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DFB-Pokal: Borussia Mönchengladbach, FC Augsburg & Bielefeld in Runde zwei

Gladbach mit Kantersieg - FCA, H96 & Bielefeld souverän in Runde zwei

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DFB-Pokal, 1. Runde: Die Mannschaft des neuen Trainers Daniel Farke setzte sich beim Oberligisten SV Oberachern im Freiburger Dreisamstadion souverän und ohne große Mühe mit 9:1 durch.

Borussia Mönchengladbach zieht dank eines Kantersiegs beim SV Oberachern souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Mit dem FC Augsburg, Arminia Bielefeld und Hannover 96 waren auch andere Favoriten siegreich. Die Spiele von Sonntagnachmittag im Überblick.

SV Oberachern - Borussia Mönchengladbach 1:9

Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat zum neunten Mal in Folge die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Die Mannschaft des neuen Trainers Daniel Farke setzte sich beim Oberligisten SV Oberachern im Freiburger Dreisamstadion souverän und ohne große Mühe mit 9:1 (6:0) durch.

Marcus Thuram mit einem Hattrick (3./22./36.), Jonas Hofmann (37./45.+2) und Rami Bensebaini (45.) sorgten bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Kapitän Lars Stindl (47.) unmittelbar nach der Pause, Joseph Scally (59.) und Florian Neuhaus (78.) erhöhten dann vor 15.000 Zuschauern. Nico Huber gelang noch der Ehrentreffer für Oberachern (61.).

Farke musste bei seinem Pflichtspieldebüt als Gladbach-Coach auf Stammtorhüter Yann Sommer verzichten. Der Schweizer stand wegen Oberschenkelproblemen ebenso wie Ersatzmann Tobias Sippel (Coronafall im Umfeld) nicht zur Verfügung, deshalb kam die etatmäßige Nummer drei Moritz Nicolas zum Einsatz.

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In Kou Itakura rückte zudem lediglich ein Neuzugang in die Startelf. "Es wird nichts mehr ausprobiert oder getestet. In diesem ersten Pflichtspiel müssen wir abliefern", hatte Farke vor der Partie gesagt.

Die Gladbacher, die zuletzt 2013 bei Darmstadt 98 (4:5 i.E.) in der ersten Runde gescheitert waren, gingen direkt mit der ersten Torchance in Führung. Thuram schob nach feinem Zuspiel von Stindl eiskalt ins lange Eck ein (3.). Nur wenig später vergaben Florian Neuhaus (7.) und Hofmann (10.) zwei gute Möglichkeiten, um die Führung frühzeitig auszubauen.

Oberachern zeigte sich jedoch alles andere als eingeschüchtert und versuchte gerade in der Anfangsphase durch frühes Anlaufen und schnelles Passspiel, ebenfalls zu Chancen zu gelangen, wie beispielsweise durch Rais Awell (9.).

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Mit der Führung im Rücken blitzte dann jedoch Gladbachs spielerische Klasse immer mehr auf und Thuram erhöhte zum verdienten 2:0 (22.). Erneut Thuram (36.) und Hofmann (37.) sorgten dann für die Vorentscheidung.

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Kurz vor der Halbzeit kam es für Oberachern, die sich zum ersten Mal in ihrer 94-jährigen Vereinsgeschichte für den Pokal qualifiziert hatten, ganz bitter. Nach einer abgefälschten Flanke brauchte Bensebaini (45.) für seinen ersten Treffer nur den Fuß hinhalten. In der Nachspielzeit machte Hofmann (45.+2) dann noch das halbe Dutzend voll.

Nach dem Seitenwechsel ließ Gladbach auch nicht locker und legte durch Stindl (47.) und Scally (59.) weiter nach. Doch Oberachern blieb aufmerksam und erzielte durch Huber noch seinen Ehrentreffer (61.). Nur kurze Zeit später kamen die Hausherren zu einer weiteren guten Tormöglichkeit (67.). Gladbach schaltete in dieser Phase einen Gang zurück, kam durch Neuhaus aber noch zum neunten Treffer.

