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1. FC Köln kämpft gegen den Abstieg

Armin Veh: "Spieler glauben absolut noch an sich"

Sky Sport

13.01.2018 | 14:23 Uhr

Köln-Sportchef Veh: Spieler geben mir Hoffnung

Der 1. FC Köln startet am Sonntag in seine "Mission Impossible". Zum Rückrundenauftakt trifft das Bundesligaschlusslicht im Rheinderby auf Borussia Mönchengladbach (ab 14:30 Uhr live auf Sky Sport Bundesliga 1 HD). Die Hoffnung auf eine historische Aufholjagd lebt.

Neun Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz bereits, für schlechte Stimmung sorgt die quasi aussichtslose Lage in Köln aber nicht. "Es ist wichtig, dass die Fans noch an ein kleines Wunder glauben", sagt Geschäftsführer Armin Veh im exklusiven Interview mit Sky Reporter Marco Wiefel: "Auch die Spieler glauben absolut noch an sich. Das gibt mir Hoffnung."

Selbstvertrauen tanken für den HSV

Ein guter Start gegen die Fohlen ist für die Kölner doppelt wichtig, denn schon am zweiten Rückrundenspieltag wartet der Abstiegsgipfel gegen den Hamburger SV (Tabellenplatz 17, 15 Punkte). "Wenn du am zweiten Spieltag (der Rückrunde Anm. d. Red.) gegen einen direkten, wenn auch schon etwas entfernten, Konkurrenten spielst, dann sind die ersten Spiele schon wichtig", so Veh.

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Köln-Sportchef Veh: Die ersten Spiele sind wichtig

Klar ist aber auch: Der FC-Sportchef muss für den Fall eines Abstiegs planen. Besonders beim Thema Transfers eine denkbar schlechte Ausgangslagen. "Die wirtschaftliche Situation ist in der zweiten Liga komplett anders. Der Kader ist groß, also kann man nicht einfach so jemand holen. Man muss eventuell zunächst Spieler abgeben", erklärt der 56-Jährige.

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Die Hoffnung aufgeben? Das kommt für Stefan Ruthenbeck nicht in Frage.

Veh glaubt nicht an Ausverkauf

Außerdem haben einige Spieler Ausstiegsklausel, sollte die Klasse nicht gehalten werden. "Aber ich habe das Gefühl, dass der ein oder andere Spieler, der woanders vielleicht mehr geboten bekommt, gar nicht abgeneigt ist, im Fall des Falles hier wieder etwas mit aufzubauen", gibt sich Veh optimistisch.

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Ob es mit Trainer Stefan Ruthenbeck, unabhängig vom Klassenerhalt, im Sommer weiter geht, ist offen. Bis zum Saisonende darf sich der 45-Jährige noch zeigen - bisher konnte er Veh jedenfalls überzeugen: "Er hat seine Sache gut gemacht, so wie er arbeitet gefällt mir. Alles andere wird man sehen."

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