VfB Stuttgart - Young Boys Bern; UEFA Europa League

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

VfB Stuttgart - Young Boys Bern. UEFA Europa League.

MHP ArenaZuschauer57.000.

VfB Stuttgart 3

  • D Undav (6. minute)
  • E Demirovic (7. minute)
  • J Andres Baixauli (90. minute)

Young Boys Bern 2

  • A Gigovic (42. minute)
  • S Lauper (57. minute)

Live-Kommentar

Das war es also von dieser spannenden Ligaphase! Die Europa League ruht nun für drei Wochen, am 19. Februar lesen wir uns mit der Playoffpartie der Stuttgarter wieder. Bis dahin!

Morgen um 13:00 Uhr findet bereits die Auslosung der Playoffs statt, dann erfährt Stuttgart, ob es gegen Celtic oder Ludogorets geht. Das Hinspiel steigt dann am 19. Februar.

Nun sind die anderen Partien beendet und es ist klar: Der VfB beendet die Ligaphase auf Platz 11 und geht damit als gesetztes Team in die Playoffs, hat also im Rückspiel Heimrecht. Dort geht es gegen Rang 21 oder 22, das wären dann Celtic oder Ludogorets. Ein mögliches Aufeinandertreffen mit Freiburg im Achtelfinale gibt es nicht, der SC ist Siebter. Stattdessen würden dort Porto oder Sporting Braga warten. Die Young Boys sind dagegen auf Rang 25 denkbar knapp ausgeschieden.

Auf den anderen Plätzen wird noch gespielt, also schauen wir gleich erst auf die Tabelle. Erstmal müssen wir nach diesem Spiel ohnehin durchatmen. Stuttgart hatte den Heimsieg eigentlich lange sicher auf dem Tisch, das 2:0 war komfortabel, weitere Tore hätten zwingend folgen müssen. Doch die Gastgeber ließen die Young Boys zurück ins Spiel, der Anschlusstreffer vor der Pause sorgte für einen nervösen VfB. Das änderte sich auch nach dem Sensationstor zum 2:2 nicht, Bern hatte sogar selbst gute Kontergelegenheiten auf das 2:3. Aber am Ende geht das entscheidende Tor auf das Konto des VfB, nach 28:12 Torschüssen ist das auch verdient.

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Karazor sieht nach Abpfiff noch wegen Meckerns Gelb.

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Die Ecke bringt nichts ein, Stuttgart ringt Bern mit 3:2 nieder!

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Es gibt noch eine letzte Ecke für YB!

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Drei Minuten werden übrigens nachgespielt.

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Tooooooor! VFB STUTTGART - Young Boys 3:2. Da ist doch noch das Tor für den Bundesligisten! Bern rückt doch nochmal auf, dann gibt es aber im Mittelfeld eine große Lücke. El Khannouss treibt den Ball nach vorne und nimmt links Leweling mit, der die Kugel flach durch den Fünfer spielt. Am kurzen Pfosten verpasst Demirovic noch, doch hinten schießt Chema Andres aus kurzer Distanz zur umjubelten Führung ein.

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Vorlage Jamie Leweling

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Gefährlich: Ein Chipp von Leweling köpft Vagnoman an den Fünfer zu Demirovic, der im Getümmel gerade noch geblockt wird, auch der Nachschuss von Vagnoman kommt nicht durch. Da Bern aktuell wieder in den Playoffs wäre, spielen die Schweizer jetzt mit der Uhr.

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Der letzte Wechsel bei Stuttgart: Josha Vagnoman darf für Lorenz Assignon ran.

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Dann wieder Stuttgart, was für eine Schlussphase. Bouanani setzt rechts einmal mehr zum Dribbling an und schlenzt die Kugel dann aus 16 Metern über den Kasten.

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Das nächste dicke Ding, Stuttgart lebt gefährlich. Wieder können die Schweizer kontern, sie wittern ihre Chancen. Wieder wird Cordova links am Sechzehner angespielt, diesmal schlägt er noch einen Haken und dann wird sein Schuss noch leicht entschärft. Bredlow hat die Kugel.

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Die Riesenkonterchance für Bern! Plötzlich haben die Schweizer eine Zwei-gegen-Eins-Situation, Stuttgart geht volles Risiko. Males bricht durch und legt dann am Strafraum für Cordova quer, doch der Angreifer rutscht etwas weg und befördert die Kugel dann links vorbei. Glück für den VfB.

