Das sind die Neulinge in Jürgen Klopps DFB-Kader
Jürgen Klopp. hat für seinen Start als Bundestrainer 16 mögliche Debütanten nominiert, einige von ihnen schnupperten aber schon einmal in die Nationalmannschaft hinein.
17.09.2026 | 13:21 Uhr
Elf Spieler sind hingegen erstmals in der DFB-Auswahl dabei. "Wir wollen bei der Entwicklung dabei sein. Deswegen haben wir neue Spieler dazu genommen. Uns ist ganz, ganz viel Talent ins Auge gesprungen", sagte Klopp.
Die Neulinge im DFB-Kader von Jürgen Klopp. im Überblick:
Mika Baur (Celtic Glasgow): Der Mittelfeldspieler des schottischen Rekordmeisters hat weltmeisterliche Gene. Sein Vater Markus führte Deutschland als Kapitän 2007 in Köln auf den Handball-Thron. "Mir geht es darum, mein eigenes Ding in meiner eigenen Sportart zu machen", betonte aber Mika Baur.
Hennes Behrens (FC Augsburg): Von seiner Nominierung wurde der linke Schienenspieler selber ein bisschen überrascht. Von der Nationalmannschaft träume zwar jeder, sagte er zuletzt, "aber ich glaube, dass es jetzt noch ein bisschen zu früh wäre". Das sieht Klopp anders.
Bambase Conte (TSG Hoffenheim): Mit Elversberg stürmte er in die Bundesliga, jetzt will der Offensivspieler auch in der DFB-Auswahl für Furore sorgen. Er habe "gelernt, über meine Grenzen zu gehen", sagte Conté. Bei seinem Anruf bei Conté kam Klopp erst einmal nicht zu Wort: "Er hat zwei Minuten am Stück gelacht."
Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt): In Frankfurt stürmte zuletzt zwar Jonathan Burkardt, doch der ehemalige Elversberger betrieb in dieser Saison schon reichlich Eigenwerbung. Beim Auftakt in Berlin gelang dem früheren Juniorennationalspieler Marokkos ein Dreierpack. "Seine Art zu spielen, seine Schlauheit sind außergewöhnlich. Er ist ein großes Talent", sagte Klopp.
Finn Jeltsch (VfB Stuttgart): "Wir sind bei der U17 Welt- und Europameister geworden", sagte Klopp: "Die müssten jetzt 20 sein. Jetzt, mit Führerschein, können wir sie gebrauchen." Der Innenverteidiger erhielt 2025 die Fritz-Walter-Medaille in Gold (vor Said El Mala) und legte beim VfB laut Trainer Sebastian Hoeneß einen "Raketenstart" hin, der ihm einen Stammplatz brachte.
Felix Keidel (SV Elversberg): Der flexibel einsetzbare defensive Mittelfeldspieler sorgte beim forschen Aufsteiger Elversberg für Furore, dennoch war er bisher nur absoluten Fachleuten bekannt.
Vitaly Janelt (FC Brentford): Der Name des Mittelfeldspielers wurde in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht, jetzt ist es endlich so weit. Der frühere Bochumer hat sich in England durchgesetzt. "Die Premier League ist für mich das Nonplusultra", sagte Janelt.
Max Rosenfelder, Philipp Treu, Yannik Engelhardt, Derry Scherhant (alle SC Freiburg): Der Raketenstart des Europa-League-Finalisten wurde auch von Klopp belohnt. Gleich vier Freiburger könnten ihr DFB-Debüt feiern. Im Blickpunkt steht Rechtsverteidiger Treu, der sich selber als "kleine Arbeitsameise" bezeichnet. Nach der Rückversetzung von Joshua Kimmich ins defensive Mittelfeld ist der Kampf auf der Problemposition völlig offen.
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