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Bayern-Trainer Vincent Kompany über Michael Olise, Harry Kane, Joshua Kimmich, Jonas Urbig

Vincent Kompany hat Michael Olise im exklusiven Interview mit Sky Sport mit einem bemerkenswerten Lob bedacht.

Vincent Kompany hat nur lobende Worte für seinen Superstar Michael Olise.
Image: Vincent Kompany hat nur lobende Worte für seinen Superstar Michael Olise.  © Imago

Der Trainer des FC Bayern bezeichnete den französischen Offensivspieler als "Weltklasse“ und hob vor allem dessen Mentalität und Spielintelligenz hervor. Zudem sprach Kompany über Harry Kane, Joshua Kimmich, Jonas Urbig und die Champions-League-Ziele der Münchner.

Vincent Kompany über…

… seinen möglichen Anteil an der Entwicklung von Michael Olise: "Ich glaube, ein Spieler mit dem Talent wie Michael Olise schafft das immer, er würde immer einer der besten Spieler sein. Nicht nur sein Talent, aber auch seine Mentalität und sein Auge für Details. (…) Wie er einfach immer den Blick für etwas hat, was andere vielleicht nicht sehen und das auch im Training. Und das führt dazu, dass der Junge jetzt einfach schon ein besonderer Spieler im Weltfußball geworden ist."

RTL/Sky Sport: Ist er schon Weltklasse? "Ja, klar. Ohne Zweifel. Auch weil das jetzt eine Bestätigung ist, von dem, was er schon geleistet hat. Er hat in den letzten Jahren viele Schritte gemacht. Aber das Wichtigste für einen Trainer in so einer Situation mit solchen Spielern, und das sage ich nicht nur aus meiner Erfahrung als Trainer, sondern auch aus meiner Erfahrung als Mitspieler von solchen Spielern ist, dass der Hunger da bleibt und dass auch, wenn die Jungs in eine Umgebung kommen, wo dieses Lob nicht mehr präsent ist. Bei uns gibt es Lob für das, was du leistest und arbeitest im Training, was du leitest und machst in einem Spiel. Und wenn das in einem Spiel nicht mehr da ist, dann haben wir auch sofort diese Diskussion, wie wir weiter die nächsten Schritte machen. Diese Rolle spielen wir, aber nicht, dass wir jetzt einen Spieler zum Weltspieler machen, das ist unmöglich, das hat er selber in sich."

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… die bevorstehende Vertragsverlängerung von Harry Kane beim FC Bayern: "Ich bin immer respektvoll für diese Situation und was diesen Tanz angeht, der passieren muss: Spieler, Berater, Verein. Meine Verantwortung in dieser Geschichte ist, dass Harry sich einfach hier wohlfühlt, dass er auf dem Platz auch Leistung bringt oder dass er zumindest eine Umgebung hat, ein Umfeld hat, wo er das machen kann. Meistens, wenn das passt, dann laufen die anderen Sachen auch ein bisschen einfacher."

… die Champions League: "Ich habe ganz am Anfang dieser Saison ganz deutlich ausgesprochen, dass wir gerne die Champions League gewinnen wollen. Aber jetzt ist diese Phase auch vorbei, in der man das aussprechen muss, jetzt muss man liefern. Wir sind jetzt in einer Phase, wo wir erstmal durch die Gruppenphase müssen. Wenn das vorbei ist, dann hast du eine neue Situation, wo du vielleicht einen einfachen oder einen ganz schwierigen Baum bekommst, und das beeinflusst. Am Ende musst du stärker sein als jede Mannschaft und das ist nicht einfach. Aber das Ziel ist da, es wird auch immer dableiben."

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… die Debatte um Joshua Kimmich beim DFB: "Ich versuche ganz oft rauszubleiben aus Mini-Debatten, weil das sind Mini-Debatten (…) Und nein, ich bin nicht beeinflusst von dem, was bei der Nationalmannschaft passiert. Ich glaube, dass es andersrum ist, dass die Nationalmannschaft beeinflusst ist, von dem, was in einem Verein passiert."

… die Einsätze von Jonas Urbig beim DFB: "Wir haben schon immer viel Vertrauen gehabt in Jonas Urbig. Wenn ich das sage, dann gibt es auch einen Grund, der ist, weil ich auch glaube, dass er die Schritte machen kann. Aber jetzt ist es noch nicht so, er ist immer noch auf dem Weg und genau diese tägliche Arbeit ist für mich das Wichtigste. Es freut mich, dass er mit positiven Geschichten zurückkommt, aber das beeinflusst nicht, auf jeden Fall nicht übertrieben, was jetzt in der nächsten Woche noch passieren muss für seine Entwicklung. (…) Wir haben uns schon seit Anfang der Saison und letzter Saison auf Spielminuten für seine Entwicklung festgelegt. Wir haben uns für einen ganz deutlichen Weg entschieden mit Manu (Manuel Neuer, Anm. d. Red) als Nummer eins und Jonas als Jungen, der auf dem Weg ist, auch irgendwann hoffentlich die Nummer eins zu werden für Bayern, aber auch für Deutschland. Aber man kann sowas nicht reinreden. Man muss leisten und das darf man nicht vergessen."

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