Somit gewinnt Spanien dieses Sechzehntelfinale gegen Österreich klar und verdient mit 3:0. Lediglich in der Anfangsphase agierte das ÖFB-Team einige Minuten auf Augenhöhe, war mutig zu Werke gegangen. Doch im weiteren Verlauf konnten die Jungs von Ralf Rangnick nur sehr sporadisch Akzente setzen, blieben mit ihren nur fünf Torabschlüssen weitgehend harmlos. Stattdessen hatte man defensiv alle Hände voll zu tun. Die Iberer bestimmten das Geschehen (65 Prozent Ballbesitz), spielten geduldig und fanden dann die Lücken. Dank großer individueller Qualität ergaben sich zwangsläufig Torchancen (23 Schüsse, 2,84 xG), die der Europameister zu nutzen wusste. So gerieten die Südwesteuropäer praktisch gar nicht in Bedrängnis. Eigene Ballverluste wurden meist umgehend korrigiert, dabei half die Zweikampfstärke (64 Prozent).