Elena Rybakina gewinnt gegen Iga Swiatek im Viertelfinale bei den Australian Open

Die Polin muss ihre Hoffnung auf den einzigen ihr noch fehlenden Grand-Slam-Titel erneut begraben. Während Elena Rybakina ihre Topform bestätigt, kommt es im anderen Halbfinale zu einer brisanten Begegnung.

Elena Rybakina hat sich ins Halbfinale bei den Australian Open gekämpft.
Image: Elena Rybakina hat sich ins Halbfinale bei den Australian Open gekämpft.  © Imago

Iga Swiatek wird ihren Karriere-Grand-Slam auch in diesem Jahr nicht vollenden. Die polnische Weltranglistenzweite verpasste bei den Australian Open das Halbfinale und muss weiter auf ihren ersten Titel in Melbourne warten.

Die Kasachin Elena Rybakina war beim 5:7, 1:6 im Viertelfinale zu stark. Rybakina trifft nun auf Jessica Pegula, die kurz darauf Amanda Anisimova bezwang.

Pegula, die bereits die Titelverteidigerin Madison Keys (USA) geschlagen hatte, zeigte auch im nächsten US-internen Duell eine Spitzenleistung. "Es ist fantastisch. Ich spiele sehr gutes Tennis und mag die Bedingungen hier. Ich freue mich über diesen Durchbruch", sagte sie nach dem 6:2, 7:6 (7:1) über Anisimova. Mit dem Halbfinaleinzug hat die 31-Jährige ihr zweitbestes Grand-Slam-Ergebnis bereits sicher - 2024 war sie im Finale der US Open gestanden.

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Aufschlagprobleme beenden Swiateks Traum

Die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin Swiatek, die in New York (2022), in Wimbledon (2025) und schon viermal bei den French Open (2020, 2022-2024) triumphiert hat, hatte zu große Probleme mit ihrem ersten Aufschlag. Rybakina hingegen bestätigte ihre Topform und entschied das Match nach 1:35 Stunden für sich.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Sieg", sagte Rybakina: "Wir kennen uns ziemlich gut und ich habe einfach versucht, aggressiv zu bleiben." Die einstige Wimbledon-Siegerin stand bereits einmal im Finale von Melbourne - 2023, als sie in drei hart umkämpften Sätzen gegen Aryna Sabalenka verlor.

Brisantes Duell im zweiten Halbfinale

Im zweiten Halbfinale treffen am Donnerstag die Ukrainerin Elina Svitolina und die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka aus Belarus aufeinander, eine durchaus brisante Konstellation. Switolina hatte Sabalenka schon bei den French Open 2023 den Handschlag verweigert. Sie setzt sich intensiv für ihr vom Krieg gebeuteltes Land ein.

SID

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