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Stuttgart ist jetzt wieder das aktivere Team und will sich am Strafraum festbeißen. Dort agiert der VfB aber zu oft zu hektisch, auch Standards bringen aktuell keine Gefahr ein. Diese Ecke wird sogar wegen eines Offensivfouls abgepfiffen.

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... und Alan Virginius kommt für Joel Monteiro.

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... Armin Gigovic verlässt den Rasen für Dominik Pech ...

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Bern wechselt dreifach: Darian Males übernimmt für Christian Fassnacht ...

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Stand jetzt würde ein Heimsieg wieder für Platz 8 reichen, doch dafür braucht Stuttgart eben noch ein Tor. Karazor schießt hier bei einem Dropkick aus 17 Metern deutlich am Kasten vorbei.

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Es geht hin und her, der VfB ist wieder am Zug. Bouanani wird bei einem Konter rechts angespielt und geht dann weiter ins Zentrum an drei Schweizern vorbei. Er wird wohl sogar leicht am Fuß getroffen, aber Bouanani bleibt standhaft und schießt dann aus 14 Metern. Abgefälscht geht der Ball rechts vorbei.

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Auf der anderen Seite kann der VfB mehrfach nicht nachhaltig klären, also versucht es Monteiro halblinks aus der zweiten Reihe und verfehlt das rechte Eck um einen Meter.

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Und der Freistoß ist gefährlich! Die Flanke von El Khannouss findet den Kopf von Demirovic, der die Kugel nicht sauber genug trifft und links am Tor vorbeisetzt.

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Es ist jetzt eine wilde Partie, weil beide Teams mehr wollen und auf ein Mittelfeld weitestgehend verzichten. Jeder Fehler kann nun entscheiden, immer wieder gibt es nervöse Pässe. Stuttgart bekommt jetzt rechts am Strafraum einen Freistoß.

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Bern bleibt brandgefährlich: Wieder ist es Sanches, der am Sechzehnerrand gefunden wird und relativ frei abschließen kann. Er rutscht leicht weg und schießt knapp drüber. Wenig später wird Monteiro geblockt und dann trifft Gigovic links im Sechzehner nur das Außennetz.

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... und Deniz Undav macht Platz für Bilal El Khannouss.

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... Atakan Karazor ersetzt Angelo Stiller ...

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... Jamie Leweling ist für Chris Führich neu dabei ...

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So ist es: Fangen wir an beim Wechsel von Ramon Hendriks für Jeff Chabot ...

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Dann wieder Stuttgart, immer wieder geht es über rechts. Assignon geht an die Grundlinie und flankt in die Box, Chema Andres köpft aber nur einen Gegenspieler an. Währenddessen deutet sich ein Vierfachwechsel (!) beim VfB an.

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Durch dieses 2:2 rutscht der VfB jetzt wiederum auf Platz 16 ab, es ist unfassbar eng. Gleichzeitig reicht Bern der Punkt immer noch nicht für die Playoffs. Das wissen die Young Boys und fahren den nächsten Angriff: Eine Flanke von rechts erreicht Sanches im Strafraum, der aus zehn Metern frei aufs Tor köpft, Bredlow wehrt zur Ecke ab.

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Ex-Bundesligastürmer für Ex-Bundesligastürmer: Chris Bedia (einst bei Union) weicht für Sergio Cordova (Augsburg).

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Stuttgart wirkt wütend, der nächste Angriff rollt an. Führich zieht von der linken Seite ins Zentrum, aber 18 Meter vor dem Tor rutscht ihm der Ball über den Schlappen, Keller muss nicht eingreifen.

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Stuttgart sucht die schnelle Antwort! Eine halbhohe Flanke von halbrechts sammelt Mittelstädt links in der Box vor der Grundlinie auf und legt dann zu Stiller zurück. Der Mittelfeldmann kommt aus sieben Metern zum Abschluss, zielt aber einen halben Meter zu hoch.

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Tooooor! VfB Stuttgart - YOUNG BOYS 2:2. WAS IST DAS FÜR EIN TOR? Die Schweizer gleichen aus! Fernandes schlägt eine Ecke von der linken Seite hoch an den Sechzehnerrand, wo Lauper voll ins Risiko geht und die Kugel volley aus 17 Metern traumhaft ins rechte obere Eck knallt. Besser kannst du einen Ball nicht treffen, unglaublich! 

