Bobic hadert mit UEFA-Strafe: "Geisterspiel ist grausam"

Frankfurt gegen Marseille vor leeren Rängen

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Bobic über UEFA-Strafe: 'Geisterspiel ist grausam'

Eintacht Frankfurts Sportchef Fredi Bobic bereitet die Vorstellung des anstehenden "Geisterspiels" gegen Olympique Marseille in der Europa League Bauchschmerzen.

Sportlich ist die Rückkehr von Eintracht Frankfurt auf die europäische Bühne ein Höhepunkt der jüngeren Vereinsgeschichte. Stimmungsmäßig dürfte die Partie gegen Olympique Marseille dagegen einen Tiefpunkt markieren - denn sie wird ohne Zuschauer stattfinden.

UEFA bestätigt: Marseille - Frankfurt ein Geisterspiel
UEFA bestätigt: Marseille - Frankfurt ein Geisterspiel

Eintracht Frankfurt erlebt bei seiner Rückkehr auf die europäische Bühne ein Geisterspiel. Die Strafen gegen Gegner Olympique Marseille wurden von der UEFA bestätigt.

Wegen schweren Fehlverhaltens ihrer Fans in mehreren Fällen müssen die Franzosen ihr erstes Heimspiel in der Europa League am 20. September gegen die Hessen ohne Publikum bestreiten. Die Strafe war im Juli ausgesprochen worden.

"Beim Zugucken bekommst du Bauchschmerzen"

"Geisterspiel ist grausam", stellte Frankfurts Sportchef Fredi Bobic bei "Wontorra - Der o2 Fußball-Talk" unverblümt fest. "Selbst beim Zugucken im Fernsehen bekommst du Bauchschmerzen. Da bist Du in einem Riesenstadion wie in Marseille und es herrscht null Atmosphäre".

Der 46-Jährige hätte andere Strafen vorgezogen: "Wenn die UEFA die Fans schon sanktionieren muss, dann sollen sie den Block sperren. Aber sie können doch nicht alle aus dem Stadion rausnehmen", kritisierte er.

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Frankfurt fehlt zahlenstarke Unterstützung

Sportlich sei das Fehlen der Zuschauerkulisse für seine Mannschaft beim ersten Match der Europa-League-Saison weder ein Vor- noch ein Nachteil, sondern "einfach nur ärgerlich": "So ein Spiel kommt einem am Ende vor wie ein Trainingskick, obwohl es natürlich um Punkte geht", erklärt der einstige Stürmer.

Vor allem für die eigenen Anhänger hat Bobic Mitgefühl: "Für unsere Fans ist es schade, denn ich glaube es wären bestimmt 15.000 bis 20.000 mit nach Marseille gefahren".

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Mehr zum Autor Norbert Obkircher