Bayern München: Gwinn beklagt "viele Vorurteile" gegenüber Frauenfußball

Gwinn beklagt "viele Vorurteile" gegenüber Frauenfußball

Giulia Gwinn vom FC Bayern sieht Handlungsbedarf in der Vermarktung des Frauenfußballs.
Image: Giulia Gwinn vom FC Bayern sieht Handlungsbedarf in der Vermarktung des Frauenfußballs.  © Imago

Nationalspielerin Giulia Gwinn von Bayern München nimmt in Deutschland noch immer "sehr viele Vorurteile" gegenüber dem Frauenfußball wahr.

In Nationen wie Spanien oder England sei das anders, sagte die 22-Jährige in der aktuellen Ausgabe von Sports Illustrated: "Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass dort auch die Gesellschaft womöglich toleranter und offener für neue Entwicklungen ist."

Gwinn: In Spanien kaum Unterschiede zwischen Männer- und Frauenfußball

Über 91.000 Fans hatten zuletzt Champions-League-Heimspiele des FC Barcelona im Camp Nou besucht. Gwinn hob eine "gemeinsame Vermarktung" von Männern und Frauen als Vorteil hervor: "Da werden kaum Unterschiede gemacht. In Barcelona hängen zum Beispiel im Camp Nou Bilder von Männern und Frauen, da wird auch im Stadion der ganze Verein gelebt."

Sky Sport Messenger Service
Sky Sport Messenger Service

Die ganze Welt des Sports in deiner Messenger-App: Hol Dir alle aktuellen Nachrichten von Sky Sport kostenlos per Direktnachricht auf Dein Smartphone!

Deutschland laufe "aktuell etwas hinterher, weil der Prozess in anderen Ländern früher und konsequenter angestoßen wurde". Doch Gwinn sieht auch Fortschritte in der jüngeren Vergangenheit: "Unsere Spiele werden mittlerweile auf vielen Plattformen gezeigt, was elementar wichtig ist, um den nächsten, den vielleicht entscheidenden Schritt zu machen."

Mehr Fußball

SID