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Champions League: BVB-Stimmen von Kovac, Anton und Co. zur Niederlage bei Bodö/Glimt

Der BVB musste bei Bodö/Glimt einen ersten Rückschlag einstecken.

BVB-Trainer Niko Kovac war mit der Leistung seiner Stars in Norwegen sehr unzufrieden.
Image: BVB-Trainer Niko Kovac war mit der Leistung seiner Stars in Norwegen sehr unzufrieden.  © DPA pa

Nach der Niederlage äußerten sich Trainer Niko Kovac sowie einige BVB-Stars zur Pleite in Norwegen. Die Stimmen im Überblick.

Niko Kovac bei DAZN über ...

... das Spiel: "Bis nach dem ersten Gegentreffer haben wir gar nicht stattgefunden. Wir haben in der ersten Halbzeit die Leidenschaft und die Intensität nicht gehabt und nicht den Fußball gespielt, den wir brauchen, um hier zu gewinnen. Erst nach dem Vierfach-Wechsel sind wir besser ins Spiel gekommen und haben das Heft in die Hand genommen. Aber bis zu diesem Zeitpunkt war der Gegner klar besser. Daher müssen wir uns nicht beklagen und wir haben das Spiel auch zurecht verloren."

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... die Umstellungen: "Jeder einzelne bei uns im Kader hat die Qualität zu spielen, aber das hat heute nicht geklappt. Das muss ich ganz klar sagen. Und das nehme ich auch auf meine Kappe, denn ich habe die Mannschaft aufgestellt, aber die Leidenschaft hat mir einfach gefehlt und das haben die Glimter viel besser gemacht."

... die Offensivbemühungen des BVB: "Wir haben es mit dem Ball nicht gut gemacht. Da war der Gegner sehr viel schneller und quirliger und haben die Tiefe viel besser attackiert als wir. Wir haben alles in den Fuß und nichts hinter die Kette gespielt. Und wenn du nichts hinter die Kette spielst, kannst du den Gegner nicht sprengen beziehungsweise in Unordnung bringen. Das ist das Problem. Das war in der zweiten Halbzeit dann besser, aber was wir defensiv zugelassen haben, war definitiv viel zu viel."

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... die nächsten Spiele: "Wir wissen, dass wir jeden dritten Tag spielen müssen, aber das haben wir uns auch ausgesucht als Profis und das wird in Berlin am Wochenende ein genauso intensives Spiel werden. Da wird es auch wieder viel um Einsatz, viel um Leidenschaft und Willen gehen. Erst dann können wir Fußball spielen."

Waldemar Anton bei DAZN über...

… zur 0:1-Niederlage gegen Bodö/Glimt: "Die Umstände sind keine Ausreden. Es war schon vorher klar, was auf uns zukommt. Wir haben in der ersten Halbzeit einfach nicht gut gespielt, mit Ball und auch gegen den Ball. Wir waren immer einen Schritt zu spät, waren nicht griffig genug und die Intensität hat gefehlt. Da spielt es auch keine Rolle, ob man mit einem Mann weniger anläuft oder auf einer Seite mal in Unterzahl ist. Das war deutlich zu wenig. Nach dem Gegentor haben wir dann angefangen, Fußball zu spielen. Am Ende hatten wir die Möglichkeit, das 1:1 zu machen. Da müssen wir vor dem Tor eiskalt sein, vor allem auswärts in der Champions League. Das war heute ein Problem."

… zum schwachen Start in beide Halbzeiten: "Wir haben versucht, ein bisschen etwas anderes zu machen. Das hat leider nicht funktioniert. Da muss sich jeder selbst hinterfragen, was das Problem war. In vielen Bereichen hat die Intensität gefehlt. Ohne diese Intensität kannst du einfach kein Spiel gewinnen. Damit fängt es immer an, sowohl vorne als auch hinten beim Verschieben. Das war heute viel zu wenig."

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… zu den anstehenden Aufgaben: "Es ist wichtig, dass wir das schnellstmöglich abhaken. Wir werden das natürlich analysieren, dafür haben wir morgen Zeit und heute sitzen wir noch einmal alle gemeinsam zusammen. Wir werden das mit Sicherheit schnell abhaken, weil es Schlag auf Schlag geht. Am Samstag müssen wir wieder da sein und das werden wir auch. Aber jetzt ist es natürlich sehr bitter. Wenn man das Positive nimmt, müssen wir eigentlich das 1:1 machen. Dann ist es wieder ein offenes Spiel. Es ärgert uns, wenn man so klare Möglichkeiten hat und sie nicht nutzt."

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