Bernie Ecclestone traut Lewis Hamilton im Ferrari den achten WM-Titel zu

Die ersten WM-Titel von Lewis Hamilton hat Bernie Ecclestone noch als Formel-1-Geschäftsführer erlebt. Gelingt dem Superstar mit Ferrari das Comeback? Ecclestone verweist auf Hamiltons Spürsinn.

Lewis Hamilton fährt seit 2025 für Ferrari in der Formel 1.
Image: Blüht Lewis Hamilton in seinem zweiten Jahr bei Ferrari auf?  © DPA pa

Der langjährige Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone traut Lewis Hamilton nach einer desaströsen Premierensaison mit Ferrari immer noch den alleinigen WM-Rekordtitel zu.

"Ganz bestimmt. Die neue Formel 1 wird ihm mehr liegen, als sie Max Verstappen liegen wird. Ich glaube, dass Lewis der Sache auf den Grund geht, warum es bisher bei Ferrari nicht funktioniert hat, und die richtigen Schlüsse zieht", sagte Ecclestone der Deutschen Presse-Agentur vor dem ersten Grand Prix des Jahres am Sonntag (5.00 Uhr/Sky Sport) in Melbourne.

Die Formel 1 steht vor einer sehr spannenden Saison. Denn die Motorsport-Königsklasse erlebt bei Technik und Design der Autos den größten Reglementeinschnitt ihrer jüngeren Grand-Prix-Geschichte.

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An Tag der Testfahrten in Bahrain fahren die Silberpfeile von Rennstall Mercedes erneut am schnellsten über die Strecke. Beachtenswert jedoch die Höchstgeschwindigkeit, die von Rennstall-Neuling Audi gehalten wird.

Hamiltons schweres erstes Ferrari-Jahr

Ecclestone (95) war mehrere Jahrzehnte Geschäftsführer der Formel 1, ehe er nach der Übernahme von Liberty Media 2017 abgelöst wurde. Sein englischer Landsmann Hamilton hat eine deprimierende erste Saison bei Ferrari hinter sich. Der Rekordweltmeister, der wie auch Michael Schumacher siebenmal die WM gewann, blieb 2025 erstmals in seiner Karriere ohne Podestplatz in einem Grand-Prix-Jahr. Sein letzter WM-Titel datiert von 2020.

Schumacher: Hamilton sucht "Sweet Spot"

Für Ralf Schumacher ist Hamilton immer noch ein herausragender Fahrer. Allerdings einer, der weiter mit seinem Ferrari ringt. Der Engländer laufe "einem gewissen optimalen Bild des Autos" hinter, "was man schon im letzten Jahr nicht finden konnte", erläuterte der frühere Formel-1-Pilot Schumacher der Deutschen Presse-Agentur.

"Mit dem neuen Konzept findet er vielleicht genau diesen Sweet Spot. Wenn er ihn dann erstmal hat, dann ist er super. Dass er den Speed nach wie vor hat, ist gar keine Frage. Man hat es aber letztes Jahr gesehen: Es geht ihm nicht mehr alles so leicht von der Hand und dann passieren Fehler", sagte Schumacher weiter.

Ecclestone hält Prognosen noch für unangebracht, denn die Teams zeigen in den Tests nie ihr komplettes Potenzial. "Vorhersagen fallen im Moment schwer. Soweit ich das aber mitbekommen habe, ist Ferrari mit dem aktuellen Auto ziemlich glücklich. Es sieht so aus, als ob es für Ferrari in diesem Jahr besser laufen wird. Schlechter geht ja auch kaum", meinte Ecclestone. In der vergangenen Saison wurde die Scuderia Vierte in der Team-WM, Hamilton nur Sechster im Fahrerklassement.

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dpa

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