Arsenal-Star Kai Havertz spricht bei Sky Sport über das verlorene CL-Finale gegen PSG

Kai Havertz hat niedergeschlagen auf die Finalpleite in der Champions League mit dem FC Arsenal reagiert.

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Nationalstürmer und Arsenal-Star Kai Havertz analysiert kurz nach dem verlorenen Champions League-Finale mit den Gunners gegen PSG im Elfmeterschießen das Spiel und sein Tor. Auch Stolz mischt sich trotz der Pleite in die Saisonleistung.

"Wir können stolz auf die Saison sein. Wir haben die Meisterschaft gewonnen, aber natürlich ist man direkt nach dem Spiel ein bisschen angeschlagen", sagte der frustrierte Havertz bei Sky Sport nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain.

"Am Ende ist es so gekommen, wie es gekommen ist. Das muss man akzeptieren. Nächstes Jahr versuchen wir es erneut", kündigte der deutsche Nationalspieler an, nachdem er Arsenal früh in Führung gebracht hatte. Dass er wie schon 2021 in einem Champions-League-Endspiel getroffen habe, sei "natürlich ein Top-Gefühl": "Aber trotzdem bringt es mir jetzt nicht sehr viel, muss ich sagen."

Havertz war nach der regulären Spielzeit entkräftet ausgewechselt worden, beim Elfmeterschießen fieberte der Offensivspieler von der Bank aus mit. "Mir fällt es immer schwer, zuzuschauen, anstatt selber da zu stehen", sagte Havertz, seinen Mitspielern Eberechi Eze und Gabriel, die im Duell vom Punkt vergeben hatten, machte er keinen Vorwurf: "Aber trotzdem Respekt an jeden Einzelnen, der sich da so einen Ball nimmt. Es ist keine einfache Situation, ich weiß es selber. Deswegen kann da jeder stolz auf sich sein."

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Für das Champions-League-Finale drückt Joshua Kimmich Kai Havertz die Daumen, Samstagabend spielt der Nationalstürmer mit dem FC Arsenal um den Titel gegen PSG. Der DFB-Kapitän schwärmt von den Stärken von Havertz.

"Riesenvorfreude" auf die WM

Trotz der Niederlage wolle er am Sonntag bei einer Parade in London "eine überragende Saison" feiern. Danach geht es zur Nationalmannschaft, mit einer "Riesenvorfreude", wie Havertz zugab: "Ich habe mir schon ein paar Videos auf YouTube angeguckt von den Jungs. Ich kann es kaum erwarten, zu den Jungs zu stoßen. Jetzt ein, zwei Tage nochmal Pause und dann geht es am Dienstag los."

Havertz fehlt Bundestrainer Julian Nagelsmann noch im vorletzten WM-Test des DFB-Teams am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) in Mainz gegen Finnland. Nach dem Finale ist der 26-Jährige aber fest für die WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) eingeplant. Eine Nachricht von Nagelsmann habe er noch nicht erhalten: "Noch nicht, vielleicht später."

SID

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