Breitenreiter zu Fan-Querelen: "Keinen Bock, darüber zu reden"

Vor dem Spiel in Frankfurt

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Breitenreiter: Keinen Bock, darüber zu reden

Bei Hannover 96 kommt man außerhalb des Platzes nicht zur Ruhe. Vor dem Spiel bei Eintracht Frankfurt will Trainer Andre Breitenreiter endlich wieder den Fußball in den Vordergrund stellen.

Nach den Fan-Querelen der vergangenen Wochen will Trainer Andre Breitenreiter beim Bundesligisten Hannover 96 endlich wieder den Fußball in den Mittelpunkt rücken.

"Ich habe keinen Bock, darüber zu reden", sagte der 44-Jährige vor dem Duell bei Eintracht Frankfurt am Samstag (ab 13 Uhr live auf Sky) zum Ärger des Klubs mit den eigenen Anhängern: "Wir konzentrieren uns auf das, was wir beeinflussen können - und da haben wir am Samstag Großes vor."

Auf die Frage, ob er froh sei, dass die Begegnung am Samstag auswärts stattfindet, antwortete Breitenreiter einfach mit einem Update über die Personalsituation. Den Trainer stört wie Heldt, dass wegen des Dauerzwists zwischen Clubboss Martin Kind und dem harten Kern der 96-Anhänger die sportliche Leistung der Mannschaft nicht genügend gewürdigt wird.

"Die Mannschaft leistet Großartiges"

"Wenn man die Gesamtsituation sieht, müssten wir abgeschlagen Letzter sein", sagte Breitenreiter. "Mit null Chance auf den Klassenerhalt. Das ist Fakt. Die Mannschaft leistet Großartiges. Das in dieser Situation abzurufen, das ist einfach großartig." Beim 0:1 gegen Mönchengladbach vor einer Woche hatten die Fans dem Team wieder die Unterstützung verweigert, weil sie mit der Vereinspolitik nicht einverstanden sind.

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