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Champions League: Die Sky Stimmen nach der BVB-Niederlage gegen PSG

BVB bedient: "Neymar ist ein guter Schauspieler" - die Sky Stimmen

Sky Sport

12.03.2020 | 11:37 Uhr

2:21
Borussia Dortmund: Zorc analysiert die Niederlage gegen PSG

Nach dem Dortmunder Ausscheiden in der Champions League gegen PSG haben sich unter anderem BVB-Sportdirektor Michael Zorc, Trainer Lucien Favre und PSG-Coach Thomas Tuchel gäußert.

Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...

… zum Spiel: "Insgesamt bin ich enttäuscht. In erster Linie, weil wir ausgeschieden sind. Ich hatte das Gefühl, dass wir heute hätten weiterkommen können, aber wir haben heute nicht die Leistung erbracht, die es benötigt hätte. PSG musste sich nicht großartig anstrengen diese beiden Tore gegen uns zu erzielen und offensiv waren wir zu harmlos, uns hat die Durchschlagskraft gefehlt. Wir waren heute nicht gut genug. Sie waren abgeklärter in den entscheidenden Situationen."

... zur Frage, ob die Rote Karte für Emre Can zu hart war: "Ja, finde ich zu hart. Emre stellt sich da entgegen und wir wissen, dass Neymar ein guter Schauspieler ist und das ha er heute gezeigt."

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... zum Geisterspiel aufgrund des Coronavirus (vor dem Spiel): "Es ist für alle eine besondere Situation, in der wir alle so noch nicht waren. Wir kennen das ein wenig von Vorbereitungsspielen, die man auch schon mal unter Ausschluss der Öffentlichkeit macht, aber da geht es um nichts und meistens waren das dann auch keine tollen Spiele. Aber heute geht es um richtig viel, deswegen wird es wichtig sein, wer diese Situation besser annimmt."

... zur Frage, wie der BVB ins Viertelfinale einziehen kann: "Mit einem ähnlichen Auftritt, wie in Dortmund. Wir erwarten PSG aktiver hier. Es wird wieder darum gehen, einem Neymar, einem Di Maria den Spaß am Fußball zu nehmen. Aber wir müssen versuchen, unser Spiel hier Selbstbewusst durchzusetzen."

3:06
Champions League, Achtelfinale: Horrorabend beim Geisterspiel: Borussia Dortmund ist nach einer gruseligen Vorstellung im Achtelfinale an Paris St. Germain mit dem ehemaligen BVB-Coach Thomas Tuchel gescheitert.

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund) ...

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... zum Spiel: "Am Anfang war es schwer, dann wurde es besser. Es hat uns die letzte Entscheidung und der letzte Pass gefehlt. Wir hatten Mühe, die Lücke zu finden und wir bekommen zwei unnötige Tore. Bürki hat bei dem ersten Tor keine Chance. Bei dem zweiten Gegentor können wir das besser machen."

... zur Frage, ob die Rote Karte für Emre Can zu hart war: "Das war viel zu hart, er hat nur ein Foul gemacht. Neymar hat ein wenig übertrieben. Es ist viel zu hart, fast lächerlich."

... zum Geisterspiel aufgrund des Coronavirus (vor dem Spiel): "Es ist sehr speziell, so etwas sind wir nicht gewohnt. Es ist für alle komisch. Man hat keine Geräuschkulisse im Stadion. Das Publikum ist sehr wichtig, unsere Fans sind auch nicht da. Dass die Pariser Fans fehlen, ist nicht mein Problem."

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Borussia Dortmund: Favre analysiert die Niederlage gegen PSG

Mats Hummels (Borussia Dortmund) ...

... zum Spiel: "Es lässt sich schwer fassen. Es war ein Spiel mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Wir haben es nicht geschafft, genug Druck auf das Tor zu entwickeln. Wir müssen uns ehrlich eingestehen, dass wir keine zwingenden Torchancen hatten. Viel mehr hatte Paris auch nicht, aber sie haben geführt, sie brauchten die nicht. Es war alles nicht so schlecht, aber diese leichten Ballverluste sollten uns nicht passieren. Im Großen und Ganzen haben wir es heute nicht geschafft, den berühmten letzten Ball anzubringen und Paris war auch ein Ticken stärker."

... zum Geisterspiel aufgrund des Coronavirus: "Es war sehr merkwürdig, aber für beide Mannschaften. Wir mussten uns beide darauf einstellen, das hat ein paar Minuten gedauert, dann ging es aber besser als erwartet. Der Anfang war schon sehr seltsam. Es ist wie bei einem Testspiel, wo man jedes Kommando hört, jeden Schrei. Aber das kommt jetzt wahrscheinlich erstmal ein paar Wochen vor, damit müssen sich jetzt alle arrangieren. Es ist für beide Mannschaften komisch."

