Algerien bezwingt Kongo und steht im Viertelfinale beim Afrika Cup

Mitfavorit Algerien hat sich mit großer Mühe ins Viertelfinale des Afrika-Cups gekämpft.

Aiss Mandi feiert den Einzug seines Heimatlandes Algerien ins Viertelfinale des Afrika Cups.
Image: Aiss Mandi feiert den Einzug seines Heimatlandes Algerien ins Viertelfinale des Afrika Cups.  © Imago

Der Turniersieger von 1990 und 2019 mit dem prominenten Torwart Luca Zidane setzte sich am Dienstagabend mit 1:0 n.V. (0:0, 0:0) gegen die DR Kongo durch.

Der kurz zuvor eingewechselte Stürmer Adil Boulbina (119.) erzielte das goldene Tor für die Wüstenfüchse gegen die Leoparden, die sich 1968 und 1974 zum Afrikameister gekrönt hatten. WM-Teilnehmer Algerien, der bei den jüngsten beiden Turnieren jeweils in der Vorrunde gescheitert war, trifft in der Runde der letzten Acht am Samstag in Marrakesch auf Nigeria. Die Super Eagles hatten sich gegen Mosambik (4:0) durchgesetzt.

Vor den Augen der französischen Fußball-Legende Zinedine Zidane zeigten dessen Sohn und die anderen Spieler in Rabat eine Partie, die arm war an Höhepunkten. Bei Algerien standen die Bundesliga-Profis Ramy Bensebaini (Borussia Dortmund), Fares Chaibi (Eintracht Frankfurt), Ibrahim Maza (Bayer Leverkusen) und Mohamed Amoura (VfL Wolfsburg) in der Startelf, doch der Favorit tat sich schwer.

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Topstar Mahrez wird ausgewechselt

Auch Topstar Riyad Mahrez kam kaum ins Spiel und wurde in der 70. Minute ausgewechselt, Standards brachten ebenso wenig Gefahr. Amoura (78.) vergab eine seltene Chance. In der Verlängerung war Algerien besser und belohnte sich spät. Der Augsburger Samuel Essende saß beim Kongo über die komplette Dauer auf der Bank.

Titelverteidiger Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) komplettiert beim Afrika-Cup die Runde der letzten Acht. Der deutsche Vorrundengegner bei der WM glänzte im Nachbarschaftsduell mit Außenseiter Burkina Faso im Achtelfinale mit Effektivität und setzte sich 3:0 (2:0) durch.

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Leipziger Diomande trifft für Elfenbeinküste

Starspieler Amad Diallo (20.) von Manchester United und der Leipziger Yan Diomande (32.) nutzten die ersten beiden Schüsse aufs Tor zu Treffern für den Afrikameister von 1992, 2015 und 2024. Der eingewechselte Hoffenheimer Bazoumana Toure (87.) setzte den Schlusspunkt. Bei Burkina Faso spielte Leverkusens Edmond Tapsoba durch, Freiburgs Cyriaque Irie wurde ausgewechselt.

Im Viertelfinale bekommt es die Elfenbeinküste am Samstag (20.00 Uhr) in Agadir mit Rekordsieger Ägypten um Superstar Mo Salah zu tun.

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SID

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