Mick Schumacher vor Debüt in der IndyCar Series

Das neue Abenteuer in den USA beginnt für den 26-Jährigen in Florida.

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Mick Schumacher spricht über seine anstehende erste Saison bei der Indycar-Serie.

Dort findet das erste Rennen der Saison 2026 statt.

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Der deutsche Motorsportpilot debütiert am kommenden Wochenende (1. März) beim Start der 30. Saison der IndyCar Series in St. Petersburg (Florida). Schumacher wird dabei - wie zu seinen F1-Zeiten - mit der Startnummer 47 fahren.

Der Sohn von F1-Rekordweltmeister Michael Schumacher fuhr in den vergangenen zwei Jahren in der Langstrecken-WM (WEC) für Alpine, zuvor war er zwei Saisons als Stammfahrer in der Motorsport-Königsklasse für Haas aktiv und fungierte anschließend als Test- und Ersatzfahrer für Mercedes.

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Schumacher mag kein Rookie sein

In der IndyCar Series geht Schumacher nun für das Team Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL) an den Start, der Rennstall fährt mit Honda-Motoren. Schumacher ersetzt den Kanadier Devlin DeFrancesco, seine Teamkollegen sind Graham Rahal (USA) und Louis Foster (GBR). Der Deutsche ist neben Dennis Hauger (NOR) und Caio Collet (BRA) einer von drei Rookies im Feld.

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"Ich fahre schon so lange Rennen und wurde auch in Le Mans als Rookie bezeichnet. Das gefiel mir nicht so", erklärte Schumacher zuletzt nach seinem Test auf dem Oval in Phoenix und fügte noch hinzu: "Deshalb habe ich mir gesagt, dass dieses Jahr anders werden soll. Ich betrachte es nicht als Rookie-Jahr, weil ich mir selbst auch nicht erlauben will, Rookie-Fehler zu machen. Wir sind hier, um einen Job zu erledigen. Deshalb will ich die Saison als ordentliche Meisterschaft angehen - und nicht als Rookie."

Schumacher lernt neues Vokabular

Mit Renningenieur Mike Pawlowski sowie Fahrer-Coach und Mentor Ryan Briscoe hat der 26-Jährige zwei erfahrene IndyCar-Kenner an seiner Seite. Zu Beginn muss sich Schumacher allerdings erst einmal an viele für ihn neue Begriffe bei seinem neuen Team gewöhnen. "Im Moment geht es vor allem um das Vokabular, das sehr anders ist. Die Metriken sind schon sehr unterschiedlich. Statt über Meter, reden wir über Yards und Fuß und solche Sachen. Das ist für mich im Moment ziemlich hart", machte er nach seinem ersten Test in Miami Anfang Februar deutlich.

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Beim Privattest von Rahal Letterman Lanigan Racing am Mittwoch in Homestead fuhr Rookie Mick Schumacher seinen IndyCar-Boliden erstmals im Oval - und spricht über die Unterschiede und die Besonderheiten.

Schumacher betonte zudem, dass ihm der Wettbewerb in der IndyCar Series "echt Spaß" mache und er sich im Auto "sehr wohlfühlt". Allerdings brauche er noch ein bisschen Zeit, um sich zu adaptieren: "Der größte Unterschied zu einer normalen Rennstrecke ist auf jeden Fall der, dass man hier in eine Kurve reinfährt, ohne zu bremsen. Für mich ist das etwas gewesen, woran ich mich erst einmal gewöhnen musste."

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Mick Schumacher hat sich erstmals auf eine Oval-Rennstrecke gewagt. Der IndyCar-Rookie testete einen Tag lang mit seinem Team RLL auf dem Homestead-Miami Speedway in Florida.

Über die IndyCar Series zurück in die Formel 1?

Insgesamt 18 Rennen (17 in den USA und 1 in Kanada) stehen 2026 im Rennkalender. Dieser beinhaltet je sechs Ovalrennen, Stadtkurse sowie permanente Rennstrecken. Das große Saisonfinale steigt am 6. September auf dem Laguna Seca Raceway in Monterey (Kalifornien). Das Highlight findet am 24. Mai mit dem 110. Indy 500 auf dem Indianapolis Motor Speedway statt. Dort werden Geschwindigkeiten von über 380 km/h erreicht. Alle Piloten fahren bei allen Rennen mit dem Einheitschassis Dallara DW12 und Firestone-Reifen.

Der Rennkalender der IndyCar Series 2026.
Image: Der Rennkalender der IndyCar Series 2026.  © Sky

Mit guten Leistungen in den USA könnte sich Schumacher für seine lang ersehnte Rückkehr in die Formel 1 empfehlen. "Mittlerweile ist er drei Jahre raus. Eine Rückkehr in die Königsklasse wird immer unwahrscheinlicher. In der Vergangenheit haben schon einige Fahrer über die IndyCar Series den Weg in die Formel 1 geschafft. Daher könnte die IndyCar Series für ihn nicht nur eine attraktive Aufgabe für 2026 werden, sondern auch die letzte Chance sein, über die USA zurück in die Formel 1 zu kommen", erklärte Sky Sport Motorsport-Experte Olivier Zwartyes.

Mehr zum Autor Peer Kuni

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