Auge behandelt werden, das immer weiter zuschwillt. Es geht so natürlich nicht weiter für Leibold, der durch Yuya Kubo ersetzt wird. Kerk geht damit eine Position nach hinten auf die Außenverteidigerposition und Kubo in die Offensive.

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Schalke scheint sich etwas vorgenommen zu haben und kommt direkt über die rechte Seite. Embolo wird gefoult, den Freistoß bringt Caligiuri ins Zentrum, aber Mühl gewinnt dort das Kopfballduell.

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Damit rein in den zweiten Durchgang! Schalke stößt an.

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Stevens wechselt zur Pause und bringt für den unauffälligen Steven Skrzybski den zuletzt erfolglosen Breel-Donald Embolo.

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Danach ist Pause in Nürnberg!

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Und Nübel macht seinen Fehler direkt wieder gut! Behrens schießt in die linke untere Ecke, der junge Schlussmann taucht ab und lenkt die Pille um den Pfosten. Wahnsinn!

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Elfmeter für Nürnberg! Behrens steckt genial halblinks durch für den einlaufenden Pereira, der vor Nübel an den Ball kommt und vom Schalker Keeper von den Beinen geholt wird.

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Auch der Eckball bringt Gefahr, weil Burgstaller das Kopfballduell am ersten Pfosten gewinnt. Der Abschluss fliegt aber deutlich am Kasten vorbei.

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Wacht Königsblau nun auf? Mascarell steckt halbrechts sehenswert für Boujellab durch, der den Ball mitnimmt und sofort den Abschluss sucht - abgeblockt zur Ecke!

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WAHNSINN! Schalke schenkt den Hausherren beinahe die Führung! Caligiuri will mit der Brust zu Nübel zurück spielen, Stambouli schaltet ab - und Behrens spitzelt dazwischen. Der Nürnberger bringt den Ball am Keeper vorbei und schiebt ein, bekommt die Aktion aber wegen des hohen Beins abgepfiffen. Riesendusel für S04!

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Rund fünf Minuten noch bis zur Pause. Kann eine der beiden Mannschaften noch einmal offensive Impulse setzen? Aktuell wirken beide, als täte ihnen die Halbzeit ganz gut.

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Stattdessen wieder der Club! Kerk wird links auf die Reise geschickt, Sane verhindert aber mit einer starken Grätsche, dass der Angreifer allein auf Nübel zumarschieren kann. Sehr aufmerksam verteidigt!

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Von den Gästen kommt nach wie vor viel zu wenig, Schalke spielt, als wähnte es sich angsichts von fünf Punkten Vorsprung auf Stuttgart auf Platz 16 bereits in Sicherheit. Das ist bislang ideenlos und blutleer, was die Stevens-Truppe zeigt!

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Löwen, Kerk und Leibold heißen die Kandidaten für den Freistoß, Erstgenannter löffelt die Kugel ein paar Zentimeter über das Ziel. Glück für Schalke!

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Dieser Freistoß liegt aber in sehr vielversprechender Position für den Club bereit! Löwen sucht Ishak mit einem sehenswerten Außenristpass aus dem Mittelfeld an die Strafraumgrenze, der Stürmer stellt den Körper gut rein und wird von Stambouli halblinks 17 Meter vor dem Kasten mit einem rassigen Foul von den Beinen geholt.

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Das Spielniveau der beiden Mannschaften in einer Szene zusammengefasst: Erst spielt Löwen einen Pass über fünf Meter genau in die Füße von Harit, dann spielt der Schalker einen Rückpass völlig unmotiviert ohne Bedrängnis ins Seitenaus. Noch kein gutes Spiel in Nürnberg!

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Aber die Gäste übernehmen langsam wieder die Spielkontrolle. Oczipka wird mit einer schönen Seitenverlagerung links in Szene gesetzt und spielt flach in den Rückraum, wo Ewerton aber vor Skrzybski klärt.

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Nach wie vor wirken die spielerischen Mittel der Knappen sehr limitiert. Aus dem Mittelfeld fliegt der nächste hohe Ball ohne echte Kreativität in die Spitze. Der weite Pass ist für Guido Burgstaller auch nicht zu erreichen und so kann Mathenia mit einem Abschlag fortfahren.

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Im zweiten Anlauf kommen sie immerhin zum Abschluss! Stambouli darf die Kugel noch einmal nach vorne spielen, dieses Mal schickt er Burgstaller rechts in die Box. Der Österreicher kommt aus spitzem Winkel aber nicht mehr kontrolliert zum Abschluss und so kann Mathenia das Leder locker aufsammeln.

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Seit der achten Minute kam offensiv von Schalke gar nichts mehr, vielleicht hilft mal ein Standard aus dem rechten Halbfeld?

