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2. Bundesliga News: VfL Osnabrück schlägt Jahn Regensburg und jagt HSV

Osnabrück siegt und ist Zweiter - KSC gewinnt Kellerduell

Sport-Informations-Dienst (SID)

16.11.2020 | 10:44 Uhr

osnabrück
Image: Osnabrück gewinnt eine unterhaltsame Partie gegen Regensburg.  © Imago

Der VfL Osnabrück gewinnt das Auswärtsspiel gegen den Jahn Regensburg und ist nun HSV-Verfolger Nummer eins. Der Karlsruher SC gewinnt ebenfalls auswärts und entscheidet das Kellerduell gegen St. Pauli deutlich für sich. Darmstadt erwischt keinen guten Tag und verliert hoch gegen Paderborn.

Jahn Regensburg - VfL Osnabrück (2:4)

Der VfL Osnabrück sorgt in der 2. Bundesliga dank eines überragenden Sebastian Kerk weiterhin für Furore. Das noch ungeschlagene Überraschungsteam von Trainer Marco Grote gewann bei Jahn Regensburg verdient mit 4:2 (2:1) und sprang vorerst hinter dem Hamburger SV überraschend auf Rang zwei. Der Jahn musste dagegen die zweite Niederlage in Folge hinnehmen.

Kerk-Dreierpack führt VfL zum Sieg

Kerk war beim dritten Saisonsieg des VfL mit drei Toren der Mann des Tages. Das 1:1 (22.) und 4:1 (72.) erzielte der 26-Jährige per Strafstoß. Beide Male war der Mittelfeldspieler selbst gefoult worden. Kurz vor der Halbzeit war Kerk zudem mit einem sehenswerten Freistoß aus knapp 30 Metern das 2:1 (41.) gelungen. Etienne Amenyido (64.) erzielte den vierten Treffer für den VfL.

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Andreas Albers (12.) hatte Regensburg in Führung gebracht, Aaron Opoku (75.) verkürzte. Max Besuschkow hätte das Spiel noch einmal spannend machen, scheiterte jedoch mit einem Handelfmeter an VfL-Keeper Philipp Kühn (77.).

Vom frühen Rückstand hatte sich der VfL nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Niedersachsen kämpften sich ins Spiel - und waren in der Folge extrem effizient. Die Oberbayern hatten zwar insgesamt mehr vom Spiel, waren aber nicht zwingend genug.

FC St. Pauli - Karlsruher SC (0:3)

Durch seinen ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison ist der Karlsruher SC nach Punkten mit dem FC St. Pauli gleichgezogen. Die Mannschaft von Trainer Christian Eichner setzte sich im Kellerduell bei den Hamburgern verdient mit 3:0 (1:0) durch. Beide Teams haben nach sieben Spieltagen sieben Zähler auf dem Konto, der KSC ist 15., St. Pauli fiel auf Abstiegsplatz 17 zurück.

Hofmann macht den Deckel drauf

Für den Führungstreffer sorgte Marco Thiede schon in der vierten Minute, St. Paulis Torhüter Robin Himmelmann sah bei dem Distanzschuss aus 25 Metern Entfernung nicht gut aus. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war Jerome Gondorf mit einem Flachschuss erfolgreich, Philipp Hofmann stellte per Kopfball den Endstand her (76.).

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Die Hanseaten agierten bis in die Schlussphase hinein zu berechenbar und schematisch. Die Badener setzten bei Kontern immer wieder Nadelstiche und wirkten gefährlicher als die Norddeutschen.

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SV Darmstadt 98 - SC Paderborn (0:4)

Absteiger SC Paderborn ist mit einem typischen Offensiv-Feuerwerk endgültig wieder in der 2. Bundesliga angekommen. Das Team von Trainer Steffen Baumgart zerlegte Darmstadt 98 beim 4:0 (3:0) nach allen Regeln der Kunst und ist nach dem anfänglichen Fehlstart nun seit vier Partien ungeschlagen. Nach dem siebten Spieltag liegen die Ostwestfalen sogar wieder auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen.

Drei SCP-Tore in den ersten 30 Minuten

Ron Schallenberg (13.), Chris Führich (22.) und Dennis Srbeny (25.) sorgten schon in der ersten halben Stunde für klare Verhältnisse. Nach der völlig überzogenen Gelb-Roten Karte für Darmstadts Nicolai Rapp (40.) legte Srbeny (61., Handelfmeter) nach. Die ohne ihren an Corona erkrankten Kapitän Fabian Holland angetretenen Lilien kassierten nach fast einem Jahr wieder eine Heimniederlage.

Paderborn deckte mit hohem Pressing von der ersten Minute an die gravierenden Defensivschwächen der Gastgeber auf. Keeper Marcel Schuhen verhinderte in der ersten halben Stunde sogar einen noch höheren Rückstand. Gerade als sich die Hessen etwas stabilisierten, flog Rapp wegen eines minimalen Schubsers vom Platz. Der SCP schaltete ein paar Gänge zurück, dennoch verhinderte nur eine teils fahrlässige Chancenverwertung einen noch deutlich höheren Sieg.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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