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Champions League News: Die Stimmen von RB Leipzig & Dortmund

Favre über Elfer: ''Lächerlich! Er ist im Schwimmbad'' - die Sky Stimmen

Sky Sport

03.12.2020 | 23:50 Uhr

RB Leipzig darf nach einem wilden 4:3 in Istanbul vom CL-Achtelfinale träumen. Dem BVB hat dagegen ein 1:1 gegen Lazio Rom gereicht, um in die K.o.-Runde einzuziehen. Doch den Gruppensieg hat die Favre-Truppe vorerst verpasst. Die Sky Stimmen.

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund) ...

... zum Spiel: ''Wir haben gegen einen guten Gegner gespielt. Es ist unmöglich immer hoch zu gewinnen. Wir hatten durchaus unsere Torchancen und könnten höher in Führung gehen. Und dann haben wir einen unnötigen Elfmeter bekommen, der keiner war, denn das war eher ein Theater. Der Gegenspieler hat übertrieben und niemand sagt etwas. Am Ende steht ein 1:1 und das ist nicht die Wahrheit. Wir sind qualifiziert und das ist das Wichtigste. Wir müssen uns nicht unterschätzen, aber müssen auch aufhören, uns zu überschätzen."

... über das Foul, das zum Elfmeter führte: ''Es ist Theater. Er ist im Schwimmbad.''

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Roman Bürki (Torhüter Borussia Dortmund) ...

... zum Spiel: ''Wir haben es über weite Strecken eigentlich gut gemacht. Mit etwas Glück hätten wir dieses Spiel auch gewinnen können. Für mich war es auf dem Feld schwierig zu sehen, ob es ein Elfmeter war. Ich habe nur gesehen, dass der Schiedsrichter sich auch unsicher war, weil er selber gezögert hatte. Aber anhand der Bilder muss man sagen, war es niemals ein Elfmeter. Es ist unverständlich, wieso der VAR nicht eingegriffen hat."

Marco Reus (Kapitän Borussia Dortmund) ...

... zum Spiel: ''Wir hätten dieses Spiel schon gerne gewonnen. Ich weiß nicht, ob der Elfmeter für Rom berechtig war. Ich hätte ihn nicht gegeben, aber wenn es andersherum gewesen wäre, dann hätte ich wahrscheinlich etwas anderes gesagt. Wir standen in der zweiten Hälfte zu tief, haben uns zu weit zurückfallen gelassen und das darf uns zu Hause nicht passieren. Leider haben wir uns nicht mit einem Sieg belohnt."

Nico Schulz (Borussia Dortmund) ...

... über seinen verschuldeten Elfmeter und zum Spiel: ''Der Spieler springt in mich rein und ich kann nirgendwo anders hin. Für mich ist es kein Elfmeter. Wir haben es nicht so gut gemacht, wie wir es wollten. Wir haben gegen einen guten Gegner gespielt und sind froh, dass wir weitergekommen sind. Wir hätten gerne gewonnen, sodass wir als Gruppensieger weiter sind. Aber wir haben ja noch ein Spiel."

Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...

... zum Spiel und zum Elfmeter für Rom: ''Wenn solch eine offensichtliche Fehlentscheidung nicht korrigiert wird, dann brauchen wir den Videoschiedsrichter nicht mehr. Irgendwann ist es zu viel, denn es ging um den Gruppensieg für uns. Es war ein schweres Spiel unter den aktuellen Bedingungen mit unseren kurzfristigen Ausfällen. Es ist einfach nur ärgerlich. Der Videoschiedsrichter wird ad absurdum geführt, wenn so eine Szene nicht zurückgenommen wird. Aber wir haben nun unentschieden gespielt und müssen es so akzeptieren."

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... zum Muskelfaserriss von Erling Haaland (vor dem Spiel): ''Es schmerzt natürlich sehr, denn Erling Haaland war in den letzten Wochen für die Tore und für den Siegeswillen zuständig. So wie es aussieht, wird er auch in diesem Jahr nicht mehr für uns spielen können. Er ist ein ganz wichtiger Spieler für uns und hat in der Offensive die Akzente gesetzt. Aber bis vor 12 Monaten haben wir auch ohne ihn gespielt und natürlich müssen wir es nun flexibler gestalten, um seine Torgefahr zu kompensieren."

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig) ...

... zum Spiel: ''Zuerst freue ich mich sehr über die drei gewonnen Punkte. Wir haben nun unser Finale gegen Manchester, was wir auch zwingend erreichen wollten. Natürlich ist es ärgerlich, dass Dayot Upamecano nun mit einer gelben Karte im nächsten Spiel gesperrt ist, die in meinen Augen nicht berechtigt war. Die zweite Halbzeit war natürlich nicht so gut, denn wir hätten das Spiel in der ersten Hälfte bereits entscheiden müssen. Ich versuche mich mehr an den positiven Dingen zu orientieren. Im ersten Abschnitt müssen wir fünf Tore erzielen. Dann sind alle Dinge, die danach passieren, nicht ganz so tragisch."

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RB-Trainer Julian Nagelsmann spricht über die turbulente zweite Spielhälfte und die Schwachstellen seiner Mannschaft (Videolänge: 2:29 Minuten).