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Borussia Dortmund: Hummels analysiert die Niederlage gegen PSG

Thomas Tuchel (Trainer Paris Saint-Germain) …

… zum Spiel: "Natürlich standen wir unter Druck und wollten zeigen, dass wir in der Lage sind. Die Gemengelage vorher und wie über unsere Mannschaft vorher gesprochen wird, das hat ja immer so ein Geschmäckle und dann sehe ich alle Schlagzeilen und dann kommt die Statistik. Wenn man sich die letzten dreimal die Achtelfinals anschaut, dann ist das ja völlig bizarr, wie das vor sich geht. Deshalb sind wir umso glücklicher, dass wir es heute geschafft haben. Viele Vorzeichen waren super schwer. Diesmal ging davor alles schief und da haben wir zum ersten Mal gesagt, vielleicht ist der ganze Scheiß vorher passiert. Wir haben einen riesen Aufwand betrieben und es war schwer, weil Dortmund stark ist, und es war doppelt schwer, ohne Zuschauer."

... zum Geisterspiel: "Ich finde es schlimm. Es ist super schade, Fußball ist für die Zuschauer da. Die besten Spiele sind immer ein Zusammenspiel zwischen Spiel, Mannschaft und Zuschauer und dann entsteht eine besondere Atmosphäre. Wenn das komplett fehlt, ist das sehr trist.

... über Neymar: "Neymar ist total verlässlich. In Momenten wie heute, muss Neymar auf das Feld, weil er den Druck aushält und die Persönlichkeit und das Vertrauen, die Dinger zu machen und er hat kein Schiss, vor keiner Situation. Der kann noch mehr, der hat noch mehr Kapazität. Der ist hier, um die Lok zu ziehen und das hat er gemacht heute."

4:10
Champions League: Tuchel nach dem 2:0-Sieg von PSG gegen BVB

Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain) ...

... zum Spiel: „Dortmund hat dagegengehalten. Es war bis zum Ende hin ein spannendes Spiel. Am Ende haben wir das Ergebnis so erkämpft, dass wir weiterkommen und darüber sind wir überglücklich. Die ganze Stadt, die Fans haben alle lange darauf gewartet und sehnen sich nach dem Erfolg, auch in der Champions League. Wenn man die Jubelbilder sieht, könnte man denken, dass sei wie das Ende, aber es ist das Gegenteil. Das ist der Beginn und das merken die Fans, das merken die Leute im Verein und wir auch."

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... zur Nachahmung von Haarlands Torjubel: „Das gehört dann zum Geschäft dazu, dass man sich ein bisschen revanchiert. Kann man darüber diskutieren, ob das sein muss oder nicht, aber ich finde das gehört irgendwo dazu. Da sind Emotionen dabei und die muss man auch nicht verstecken."

... zu seiner Schalker Vergangenheit: „Ich trage Schalke immer noch im Herzen und deswegen war ich nochmal extra motiviert. Als Ex-Schalker den Dortmundern eins auswischen: Etwas Besseres gibt es eigentlich nicht."

2:30
Champions League - PSG gegen BVB: Kehrer erklärt Haaland-Jubel

Sky Experte Lothar Matthäus …

… zu PSG vs. BVB: "Heute haben sie zu langsam gespielt, unkonzentriert. Paris wollte den Sieg mehr als Borussia Dortmund. Das hat man auch in den Zweikämpfen gesehen. Dortmund hat sich kaum lösen können, sie haben zu wenig Mut gehabt, sind wenig in den Strafraum gekommen. Haarland war zwar auf dem Platz, aber war so gut wie nie anspielbar. Ich habe eigentlich gedacht, dass es ein Vorteil für Dortmund ist, dass die Fans nicht dabei sind. Man hat ja gesehen, dass die Fans sich nach großen Erfolgen sehnen. Die Pariser Mannschaft hat das auch ohne die Fans beeindruckend umgesetzt."

... zu Dortmund: "Bei den Topspielen oder k.O.-Spielen verlässt Dortmund der Mut, die Leichtigkeit und Sicherheit und die Konsequent und das sind dann die Ergebnisse, die dabei rauskommen."

... zum Ausscheiden von Liverpool: "Bis vor sechs Wochen hat eigentlich alles funktioniert. Dann gab es eine kleine Pause im Februar und hat anscheinend seiner Mannschaft ein bisschen zu lange freigegeben und dadurch haben sie den Faden und an Qualität verloren. Es wird wahrscheinlich einiges aufzuarbeiten geben."

... zu den Geisterspielen aufgrund des Coronavirus (vor dem Spiel): "Es ist ein komisches Gefühl. Der Spieler lebt natürlich auch von der Leidenschaft der Fans und der Fußball lebt von der Leidenschaft der Fans. Es fehlt natürlich was. Schade für die Heimmannschaften, wie Paris, die dadurch einen Nachteil haben. Die Fans pushen die Spieler, motivieren sie und steuern ihren Teil dazu bei, so dass aus einem Heimspiel auch ein Heimvorteil wird."

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