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Gleich wieder laufen die Franken an! Pereira wird an der Strafraumgrenze bedient und zieht aus 18 Metern halblinker Position ab, Mascarell blockt den Schuss. Die zweite Welle läuft wieder über links, Behrens dringt in den Strafraum ein und wird von Mascarell und Sane im Verbund stark verteidigt.

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Pereira versucht das nächste Zuspiel in den Strafraum, das Kerk halblinks durchlassen will. Aber Stambouli hat aufgepasst und stellt das Bein dazwischen, Schalke kommt mit einem Befreiungsschlag zur Entlastung.

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Eine Viertelstunde ist mittlerweile im Max-Morlock-Stadion gespielt, Schalke kam anfangs gut in die Partie, mittlerweile ist aber der Club Herr im Haus und hatte nach dem Eckstoß in der elften Minute auch die bislang beste Chance des Spiels. Königsblau tut sich aktuell schwer, sich vom Druck der Franken zu befreien und ist mit Defensivaufgaben beschäftigt.

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Fünfter Eckstoß bereits für die Heimelf, wieder bringt sie Kerk von der linken Seite vom Tor weg. Mühl stützt sich aber beim Kopfballversuch auf und bekommt das Vergehen natürlich gegen sich abgepfiffen.

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Wieder der FCN - und Nübel pariert überragend! Aus zwei Eckstößen von links resultiert ein dritter von der rechten Seite, den Stambouli unglücklich per Kopf auf das eigene Tor lenkt. Aber Nübel fischt ihn mit einem herausragenden Reflex von der Linie!

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Nun sind auch die Hausherren auf meinem Chancenzettel! Sebastian Kerk marschiert links die Seite entlang und sucht Ishak im Zentrum, ein Schalker Bein wehrt aber zur Ecke ab. Um die kümmert sich Kerk gleich selbst und findet Ishak, dessen Kopfball aber abgefälscht über den Kasten rauscht.

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Wieder die Gäste, wieder mit dem Ex-Nürnberger Burgstaller. Der flankt von der rechten Strafraumkante und trifft den Unterarm von Behrens, der aber war absolut angelehnt und so brauchen wir über einen Elfmeter gar nicht erst zu diskutieren.

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Bringt doch Gefahr, aber auf der anderen Seite! Burgstaller behauptet halblinks den Ball und spielt raus auf Oczipka, der am Strafraumrand Harit findet. Der Mittelfeldmann legt ab für Mascarell, der den ersten Abschluss des Abends aber deutlich am Ziel vorbei feuert.

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Dann kommt der Club erstmals mit Tempo, Leibold tritt auf der linken Außenbahn das Gaspedal durch, gibt erst Stambouli und dann auch Mascarell einen Beinschuss und dringt in den Strafraum ein. Dort kann Sane aber zur Ecke klären, die keine Gefahr bringt.

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Schalke macht die ersten offensiven Schritte des Abends, Boujellab läuft sich links vorne aber fest und verursacht an der Eckfahne einen Einwurf für die Franken.

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Nürnberg stößt an, Dr. Robert Kampka leitet die Partie im Max-Morlock-Stadion. Der Ball rollt!

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Während bei den Franken also dieselbe Elf wie vor einer Woche in Stuttgart beginnt, tauscht Stevens bei Schalke dreimal: Salif Sane, Steven Skrzybski und Amine Harit rücken für Bruma, Embolo (beide Bank) und den gesperrten Serdar in die Startelf.

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Auf der anderen Seite lässt Huub Stevens diese elf Akteure von der Leine (3-5-2): Nübel - Stambouli, Sane, Nastasic - Caligiuri, Boujellab, Mascarell, Harit, Oczipka - Skrzybski, Burgstaller.

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Mittlerweile liegen auch die Aufstellungen vor! Boris Schommers schickt diese Elf auf das Feld (4-1-4-1): Mathenia - Bauer, Mühl, Ewerton, Leibold - Erras - Matheus Pereira, Behrens, Löwen, Kerk - Ishak.

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Schwer trifft die Königsblauen dabei das vorzeitige Saisonaus von Mark Uth (Adduktorenverletzung), zudem muss Schalke auf Suat Serdar nach seinem Platzverweis aus dem Spiel gegen Frankfurt verzichten. Mit Weston McKennie (Außenbandverletzung) und Salif Sane (muskuläre Probleme) absolvierten dagegen zwei zuletzt nicht einsatzfähige Spieler wieder die Übungseinheiten. Beim Club fehlt neben Adam Zrelak und Enrico Valentini auch Törles Knöll mit einer Bänderverletzung.

