Schröder verliert mit Cleveland Spiel zwei der NBA Conference-Semifinals
Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hat in den NBA-Playoffs mit den Cleveland Cavaliers die zweite Niederlage in den Conference-Semifinals kassiert.
08.05.2026 | 07:14 Uhr
Die Detroit Pistons bleiben im Heimspielmodus eiskalt und haben sich mit dem 107:97‑Erfolg gegen die Cleveland Cavaliers eine komfortable 2:0‑Führung in der Serie gesichert. Vor heimischer Kulisse im Little Caesars Arena war es einmal mehr Cade Cunningham, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte.
Der Guard überzeugte mit einem starken All‑Around‑Auftritt: 25 Punkte und 10 Assists standen am Ende für den Playmaker zu Buche. Unterstützung bekam Cunningham von Tobias Harris, der mit 21 Zählern konstant für Entlastung sorgte. Auch die Tiefe des Kaders zahlte sich für Detroit aus: Duncan Robinson traf fünf Dreier und kam auf 17 Punkte, während Daniss Jenkins von der Bank 14 Zähler beisteuerte.
Cleveland startete erneut schwach in die Partie und lief früh einem Rückstand hinterher. Die Pistons gingen mit viel Aggressivität zu Werke, führten bereits im ersten Viertel zweistellig und kontrollierten lange Zeit das Geschehen. Zwar kämpften sich die Cavaliers im letzten Abschnitt noch einmal heran - zwischenzeitlich brachte Evan Mobley Cleveland sogar kurz in Führung -, doch die Antwort der Gastgeber kam prompt.
Ein entscheidender Dreier von Robinson und ein später Distanztreffer von Cunningham erstickten die Hoffnung der Gäste auf eine Wende. Detroit blieb in der Crunchtime abgeklärter und zog das Spiel konsequent auf seine Seite.
Aufseiten der Cavaliers ragte Donovan Mitchell mit 31 Punkten heraus, doch seine starke Leistung war erneut nicht genug. Jarrett Allen steuerte 22 Punkte und sieben Rebounds bei, während sich Cleveland insgesamt schwer tat, offensiv Rhythmus zu finden. Besonders aus der Distanz lief es nicht: Im Schlussviertel trafen die Cavs keinen einzigen ihrer elf Dreierversuche.
Schröder bleibt glücklos
Auffällig: Die sonst so treffsicheren Rollenspieler der Cavaliers blieben blass. Max Strus kam nur auf drei Punkte, James Harden leistete sich bei zehn Zählern eine schwache Wurfquote und mehrere Ballverluste in der heißen Phase.
Detroit hingegen setzte auf Tempo, Physis und Tiefe - und belohnte sich mit dem fünften Playoff‑Sieg in Serie. Mit dem Rückenwind der beiden Heimerfolge reisen die Pistons nun nach Cleveland, wo sie die Chance haben, die Serie weiter in ihre Richtung zu lenken.
Schröder führte Cleveland mit fünf Assists von der Bank an, blieb mit seinem Wurf aber wie zuletzt häufiger glücklos. Nur einer von fünf Versuchen fiel für den Braunschweiger, das reichte mit zwei Freiwürfen am Ende nur für vier Punkte. Die gute Nachricht für Schröder und Co. lautet, dass die nächsten beiden Spiele zu Hause stattfinden, wo man in diesen Playoffs noch ungeschlagen ist. Duell Nummer drei steigt in der Nacht auf Sonntag.
Hartenstein verpasst knapp das perfekte Spiel
Für Titelverteidiger Oklahoma City Thunder läuft in der Runde der letzten acht Mannschaften derweil alles nach Plan. Das Team mit dem deutschen Center Isaiah Hartenstein bezwang die Los Angeles Lakers in Spiel zwei der Serie mit 125:107 und braucht nur noch zwei weitere Siege für den Einzug in die Conference Finals im Westen. Hartenstein startete stark in die Partie, verfehlte nur seinen letzten Wurf und kam so auf zehn Punkte, neun Rebounds sowie je zwei Blocks und Steals.
Bester Punktesammler auf dem Parkett war Gäste-Guard Austin Reaves mit 31 Zählern, auch Lakers-Superstar LeBron James machte mit 23 Punkten, sechs Assists und drei Ballgewinnen eine starke Partie. Der inzwischen 41 Jahre alte Rekord-Scorer der NBA stand als erster Spieler der Liga-Historie zum 300. Mal in einem Playoff-Match auf dem Court. Die nächsten beiden Spiele finden im Zwei-Tages-Rhythmus in L.A. statt.
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