1. FC Nürnberg News: Im Saisonendspurt geht es für den Club gegen die direkte Konkurrenz

Nürnberg muss Angst vor den Großen ablegen

Für Robert Klauß und den 1. FC Nürnberg gab es gegen die Spitzenteams bisher wenig Freude.
Image: Für Robert Klauß und den 1. FC Nürnberg gab es gegen die Spitzenteams bisher wenig Freude.  © DPA pa

Im Saisonfinale hat der 1. FC Nürnberg im Rennen um den Aufstieg noch einige Trümpfe in der Hand, wenn es gegen die direkte Konkurrenz geht. Dafür muss aber eine Schwäche aus der Hinrunde abgelegt werden.

Die Saison des 1. FC Nürnberg könnte bisher mit der Schulnote drei bewertet werden. Das Team von Trainer Robert Klauß blieb in den ersten elf Spielen ungeschlagen und belegte Platz vier. Dann gab es gegen den kommenden Gegner Darmstadt 98 eine 0:2-Auswärtsniederlage, die erste Pleite der Saison.

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Was folgte, war ein Auf und Ab mit zwei Siegen und drei Niederlagen und dem siebten Tabellenplatz nach der Hinrunde. Zur Saisonhalbzeit fiel auf, dass der Club gegen keines der sechs Teams über ihnen gewinnen konnte. So lag man zum Jahresende zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz und verdiente sich die Note zwei.

Serie von vier Siegen

In der Rückrunde wollte man in Franken den Druck auf die Spitzengruppe erhöhen und ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden. Der Start misslang und nach 22 Spielen lag man bereits sieben Punkte hinter Rang drei - Note vier.

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Nürnbergs Sportdirektor Olaf Rebbe spricht über das Duell gegen Heidenheim, ein direkter Konkurrent im Kampf um den Aufstieg (Videolänge: 43 Sek.).

Was folgte waren vier Sieg am Stück - unter anderem gegen den HSV - und ein Remis in Dresden. Der Club war dank seiner Serie zurück in der Spitzengruppe - Note eins. Am vergangenen Wochenende gab es mit der Pleite in Heidenheim aber wieder einen Rückschlag, der einen Abstand von fünf Punkten auf den Dritten bedeutete.

Aber die Nürnberger haben dank des Restprogramms noch alle Möglichkeiten in Sachen Aufstieg, denn es geht noch gegen das komplette Führungs-Quartett. Um dort aber zu bestehen, muss der Club seine größte Schwäche ablegen. In der Hinrunde verlor Nürnberg alle vier Spiele und ist damit das einzige Team in der Liga, das in der laufenden Saison gegen die aktuellen Top-4 keinen einzigen Punkt holte.

Keine Punkte gegen die Top vier

Am Samstag (ab 20:00 Uhr auf Sky Sport Bundesliga 2) bekommt man die erste Chance, dies zu ändern. Mit Darmstadt 98 kommt der Tabellenzweite ins Frankenstadion, eine Woche später geht es zu Spitzenreiter Werder Bremen. Am 32. Spieltag steht der FC St. Pauli auf dem Spielplan, ehe zum Saisonabschluss der FC Schalke nach Nürnberg kommt.

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Bis dahin muss der Club aber längst die Angst vor den Großen abgelegt und die Schulnote eins haben, sonst kann man höchstens noch mit dem befreundeten Klub aus Gelsenkirchen mitfeiern und diesem möglicherweise das Zeugnis Bundesliga ausstellen.

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