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Vorlage Edimilson Fernandes

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Sanches spielt von rechts einen Pass in die Tiefe zu Bedia. Stuttgart stellt eine Abseitsfalle, doch die Fahne bleibt unten. Bedia ist durch, zögert dann aber zu lange und dann wird sein Abschluss aus elf Metern zur Ecke abgefälscht. Es wäre wohl tatsächlich kein Abseits gewesen.

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Assignon schickt Jeltsch auf die rechte Seite, der Abwehrmann dringt dann sogar in den Strafraum ein und flankt scharf in die Mitte. Zu scharf für Demirovic, der den Kopfball unkontrolliert einige Meter drüber setzt.

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Stuttgart schaltet um, Chema Andres spielt Bouanani auf der rechten Seite an. Der Algerier könnte links Undav mitnehmen, doch er macht es alleine, zieht ins Zentrum und schießt dann aus 19 Metern in die Arme von Keller.

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Gigovic bleibt nach einem Zusammenprall mit Stiller im Mittelfeld liegen, das Spiel wird kurz unterbrochen. Der Mittelfeldmann braucht aber keine Behandlung, er steht wieder und macht weiter.

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Ein erster Freistoß von Stiller aus dem Halbfeld bringt keine Gefahr ein, Stuttgart will auch in dieser zweiten Hälfte aktiver sein und das Spiel frühzeitig entscheiden. Bern muss aber ebenfalls ins Risiko gehen, wenn es in diesem Wettbewerb weitergehen soll.

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Nach aktuellem Stand wäre Stuttgart übrigens auf Platz 9, würde also knapp am direkten Achtelfinale vorbeirutschen. Auch ein hoher Sieg würde nicht helfen, es braucht mehr Patzer der Konkurrenz. Die Young Boys wären aktuell ausgeschieden.

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Ohne personelle Wechsel geht es weiter!

Binnen 90 Sekunden legte der VfB einen frühen Doppelschlag hin und verwertete die ersten beiden Angriffe direkt zu zwei Toren. In der Folge hatte Stuttgart alles im Griff, Führich und Jeltsch hatten sogar Chancen auf weitere Tore. Erst kurz vor der Pause ließ der VfB die Young Boys zurück ins Spiel kommen und dafür bedankten sich die Schweizer prompt mit dem Anschlusstreffer. Bei 11:3 Torschüssen ein etwas glücklicher Zwischenstand für Bern, doch da die Gäste aktuell ausgeschieden wären, werden sie wohl mit einem anderen Gesicht aus der Pause zurückkommen.

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Der VfB wird also für diese unachtsame Phase sofort bestraft, Bern wittert nun wieder auf den Ausgleich. Erstmal gibt es aber den pünktlichen Pausenpfiff, ohne Nachspielzeit geht es in die Kabinen!

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Tooooor! VfB Stuttgart - YOUNG BOYS 2:1. Die Schwaben agieren zu sorglos und kassieren den Anschlusstreffer! Bredlow spielt einen Fehlpass vor den eigenen Strafraum, Sanches wird dann schnell in die Box geschickt, doch der Offensivmann muss zunächst abbrechen und zurückspielen. Wüthrich legt dann zu Gigovic ab, der aus 15 Metern präzise ins linke obere Eck trifft.

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Vorlage Gregory Wüthrich

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Monteiro sieht die erste Gelbe Karte des Spiels, weil er Assignon nahe der Seitenlinie auf den Fuß steigt.

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Die Gäste dürfen den Ball nun länger in den eigenen Reihen halten, Stuttgart fährt das Pressing etwas zurück und gönnt sich eine kleine Verschnaufpause. Doch die Chance von eben zeigt, dass der VfB hier noch nicht durch ist.

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Plötzlich die Riesenchance für Bern! Guter Angriff über die rechte Seite, der Ball kommt dann flach ins Zentrum, wo Monteiro zu Bedia weiterleitet. Der Stürmer profitiert von einem Stellungsfehler von Mittelstädt und taucht dann frei vor Bredlow auf, setzt die Kugel allerdings aus acht Metern knapp links vorbei.

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65 Prozent Ballbesitz und 10:1 Torschüsse, über die Nervosität in den ersten fünf Minuten müssen die Stuttgarter nicht mehr reden. Das ist eine klare Dominanz. Undav wird bei einer Flanke von links am langen Pfosten gefunden, seine Rückgabe ist aber nicht gut. Er hätte sogar aufs Tor köpfen können.