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Stevens auf der anderen Seite fordert eine "gute Einstellung", die "klassischen Tugenden" wie Kampf und Einsatz zeigen, "dann sind wir schwer zu schlagen". Dabei benötigt Schalke vor allem mehr Offensivpower, mit nur 29 Treffern stellen die Gelsenkirchener in dieser Saison das viertschlechteste Team, nur Hannover (25), Stuttgart (27) und der heutige Gegner (23) haben weniger Tore auf dem Konto.

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Entsprechend wollen es die Franken heute besser machen. "Wir haben in Stuttgart leider zwei Punkte liegen gelassen, deshalb wollen wir unbedingt gewinnen. Ich freue mich, es wird durch die Fanfreundschaft sicherlich eine besondere Atmosphäre." Den Druck sieht Schrommers eher auf Seiten der Gäste und erwartet deshalb "bissige Schalker. Sie haben sich nach dem Trainerwechsel gerade defensiv stabilisiert, sind da sehr geordnet. Und nach vorne haben sie immer wieder ihre Umschaltmomente."

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Während Stevens nach dem VAR-Drama und der bitteren Niederlage gegen die fragenden Reporter wütete ("Papagei!", "Du bist lächerlich, geh weg!", "Ich antworte dir nicht!"), schlug Schommers aber milde Töne an und nahm auch die Mannschaft in die Verantwortung. "Das 1:1 fühlt sich nach zwei verlorenen Punkten an. Wir wollten unbedingt gewinnen, das hat man der Mannschaft auch angesehen. Grundsätzlich war heute der ausschlaggebende Punkt, dass wir unsere Kontermöglichkeiten nicht gut ausgespielt haben", erklärte der FCN-Trainer nach dem Spiel in Stuttgart.

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Der Relegationsplatz ist immerhin nur vier Punkte entfernt. Zuletzt agierte die Truppe von Boris Schommers wieder erfolgreicher, gegen Augsburg (3:0) holten die Franken drei eminent wichtige Punkte und in Stuttgart verpassten sie einen zweiten Sieg in Folge nur knapp, auch beim 1:1 spielte der VAR eine entscheidende Rolle.

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Ohne Punkte dazustehen ist auch des Clubs aus Nürnberg Leid, nach dem Hinspiel auf Schalke (2:5) waren die Franken sogar 16 Pflichtspiele in Serie ohne Sieg (!!) und holten nur drei Pünktchen in diesem Zeitraum (Heimspiele gegen Leverkusen (1:1), Bremen (1:1) und Dortmund (0:0)). Und so bekommt das Rückspiel nun einen Hauch von Endspielcharakter, neun Punkte hinter Schalke liegt Nürnberg aktuell auf einem direkten Abstiegsplatz und klammert sich an den letzten Strohhalm. 

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Der vorübergehend dramatische Höhepunkt der Schalker Abwärtsspirale: Die 99. Spielminute im Heimspiel gegen die Eintracht vor sechs Tagen. Ein Stoß gegen Caligiuri, der beim Schuss von Kostic im Strafraum an der Hand getroffen wird. Zunächst läuft das Spiel weiter, dann ertönt der Abpfiff - und dann meldet sich der VAR. Elfmeter Frankfurt, Tor Jovic, 1:2. Wieder stand Schalke ohne Punkte da!

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Nach vier Niederlagen in den vergangenen fünf Partien kann bei Schalke allerdings noch immer nicht von einem Aufwärtstrend gesprochen werden, auch der Trainerwechsel brachte nicht den erwünschten Aufschwung. Huub Stevens' und Mike Büskens' Bilanz seit der Rückkehr: Drei Punkte aus vier Partien. Viel zu wenig!

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Was als dauerhafter Angriff auf die Königsklassenplätze und die Etablierung unter den besten vier deutschen Mannschaften geplant war, entpuppte sich nur eine Spielzeit später als Eintagsfliege und wurde zum königsblauen Horror: Mit nur 26 Pünktchen hat man lediglich die Hälfte der Zähler, die man aktuell für Platz 4 (Eintracht Frankfurt) bräuchte, stattdessen liegt man auf dem 14. Rang gerade einmal fünf Punkte über dem roten Strich. Trainerwechsel inklusive!

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Am 29. Spieltag der vergangenen Saison ging es auf Schalke ums Eingemachte: Platz 2, gerade 2:3 in Hamburg verloren, den Atem von Dortmund und Leverkusen im Nacken und das Revierderby vor der Tür. Setzt Königsblau die gesamte starke Saison noch in den Sand? Ein 2:0 gegen die Borussia und drei Partien später feierte die Truppe von Domenico Tedesco die Vizemeisterschaft und den Einzug in die Champions League. Zwölf Monate später steht das Team nun wieder am Scheideweg, auch das Revierderby ist nur zwei Wochen entfernt. Ohne Tedesco dieses Mal. Und ohne Champions League. Gibt es dennoch ein Happy End?

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Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 29. Spieltages zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Schalke 04.