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Nach Debakel in Australien: Frust bei Formel-1-Team Mercedes sitzt tief

Frust in Silber: Wolff will sich "auf die Nase hauen"

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Rote Festspiele in Down Under! Carlos Sainz gewinnt den GP von Australien vor seinem Teamkollegen Charles Leclerc. Beide profitierten von dem frühen Ausscheiden von Max Verstappen. Mercedes hingegen erlebte ein Desaster.

Der Frust sitzt tief bei Mercedes. Im neuen Formel-1-Jahr fährt der einstige Branchenprimus nur hinterher. In Australien fallen sogar beide Autos aus. Für den Teamchef ist die Situation "sehr brutal".

Mercedes hat sein Formel-1-Debakel von Australien tief getroffen. Rekordweltmeister Lewis Hamilton schied für den einstigen Branchenprimus nach einem Motorschaden im dritten Rennen der Saison früh aus, Teamkollege George Russell konnte den Grand Prix wegen eines Unfalls kurz vor Schluss nicht beenden.

MERCEDES

  • Name: Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
  • Gründungsjahr: 2010
  • Unternehmenssitz: Brackley, Großbritannien
  • Vorgänger: Tyrrell, British American Racing, Honda Racing F1, Brawn GP
  • Konstrukteurs-Titel: 8 (2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021)
  • Teamchef: Toto Wolff
  • Fahrer: Lewis Hamilton (GBR), George Russell (GBR)
  • Testfahrer: Mick Schumacher (GER)

"Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich die Situation jederzeit positiv und optimistisch einschätze. Aber man muss einfach die negativen Gedanken überwinden und sich sagen, dass wir das drehen werden", meint Teamchef Toto Wolff nach dem Frustwochenende in Melbourne. Es fühle sich jedoch "sehr brutal" an.

Seit der Aerodynamik-Neuerung zur Saison 2022 hat Mercedes nur einen Grand Prix gewinnen können. Vor diesem Jahr hoffte der Rennstall, die Launenhaftigkeit des Autos endlich in den Griff bekommen zu haben. Aktuell liegen in der Konstrukterswertung Red Bull, Ferrari und auch McLaren vor den Silberpfeilen.

Hamilton erlebt seinen schlechtesten Saisonstart

Im vergangenen Jahr hatten Charles Leclerc und Carlos Sainz noch riesige Probleme in Australien. Diesmal wurden sie für Ferrari in Melbourne Zweiter und Erster. "Auf der einen Seite möchte ich mir selbst auf die Nase hauen. Aber auf der anderen Seite ist es auch ein Beweis dafür, dass man, wenn man die Dinge richtig anpackt, das Ruder schnell herumreißen kann", sagte Wolff nach dem ersten Doppelausfall bei Mercedes seit Österreich 2018. "Man muss einfach weiter daran glauben."

Fakten zur Formel-1-Saison 2024

  • 24 Rennen & 6 Sprints
  • Auftakt in Bahrain: 29. Februar – 2. März
  • Saisonfinale in Abu Dhabi: 6. - 8. Dezember
  • Drei Grands Prix am Samstag
  • China-GP gibt Comeback
  • Japan-GP im April
  • Aus Alpha Tauri wird Visa Cash App RB
  • Sauber heißt Stake F1 Team
  • Übertragung: Sky (24 Rennen) & RTL (Sieben Rennen)

Hamilton, der 2025 Sainz als Ferrari-Pilot ablöst, befindet sich gerade an einem Tiefpunkt. "Das ist der schlechteste Saisonstart, den ich je erlebt habe", räumte der 39-Jährige ein. Hamilton ist mit nur acht Punkten aus drei Rennen in das neue Jahr gestartet. Dennoch: "Überraschenderweise fühle ich mich ziemlich gut. Ich versuche, die Dinge im Blick zu behalten. Es könnte so viel schlimmer sein", sagte er.

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dpa

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