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1. FC Nürnberg - FC Schalke 04

Bundesliga

1. FC Nürnberg 1

  • Y Kubo 82'

FC Schalke 04 1

  • M Nastasic 85'

Bundesliga, 29. Spieltag

Dusel-Punkt in Nürnberg! Nübels Glanztaten retten Schalke

Sport-Informations-Dienst (SID)

13.04.2019 | 13:15 Uhr

Alexander Nübel pariert einen Elfmeter des 1. FC Nürnberg.
Image: Alexander Nübel pariert einen Elfmeter des 1. FC Nürnberg. © Imago

Ein Unentschieden, zwei Verlierer: Der 1. FC Nürnberg und Schalke 04 haben im direkten Duell wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg liegen lassen.

Das "Freundschaftsspiel" der beiden Altmeister endete 1:1 (0:0) - der Club konnte auch wegen Pechvogel Hanno Behrens den Rückstand auf den VfB Stuttgart auf dem Relegationsplatz damit vorerst nur auf drei Punkte verkürzen. Bei einem Sieg der Schwaben am Samstag gegen Bayer Leverkusen geriete der Klassenverbleib der Franken zur Utopie. Königsblau wiederum besäße nur noch einen Vorsprung von drei Zählern auf den Tabellen-16.

Der Japaner Yuyo Kubo (82.) hatte Nürnberg in einer turbulenten Schlussphase in Führung gebracht, drei Minuten später gelang Matija Nastasic (85.) mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für Schalke der glückliche Ausgleich.

0:54
Huub Stevens, Trainer von Schalke 04, schimpft über die gezeigte Leistung seiner Schalker Mannschaft (Videolänge: 54 Sekunden).

Stevens: "Haben keine gute Leistung gebracht"

"Unsere Leistung war einfach zu wenig, wir können mit dem Punkt nicht zufrieden sein. Nürnberg war 70 Minuten besser. Wir müssen uns jetzt den Arsch aufreißen, sonst erleben wir ein blaues Wunder", sagte Schalkes Guido Burgstaller nach dem Abpfiff bei Eurosport. Zuvor war das Gästeteam von seinen eigenen Fans gnadenlos ausgebuht worden.

Auch S04-Trainer Huub Stevens zeigte sich mit der Vorstellung seiner Mannen nicht zufrieden: "Das war ein schlechtes Spiel. Wir haben zu wenig Fußball gezeigt und keine gute Leistung gebracht."

Nübel pariert Foulelfmeter

Trotz der großen Brisanz dieser Partie sorgte die große Fanfreundschaft der beiden Klubs für eine eindrucksvolle Atmosphäre. Zum einen wiesen die besonderen Trikots im jeweiligen Design des Gegners auf das besondere Verhältnis der Vereine hin, zum anderen sorgte eine fantastischen Choreographie vor Spielbeginn für Gänsehautstimmung.

Choreo im Zeichen der Freundschaft: FCN- und S04-Fans begeistern

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Der 1. FC Nürnberg und der FC Schalke 04 kämpfen im direkten Duell um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Trotz der sportlich brisanten Situation feiern die Fans die Freundschaft zwischen den beiden Vereinen mit einer riesigen Choreo.

Mit dem Anpfiff war es aber mit der Freundschaft vorbei. Die Hausherren, für die Trainer Boris Schommers die selbe Startelf wie beim 1:1 in Stuttgart aufgeboten hatte, waren von Beginn an bemüht, ihre schwarze Serie zu beenden. Bereits in Hälfte eins hätten die Nürnberger in Führung gehen müssen. Die beste Möglichkeit vergab Kapitän Behrens, der in der Nachspielzeit (45.+2) per Foulelfmeter am starken Schalke-Torwart Alexander Nübel scheiterte. Der Keeper hatte den Strafstoß mit einer Attacke gegen Matheus Pereira verursacht. Behrens war bereits am 2. März beim 0:1 gegen RB Leipzig vom Punkt gescheitert.

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Zuvor hatte Schalke Glück, dass Schiedsrichter Robert Kampka den vermeintlichen Führungstreffer durch Behrens offenbar wegen gestreckten Beins in Richtung Nübel die Anerkennung verweigerte. Diese Entscheidung war grenzwertig.

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Schalke verunsichert

Bereits zuvor hätte sich der Club die Führung verdient. Zunächst wurde Mikael Ishak (9.) in letzter Sekunde abgefangen, drei Minuten später scheiterte der Schwede an Nübel. Zudem verbuchten die Franken bei einem Freistoß von Eduard Löwen (36.) eine gute Möglichkeit.

Die Königsblauen agierten nach ihren jüngsten Rückschlägen in DFB-Pokal und Liga zunächst völlig verunsichert. Durchdachte Aktionen blieben aus, Chancen gab es aufseiten der Gäste vor der Pause keine.

0:43
Boris Schommers, Trainer des 1.FC Nürnberg, analysiert die Partie gegen Schalke 04 (Videolänge: 43 Sekunden).

Club verzweifelt an Nübel

Schalkes Interimstrainer Huub Stevens, der für Jeffrey Bruma, den gesperrten Suat Serdar und Breel Embolo im Gegensatz zur 1:2-Pleite gegen Frankfurt Salif Sane, Amine Harit und Steven Skrzybski von Beginn an aufgeboten hatte, registrierte nach der Pause eine Steigerung seiner Elf. Mit dem eingewechselten Breel Embolo agierten die Gäste mutiger, blieben in der Offensive aber harmlos.

Nürnberg versteifte sich in Hälfte zwei auf Konter und hatte zunächst durch Ishak und dann Sebastian Kerk (65.), der an Nübel scheiterte, eine Doppelchance. Anschließend drückte der FCN auf den Führungstreffer, aber Ishak und Matheus Pereira vergaben zunächst weitere Hochkaräter, ehe Kubo und Nastasic doch noch für Tore sorgten.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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