Thunder setzen Statement: OKC schlägt Lakers klar zum Serienstart

Die Oklahoma City Thunder haben ihre Favoritenrolle zum Auftakt der Western‑Conference‑Semifinals eindrucksvoll untermauert.

Isaiah Hartenstein (am Ball) setzt sich in dieser Szene gegen LeBron James durch.
Image: Isaiah Hartenstein (am Ball) setzt sich in dieser Szene gegen LeBron James durch.  © DPA pa

Dank eines starken Chet Holmgren ließ der Titelverteidiger den Los Angeles Lakers in Game 1 kaum eine Chance.

Die Oklahoma City Thunder sind mit einem souveränen Heimsieg in die Western‑Conference‑Semifinals gestartet. Das Team aus Oklahoma setzte sich in Game 1 klar mit 108:90 gegen die Los Angeles Lakers durch und übernahm damit die 1:0‑Serienführung. Isaiah Hartenstein legte acht Punkte und neun Rebounds auf, Maximilian Kleber kam bei den Lakers nicht zum Einsatz.

Trotz eines frühen 7:0‑Starts der Lakers, bei dem LeBron James direkt Akzente setzte, fand Oklahoma City schnell in die Partie. Nach leichten Startschwierigkeiten übernahmen die Thunder im weiteren Verlauf des ersten Viertels die Kontrolle und gingen mit einer 31:26‑Führung in die erste Pause. Entscheidend war dabei die zunehmende Dominanz von Chet Holmgren im Frontcourt, der defensiv wie offensiv den Unterschied machte.

So sieht der aktuelle NBA-Playoffbaum aus. (Quelle: nba.com).
Image: So sieht der aktuelle NBA-Playoffbaum aus. (Quelle: nba.com).

Spektakulärer Alley‑oop von Holmgren

Im zweiten Viertel baute OKC den Vorsprung weiter aus. Ein spektakulärer Alley‑oop von Holmgren nach Pass von Hartenstein sorgte für ein erstes Ausrufezeichen, zugleich verletzte sich Lakers‑Forward Jarred Vanderbilt bei der Aktion und musste vorzeitig vom Feld. Zur Halbzeit lagen die Thunder trotz starker 16 Punkte von LeBron James mit 61:53 vorne.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Oklahoma City agierte deutlich strukturierter, traf hochprozentig von außen und setzte die Lakers defensiv konstant unter Druck. Ajay Mitchell, der erneut den verletzten Jalen Williams ersetzte, traf kurz vor Ende des dritten Viertels einen wichtigen Dreier samt Bonusfreiwurf - OKC ging mit einem komfortablen 84:72 in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel ließ der Titelverteidiger nichts mehr anbrennen. Ein Fastbreak‑Dunk von Alex Caruso erhöhte früh auf 88:73, danach kontrollierten die Thunder das Tempo und spielten den Vorsprung sicher über die Zeit. Insgesamt traf Oklahoma City 49,4 Prozent aus dem Feld, versenkte 13 Dreier und zwang die Lakers zu 17 Ballverlusten.

Doncic fehlt verletzt

Überragender Mann des Abends war Chet Holmgren mit 24 Punkten und 12 Rebounds. Shai Gilgeous‑Alexander und Ajay Mitchell steuerten jeweils 18 Zähler bei. Aufseiten der Lakers erzielte LeBron James 27 Punkte, Rui Hachimura kam auf 18. Ohne den verletzten Luka Doncic fehlte es Los Angeles jedoch erneut an offensiver Konstanz - besonders Austin Reaves blieb mit acht Punkten deutlich unter seinen Möglichkeiten.

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Damit setzen die Thunder ihre makellose Playoff‑Bilanz fort und gehen selbstbewusst in Game 2, das ebenfalls in Oklahoma City ausgetragen wird. Die Lakers stehen bereits früh in der Serie unter Zugzwang.

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