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2. Bundesliga News: HSV verspielt Relegation - Fürth hat Platz drei sicher

HSV verspielt Relegation - Fürth hofft noch auf direkten Aufstieg

SID

18.05.2021 | 11:58 Uhr

Der Traum vom Aufstieg ist endgültig geplatzt, der Hamburger SV wird das vierte Jahr in Folge in der 2. Liga spielen.

Die Mannschaft von Trainer Horst Hrubesch blamierte sich mit 2:3 (1:1) beim Abstiegskandidaten VfL Osnabrück und verspielte damit die letzte Chance auf den Relegationsplatz.

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HSV-Trainer Horst Hrubesch spricht nach dem verpatzten Aufstieg am Sky Mikro (Videolänge: 34 Sek.).

Die Tore von Robin Meißner (37.) und Tim Leibold (82.) waren zu wenig. Osnabrück verbesserte sich durch die Treffer von Christian Santos (34.), Maurice Multhaup (60.) und Marc Heider (84.) auf Relegationsrang 16.

Osnabrück geht dreimal gegen HSV in Führung

Der HSV fand nur schwer ins Spiel. Die Leichtigkeit vom Sieg gegen den 1. FC Nürnberg (5:2) war verflogen. Gegen kampfstarke Gastgeber hatten die Hamburger zwar viel Ballbesitz, es mangelte aber an Tempo und Ideen. So dauerte es bis zur 23. Minute ehe Simon Terodde zur ersten guten Chance kam. Der Torjäger scheiterte aber an VfL-Schlussmann Philipp Kühn und verpasste seinen 23. Treffer.

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Als Weckruf diente den Gästen diese Szene zunächst nicht. Beim Führungstreffer der Osnabrücker agierte die HSV-Defensive viel zu passiv. Santos köpfte aus kurzer Distanz ein. Die Hamburger zeigten aber eine Reaktion. Meißner traf aus der Distanz zum Ausgleich, Kühn machte dabei keine gute Figur.

Doch der Ausgleich verlieh dem Favoriten keine Sicherheit. Torhüter Sven Ulreich verhinderte gegen Ulrich Taffertshofer den erneuten Rückstand (48.), gegen Multhaup war der ehemalige Bayern-Schlussmann dann aber chancenlos. Der HSV gab aber nicht auf. Doch nach dem erneuten Ausgleich durch Leibold zerstörte Heider endgültig den Aufstiegstraum der Hanseaten.

Fürth hat Platz drei sicher

Die SpVgg Greuther Fürth darf dagegen weiter vom zweiten Aufstieg träumen. Die Franken gewannen am vorletzten Spieltag 4:2 (2:2) beim SC Paderborn und haben den Relegationsplatz drei schon sicher. Auch der direkte Aufstieg ist noch in Reichweite.

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Havard Nielsen (28.), Branimir Hrgota (42.) und Paul Seguin (47.) sorgten in der turbulenten Partie für den Auswärtssieg. Ein Eigentor von Paul Jaeckel (22.) und Chris Führich (45.+3) waren für Paderborn zu wenig.

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Die SpVgg Greuther Fürth hat den Relegationsplatz drei sicher. Nach dem Sieg in Paderborn sprechen David Raum und Branimir Hrgota am Sky Mikro (Videolänge: 43 Sek.).

Vor dem Saison-Finale beträgt Fürths Rückstand auf Tabellenführer VfL Bochum drei Zähler, auf den Zweiten Holstein Kiel sogar nur einen Punkt. Am letzten Spieltag erwartet das Team von Trainer Stefan Leitl die Fortuna aus Düsseldorf.

Paderborn setzte die Fürther im letzten Heimspiel des künftigen Köln-Trainers Steffen Baumgart von Beginn an unter Druck. Gerade als die Gäste etwas besser in die Partie kamen, ging der SCP in Führung: Nach einer scharfen Flanke lenkte Pechvogel Jaeckel den Ball mit dem rechten Bein ins eigene Tor. Nielsen gelang mit einem Flachschuss aber die schnelle Antwort.

Hrgota brachte Fürth mit seinem 15. Saisontor sogar in Führung, doch Führich sorgte für den erneuten Ausgleich. Seguin traf kurz nach der Pause zum 3:2.

Düsseldorf trotz deutlichem Sieg weiter zweitklassig

Auch Fortuna Düsseldorf bleibt zweitklassig. Der Bundesliga-Absteiger der Vorsaison erledigte mit einem 3:0 (2:0) gegen Erzgebirge Aue am Sonntag zwar seine Pflicht - doch die anderen Ergebnisse stimmten nicht. Trainer Uwe Rösler wird den Verein wohl verlassen. Für Aue ging es bereits vor dem Anpfiff nur noch um die Abschlussplatzierung im erweiterten Tabellen-Mittelfeld.

Für die Fortuna gab es nur den Weg nach vorne, ein Sieg war Voraussetzung für die Minimalchance, doch noch Dritter zu werden. Aue war nach seinem peinlichen 3:8 gegen den SC Paderborn bemüht, das Tor zu sichern, hielt aber nur neun Minuten lang durch - dann traf Shinta Appelkamp aus 15 Metern zum 1:0. Marcel Sobottka (19.) legte zügig nach.

Danach verlagerte sich das Interesse auf die anderen Zweitliga-Plätze, von denen aus Düsseldorfer Sicht aber keine gute Kunde kam. Das Spiel selbst erlahmte: Die Fortuna mochte nicht mehr so richtig, Aue spielte nun zumindest zaghaft mit. Kristoffer Peterson erzielte spät das Tor zum Endstand (87.).

Die Gäste wurden von Marc Hensel betreut, denn Cheftrainer Dirk Schuster und dessen Assistent Sascha Franz hatten sich nach der Vorführung gegen Paderborn krank gemeldet.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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