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Bundesliga: BVB mit kritischer Saisonanalyse & treibt Transferplanungen voran

Analyse, Moukoko & weitere Zugänge: Das sind die nächsten BVB-Schritte

Bei Borussia Dortmund sind noch einige Fragen zu klären.
Image: Bei Borussia Dortmund sind noch einige Fragen zu klären.  © DPA pa

Während die BVB-Stars bereits im Urlaub weilen, haben die Verantwortlichen des Klubs noch reichlich Arbeit vor sich. Obwohl sie mit Niklas Süle, Nico Schlotterbeck und Karim Adeyemi schon drei namhafte Transfers vollzogen haben, basteln die BVB-Bosse weiter am Kader für die neue Saison. Weitere Neuzugänge sollen folgen.

Und: Wie die Schwarz-Gelben sich dann präsentieren wollen, gilt es auch noch zu besprechen. Dafür steht heute die Saisonanalyse der Bosse mit Trainer Marco Rose an.

Rose muss nicht um Job bangen

Auch wenn der Coach zuletzt immer wieder vereinzelte Kritik einstecken musste: Eine Krisensitzung gibt es in Dortmund nicht. Vielmehr eine kritische Analyse einer Saison, die mit 52 Gegentoren in der Bundesliga, unzähligen Verletzungen und (viel zu) wenigen überzeugenden Leistungen eine unbefriedigende für die Borussia war.

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Zur Einordnung: Dass Klubchef Hans-Joachim Watzke und die sportliche Führung um Sportdirektor Michael Zorc und dessen Nachfolger Sebastian Kehl nach Ende der Spielzeit mit dem Trainer zusammenkommen, um über Entwicklungen, Perspektiven und Ziele zu sprechen, ist Usus. Ein Rauswurf droht Rose nicht, dennoch stehen trotz der Vizemeisterschaft auch einige Problemthemen auf der Agenda.

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Kehl kündigt kritische Analyse an - Rose angriffslustig

Kehl hat bereits angekündigt: "Wir haben ein paar Dinge zu besprechen, sicher auch ein paar kritische Dinge zu analysieren. Dann hoffe ich, dass wir das in der neuen Saison gemeinsam angehen." Dass die Dortmunder Spielzeit durch das blamable Gruppen-Aus in der Champions League, dem überraschenden Europa-League-K.o. gegen die Glasgow Rangers und dem peinlichen DFB-Pokal-Aus bei Zweitligist St. Pauli enorm getrübt wurde, gab auch Rose unumwunden zu: "Wir können die Saison nicht mehr rosarot reden und haben in der Summe eine ernüchternde Saison gespielt. Wir haben nicht das geschafft, was wir uns vorgenommen haben."

Der Trainer, der vergangenen Sommer für fünf Millionen Euro aus Gladbach verpflichtet wurde, gibt sich für die nächste Saison aber angriffslustig: "Es geht nun darum, dass wir die Dinge auf den Weg bringen und an welchen Stellschrauben wir drehen müssen. Wir haben eine ganze Menge Luft nach oben und wollen in der nächsten Saison anders auftreten und Euphorie schaffen."

Bensebaini ein BVB-Kandidat - Maatsen von Chelsea keine Option

Dafür plant der BVB die Verpflichtung eines Linksverteidigers. Wie Sky bereits berichtete, ist Ramy Bensebaini (Gladbach) ein Kandidat. Aber: Mit Nico Schulz oder Raphael Guerreiro soll zunächst ein Linksverteidiger abgegeben werden, bevor ein neuer geholt wird. Dazu wird Eigengewächs Tom Rothe der Sprung in den Profikader zugetraut. Auch deshalb ist es für den BVB nach Sky Informationen keine Option, den 20-jährigen Ian Maatsen (FC Chelsea) für diese Position zu verpflichten - weder per Kauf noch per Leihgeschäft.

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Bleiben wird dagegen - nach jetzigem Stand - Youssoufa Moukoko. Über den Youngster gibt es seit einigen Wochen immer wieder Wechselgerüchte. Sky weiß: Das Sturmjuwel plant nach der Sommerpause zum Trainingsauftakt Ende Juni wieder beim BVB aufzuschlagen. Gespräche seinen bis 2023 laufenden Vertrag zu verlängern, gab es bislang aber noch keine. Aus Spanien heißt es gerade, dass Real Madrid angeblich bereit sei 20 Millionen Euro für den 17-Jährigen zu bezahlen. In Dortmund weiß man von so einem Angebot allerdings nichts.

Haller & Ekitike heiße Kandidaten - Gündogan-Rückkehr kein Thema

Unabhängig von Moukokos Verbleib forcieren Kehl & Co. aktuell weiter die Verpflichtung eines weiteren Angreifers. Die heißesten Kandidaten sind nach wie vor Sebastien Haller (Ajax Amsterdam) und Hugo Ekitike (Stade Reims). Unmittelbar vor einer Einigung befindet sich der BVB allerdings noch mit keinem der beiden - ebenso wenig wie mit Ilkay Gündogan. Eine Rückkehr des Ex-Dortmunders, um dessen möglichen Abgang bei Manchester City sich Gerüchte ranken, klingt zwar verlockend, ist nach Sky Informationen aber kein Thema.

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Eine Rückkehr von Ilkay Gündogan zu Borussia Dortmund ist für Sky Reporter Jesco von Eichmann eher unwahrscheinlich

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