Bundesliga News: Alte Wunden? Kölns Modeste feuert gegen Schmadtke
Alte Wunden? Modeste feuert gegen Wölfe-Manager Schmadtke
15.12.2021 | 18:29 Uhr
Anthony Modeste hatte mit seinen zwei Toren maßgeblichen Anteil am Kölner Sieg gegen kriselnde Wolfsburger. Im Interview nach dem Spiel sorgte der Stürmer mit pikanten Aussagen gegenüber Jörg Schmadtke für Aufsehen.
Zwei Mal führte der VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln und schnupperte zumindest am ersten Sieg nach zuvor sechs sieglosen Partien unter Florian Kohfeldt. Doch Kölns Stürmer Anthony Modeste spuckte den Wolfsburgern am Dienstagabend kräftig in die Suppe und sorgte mit seinen beiden Toren beim 3:2-Auswärtssieg endgültig für eine handfeste Wölfe-Krise.
"Mannschaft von Schmadtke in die Krise geschickt"
Im Anschluss an die Partie sorgte der Franzose dann mit einer Aussage besonders für Aufsehen. Als Sky Reporter Uli Potofski ihn fragte, wie sehr er es genieße, endlich mal wieder zwei Tore geschossen zu haben, sagte Modesete: "Ja, ich genieße es. Am Ende ist das Wichtigste, dass wir drei Punkte geholt haben. Ich bin persönlich glücklich, weil wir die Mannschaft von Jörg Schmadtke in die Krise geschickt haben."
Harte Worte des 33-Jährigen, der gegenüber dem NDR nochmal nachlegte: "Man trifft sich immer zwei Mal im Leben." Woher rührt die Feindseligkeit des Franzosen gegenüber des Wolfsburg-Managers? Wahrscheinlich aus der gemeinsamen Zeit beim 1. FC Köln. Im Sommer 2017 gab es wochenlang Diskussionen um den Wechsel von Modeste nach China zu Tianjin Quanjian. Schmadtke warf seinem damaligen Spieler Falschaussagen vor. Dessen Aussagen erweckten den Eindruck, als habe man ihn in Köln nicht mehr haben wollen.
Offene Rechnung aus Kölner Zeiten?
Nach seinem Wechsel sagte Modeste damals, dass er in Köln habe bleiben wollen. Doch er wollte auch seiner damaligen Leistung entsprechend mehr Geld verdienen. Dann kam das hohe Angebot aus China, das knapp 35 Millionen Euro in die Effzeh-Kasse spülen sollte und später auch getan haben soll. "Über die Möglichkeit, dass ich in Köln bleibe, wollte danach keiner mehr mit mir oder meinen Beratern verhandeln. Das wäre hingegen mein Wunsch gewesen", so der Franzose damals.
Möglicherweise war das der Knackpunkt in der Beziehung zwischen Modeste und Schmadtke. Bleibt abzuwarten, ob der ehemalige Manager der Kölner auf die Spitze reagiert.
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