FIA reagiert auf Kritik - neue Energiesparregel für F1-Qualifying

Der Automobil-Weltverband FIA hat auf die Kritik der Formel-1-Piloten am Qualifying mit den neuen Hybridmotoren reagiert und Änderungen an den Energiesparregeln vorgenommen.

Die FIA reagiert auf die Quali-Kritik.
Image: Die FIA reagiert auf die Quali-Kritik.  © DPA pa

Wie der Dachverband vor dem Großen Preis von Japan (Sonntag, 7.00 Uhr/Sky) bekannt gab, einigten sich alle Antriebshersteller einstimmig darauf, die maximal zulässige Energieaufladung für das Qualifying geringfügig zu reduzieren.

Durch diese Maßnahme soll die Bedeutung des Verbrenners im Verhältnis zum Elektromotor wieder ein wenig ansteigen. Die Piloten können über die gesamte Runde hinweg mehr ans Limit und müssen weniger oft vom Gas gehen, um auf diese Weise die Batterie maximal zu laden.

"Diese Anpassung trägt dem Feedback der Fahrer und Teams Rechnung, die betont haben, wie wichtig es ist, das Qualifying als Leistungsherausforderung beizubehalten", teilte die FIA mit. Vor allem die Fahrer hatten sich darüber beschwert, dass die Autos und ihre Piloten im Qualifying nicht mehr bis an ihr Maximum getrieben werden. Laut Weltverband werde nun sichergestellt, "dass das angestrebte Gleichgewicht zwischen Energieeinsatz und Fahrerleistung gewahrt wird".

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"Das ist natürlich ganz anders als früher"

Durch die Regeländerung dürfen die Fahrer in einer Qualifikationsrunde nur noch acht statt wie bisher neun Megajoule zurückgewinnen. "Der Wechsel auf acht Megajoule hilft wahrscheinlich ein klein wenig, aber die Grundlagen bleiben dieselben, daher muss man auch weiterhin vorsichtig mit dem Gasgeben sein", sagte der viermalige Weltmeister Max Verstappen: "Das ist natürlich ganz anders als früher."

Der Red-Bull-Pilot zählt zu den lautesten Kritikern an der neuen Formel 1, die sich "ganz anders als letztes Jahr" anfühle. "Das ist die Realität, in der wir uns derzeit befinden, und das muss man im Moment einfach akzeptieren", sagte Verstappen: "Für dieses Jahr kann man ohnehin nicht mehr viel tun. Ich hoffe, dass es für nächstes Jahr größere Änderungen geben wird."

SID

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