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Habe ich vorhin schon Jeltsch erwähnt? Der junge Innenverteidiger, der erst vor einem Jahr aus Nürnberg verpflichtet wurde, wagt den nächsten Vorstoß, die Young Boys haben ihn überhaupt nicht auf der Rechnung. Jeltsch geht bis vor den Strafraum und zieht dann aus 20 Metern flach ab, Keller lenkt die Kugel gerade noch an den Pfosten und schnappt sich dann den Abpraller.

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Es ist eine klare Angelegenheit für den VfB, der nächste Abschluss kommt von Chema Andres. Der Spanier darf ungestört aus der Distanz abziehen, Keller hat die Kugel im Nachfassen. Der Schuss war dann doch zu zentral.

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Immer wieder schiebt Jeltsch an, der Abwehrmann findet in dieser Szene Assignon in der Box. Der Franzose ist ebenfalls aufgerückt und kommt im Getümmel sogar aus 13 Metern zum Abschluss. Ein Schweizer ist noch dran, es gibt Ecke. Diese köpft Chabot in die Arme von Keller.

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Führich muss das dritte Tor machen! Die Young Boys stehen mal etwas höher und das nutzt der VfB sofort aus. Chabot spielt den langen Ball in die Tiefe in den Lauf von Führich, der von links frei aufs Tor zuläuft, 14 Meter vor dem Tor dann aber viel zu überhastet abschließt. Er trifft die Kugel nicht sauber und bugsiert sie stattdessen harmlos in die Arme von Keller.

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Beinahe fällt das 3:0, letztlich ist aber die Fahne oben. Führich lupft den Ball in die Box zu Assignon, der vor Keller nochmal querlegt, am Fünfer bekommt Demirovic die Kugel im Zweikampf gegen Wüthrich nicht im Tor unter. Assignon stand zuvor ohnehin im Abseits, Schwamm drüber.

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Insgesamt wirkt Stuttgart aber weiter zwingender. Bouanani holt rechts eine Ecke heraus, die Stiller an den Fünfer bringt, wo Keller durchaus seine Probleme hat. Der Ball springt rechts vorbei, der VfB hätte gerne eine weitere Ecke bekommen, aber es gibt Abstoß.

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Dann mal eine Offensivaktion von Bern: Sanches versucht es bei einem Freistoß aus 25 Metern direkt, rutscht dabei leicht weg und trotzdem sieht der Schuss gut aus. Nur knapp segelt der Ball über das rechte Eck.

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Guter Angriff von Stuttgart, wobei der letzte Pass in den Strafraum fehlt. Bouanani legt stattdessen zu Stiller zurück, der aus 18 Metern abzieht. Sein Schuss wird abgefälscht und kullert dann links vorbei. Bei der Ecke setzt Demirovic einen Kopfball deutlich neben das Tor.

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Weil auf den anderen Plätzen bislang etwas weniger los ist, wäre Stuttgart aktuell tatsächlich auf Platz 8 und bereits im Achtelfinale. Die Young Boys wären auf Rang 24 gerade noch in den Playoffs. Aber das wird sich heute alles noch mehrfach verschieben. Chabot schießt jetzt mal aus der Distanz in die Arme von Keller.

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Und so fällt hier Bern früh auseinander und muss aufpassen, nicht weitere Gegentreffer zu kassieren. Stuttgart hat Lust auf das Toreschießen bekommen, eine Ecke von Führich von der linken Seite bringt in diesem Fall aber nichts ein.

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Tooooor! VFB STUTTGART - Young Boys 2:0. Und direkt das zweite Tor hinterher, zwischen den Treffern liegen nicht einmal 90 Sekunden! Wieder ist es eine Balleroberung in der gegnerischen Hälfte, Chema Andres spielt dann Demirovic an, der als Wandspieler zu Undav zurücklegt und in den freien Raum startet. Undav vollendet den Doppelpass, Demirovic läuft dann frei auf Keller zu und überwindet den Keeper mit einem Linksschuss.

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Vorlage Deniz Undav

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Tooooor! VFB STUTTGART - Young Boys 1:0. Mit dem ersten richtigen Angriff geht der VfB in Führung! Jeltsch leitet den Angriff mit einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte und einem Steilpass auf Assignon rechts an den Strafraum ein. Der Außenverteidiger hat dann das Auge für Undav im Zentrum, der freistehend aus zehn Metern per Direktabnahme ins rechte Eck trifft.