Alexander Sörloth (Torschütze RB Leipzig) ...

... zum Spiel: ''Ich habe den Ball von Yussuf Poulsen bekommen und dachte nur, dass ich nun schießen muss. Zum Glück ist er rein gegangen und danach erinnere ich mich an nicht mehr so viel. Es waren pure Emotionen, denn es war ein sehr wichtiges Tor."

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RB-Stürmer Alexander Sörloth spricht am Sky Mikrofon über seinen Siegtreffer (Videolänge: 15 Sekunden).

Emil Forsberg (RB Leipzig) ...

... zum Spiel: ''Wenn man die Chancen aus der ersten Halbzeit betrachtet, müssten wir das Spiel einfacher nach Hause bringen. Wir hatten viele Großchancen und hätten davon mindestens zwei Treffer erzielen müssen. Am Ende haben die Türken uns unter Druck gesetzt und es gut gemacht. Für uns war es unnötig spannend."

Sky Experte Dietmar Hamann ...

... zu Borussia Dortmund: ''Dortmund hat einen blockierten und müden Eindruck hinterlassen. Sie hatten viele Wechsel und die körperliche Fitness sollte daher nicht das Problem gewesen sein. In der zweiten Halbzeit sind sie kaum hinten heraus gekommen. Der Elfmeter war unberechtigt, aber der Ausgleich war nicht unverdient. Ich habe das Gefühl, dass sie mal losgelassen werden müssen, ohne in den Rückspiegel zu schauen. Sie haben fünf Mann hinter dem Ball und die fünf Offensiven müssen einfach mal etwas unternehmen. Ich habe immer das Gefühl, dass sie mit angezogener Handbremse spielen. Wenn man ein Offensiv-Spieler ist, muss man auch Risiken aufnehmen. Das hat in der ersten Halbzeit zum Teil gefehlt und in der zweiten gänzlich. Wir sprechen hier über einen Gegner, der im Mittelfeld der italienischen Liga platziert ist. Es war kein Schwergewicht im europäischen Fußball. Positiv ist, dass sie weitergekommen sind. Aber es ist der Wurm drin. Was sie in diesem Spiel gezeigt haben, ist viel zu wenig."

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... zu RB Leipzig: ''Wenn man so viele Chancen hat, nur zwei Tore erzielt und noch den Anschluss kassiert, ist es oft ein ungutes Zeichen. Das hätte sich fast bestätigt. Sie haben es immer noch in der eigenen Hand, was unglaublich wichtig ist. Es war ein hervorragender Sieg, mit etwas Bauchschmerzen, aber das Resultat stimmt. Viel besser, wie in der ersten Halbzeit, kann man nicht spielen."

... über die Leistungsschwankungen bei Borussia Dortmund (vor dem Spiel): ''Es ist eine Willensfrage. Man muss Wege finden, um sich gegen Wiederstände aufzubäumen und Spiele zu gewinnen. Wenn man eine qualitativ bessere Mannschaft besitzt, dann kommt es auf den Willen und auf das Wollen an. Wir reden derzeit von einer mentalen und körperlichen Belastung. Durch diese Zeit kommt man nur durch, wenn man eine breite Brust besitzt. Das Argument, dass die Dortmunder müde sind, stimmt natürlich ein Stück weit, weil sie in der Champions League spielen. Aber das machen andere Vereine auch. Sie sind in der Bundesliga vier Punkte hinter den beiden Mannschaften, die im Sommer keine Pause hatten und das sind die Vereine, an denen sie sich messen wollen. Mir fehlt das letzte Bisschen, denn man muss als Mannschaft Wege finden, auch die einfachen Spiele zu gewinnen. Wenn sie diese Hürde nicht endlich mal überwinden, dann werden sie keine Titel holen."

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Sky Experte Dennis Aogo...

... zu Borussia Dortmund: ''Insgesamt muss man sagen, dass die zweite Halbzeit ziemlich zäh war. Man wünscht sich natürlich mit diesem Potenzial, dass ein bisschen mehr Kreativität auf dem Feld gezeigt wird. Das hat gefehlt und ist unter dem Strich unter ihrem Niveau, obwohl sie die nächste Runde erreicht haben. Man hat das Gefühl, die Spieler sind nicht frei und gerade in der Offensive muss man für die Kreativität frei im Kopf sein. Irgendwas ist im Gange und vielleicht belastet sie die Drucksituation. Sie müssen es so schnell wie möglich abstellen."

... über die Leistungsschwankung bei Borussia Dortmund (vor dem Spiel): ''Ich glaube, dass dem BVB die letzten fünf Prozent fehlen im Vergleich zum FC Bayern. Man hat gesehen, auch die Bayern haben schwierige Spiele in der Vergangenheit gehabt, aber schaffen es dann trotzdem zu gewinnen. Auch wenn es nicht schön ist. Aber die letzten fünf Prozent fehlen mir schon länger beim BVB, nämlich dieser letzte Wille. Es ist ein Thema der Einstellung, wie hungrig ich bin, die Spiele gewinnen zu wollen. Das lässt der BVB in den letzten Jahren vermissen."

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