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Vorlage Lorenz Assignon

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Stuttgart findet noch nicht richtig in dieses Spiel, der VfB spielt in den ersten Minuten viele Fehlpässe und kommt überhaupt nicht nach vorne. Bern zeigt sich dagegen mutig und hat bislang mehr Ballbesitz.

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Rein in das letzte Spiel der Ligaphase!

Zu guter Letzt blicken wir noch auf das Schiedsrichtergespann, das heute aus Spanien kommt und von Javier Alberola Rojas geleitet wird. Der 34-Jährige ist in Europa noch ein eher unbeschriebenes Blatt und feiert heute sein Debüt in der Europa League.

Vor etwas mehr als einem Jahr trafen sich diese beiden Klubs bereits eine Etage höher in der Champions League, Stuttgart gewann vor heimischem Publikum deutlich mit 5:1. In der Europa League der Saison 2010/2011 gab es zudem zwei Duelle in der alten Gruppenphase, es setzte sich jeweils das Heimteam durch. Stuttgart wurde vor Bern Gruppensieger, im Sechzehntelfinale war dann aber für beide Schluss.

Wie sieht es bei Bern aus? Die Young Boys sind aktuell auf Platz 23 und hoffen also noch auf die Playoffs. Theoretisch ist ein Sprung bis auf Rang 12 möglich, genauso aber auch ein direktes Ausscheiden aus der Europa League. Doch bei Bern sieht es aktuell nicht gut aus, die letzten fünf Pflichtspiele wurden alle verloren, auch vor einer Woche gegen Lyon (0:1). Den einzigen Auswärtssieg in der Europa League gab es in Bukarest am 2. Spieltag (2:0).

Zudem hat sicherlich auch der VfB ein großes Interesse daran, ein mögliches Aufeinandertreffen mit Freiburg im Achtelfinale zu verhindern. Denn das wäre beim aktuellen Tabellenstand möglich. In den Playoffs würde dann Dinamo Zagreb oder Panathinaikos warten. Das wird höchstwahrscheinlich nicht so bleiben, deswegen schauen wir lieber auf die Form von Stuttgart: In der Liga holte man in den letzten sechs Spielen 14 Punkte, ein starker Wert. Vor einer Woche gab es bei der AS Rom aber eine unglückliche 0:2-Niederlage.

Die Playoffs haben die Stuttgarter bereits sicher. Aktuell ist der VfB mit zwölf Punkten nach sieben Spielen auf Platz 13, von den Rängen 6 bis 23 ist aber noch vieles möglich. Für ein Abschneiden unter den besten Acht muss allerdings so einiges für den VfB laufen, mindestens fünf der sieben Teams über Stuttgart müssen in ihrem Spiel patzen. Ein Sieg ist dennoch sehr gerne gesehen, besonders um ein Abrutschen auf Platz 17 oder schlechter zu verhindern, denn dann würde Stuttgart im Hinspiel der Playoffs mit einem Heimspiel starten.

Auf der anderen Seite entscheidet sich Trainer Gerardo Seoane nach der 1:4-Niederlage bei Spitzenreiter Thun in der heimischen Liga für zwei Wechsel, nimmt diese allerdings gezwungenermaßen vor: Denn Ryan Andrews (Kreuzbandriss) und Rayan Raveloson (gesperrt) fallen aus, Saidy Janko und Armin Gigovic ersetzen die beiden.

Die Young Boys gehen mit folgender Elf in die Partie: Keller - Janko, Wüthrich, Lauper, Benito - Gigovic, Fernandes - Fassnacht, Sanches, Monteiro - Bedia.

Am vergangenen Wochenende gab es ein überzeugendes 3:0 bei Borussia Mönchengladbach, für das heutige Spiel rotiert Trainer Sebastian Hoeneß aber auf sechs Positionen. Lediglich Finn Jeltsch, Jeff Chabot, Angelo Stiller, Badredine Bouanani und Ermedin Demirovic dürfen erneut starten. Unter anderem ist Fabian Bredlow im Tor für Alexander Nübel neu dabei.

Schafft Stuttgart im letzten Spiel noch den direkten Einzug ins Achtelfinale? Zunächst blicken wir auf die Aufstellungen dieses Spiels, angefangen beim VfB: Bredlow - Assignon, Jeltsch, Chabot, Mittelstädt - Chema Andres, Stiller - Bouanani, Undav, Führich - Demirovic.

Herzlich willkommen in der Europa League zur Begegnung der Ligaphase dem VfB Stuttgart und den BSC Young Boys.