Blau-Weiß Lohne - FC Augsburg 0:4

Einstand nach Maß für Enrico Maaßen: Der neue Trainer des FC Augsburg feierte bei seinem Pflichtspieldebüt einen glanzlosen 4:0 (1:0)-Erfolg im DFB-Pokal beim Oberligisten Blau-Weiß Lohne.

Arne Maier mit einem raffinierten Freistoß (51.) sowie die Joker Fredrik Jensen (69.), Florian Niederlechner (81.) und Maurice Malone (89.) schossen den allerdings lange Zeit wenig überzeugenden Fußball-Bundesligisten zum dritten Mal in Folge in die zweite Runde. Bis zum Saisonstart am Samstag gegen den SC Freiburg muss sich der FCA noch steigern.

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DFB-Pokal, 1. Runde: Der neue Trainer des FC Augsburg feierte bei seinem Pflichtspieldebüt einen glanzlosen 4:0-Erfolg im DFB-Pokal beim Oberligisten Blau-Weiß Lohne.

Maaßen bot in Außenverteidiger Maximilian Bauer, Mittelfeldspieler Elvis Rexhbecaj und Stürmer Ermedin Demirovic drei Neuzugänge in der Startformation auf. Doch belebend wirkte sich das auf das Spiel seiner Mannschaft zunächst nicht aus.

Der Favorit enttäuschte in der ersten Halbzeit in allen Bereichen. Spielerisch schwach, ohne Ideen und Tempo - der FCA zeigte zu keinem Zeitpunkt den Unterschied von vier Klassen auf. Lediglich bei einem Kopfball von Andre Hahn (17.) nach einer Ecke wurde es einmal gefährlich.

Die Gastgeber agierten im strömenden Regen mit viel Leidenschaft und einer hohen Laufbereitschaft. Sie machten die Räume immer wieder eng. Bei ihren wenigen Vorstößen brachte der Außenseiter die FCA-Abwehr ab und an sogar in Schwierigkeiten.

Die Gäste starteten mit etwas mehr Zug zum Tor in den zweiten Durchgang. Carlos Gruezo vergab aber die Chance zur Führung (48.). Dann überraschte Maier Torhüter Christoph Bollmann mit einem Freistoß ins kurze Eck. Die Erleichterung beim FCA war groß.

Aber auch mit der Führung im Rücken wurden die Aktionen der Augsburger nicht viel strukturierter. Nach einer kurzen Druckphase leistete sich die Maaßen-Elf immer wieder einfache Ballverluste. So kam Lohne Mitte der zweiten Halbzeit zu einigen Abschlüssen.

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Auf der anderen Seite verpasste Hahn zunächst den zweiten Treffer (68.). Der eingewechselte Jensen machte es frei vor Bollmann besser und sorgte für die Entscheidung. Der kampfstarke Außenseiter steckte aber auch danach nicht auf und leistete tapfer weiter Widerstand.

Engers - Arminia Bielefeld 1:7

Arminia Bielefeld ist mit dem ersten Sieg unter dem neuen Trainer Uli Forte in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Nach zwei Liga-Niederlagen zum Auftakt gewann der Bundesliga-Absteiger am Sonntag sein Erstrundenspiel beim pfälzischen Oberligisten FV Engers souverän mit 7:1 (2:0). Bielefeld hat seit 2016 nicht mehr die zweite Runde überstanden.

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DFB-Pokal, 1. Runde: Nach zwei Liga-Niederlagen zum Auftakt gewann der Bundesliga-Absteiger sein Erstrundenspiel beim pfälzischen Oberligisten FV Engers souverän mit 7:1.

Janni Serra (9.) und Fabian Klos (24.) trafen im Koblenzer Stadion Oberwerth jeweils nach Ecken, die Robin Hack von links hereingebracht hatte. Der Fünftligist aus Neuwied wehrte sich vor 3558 Zuschauerinnen und Zuschauern zwar nach Kräften, hielt spielerisch allerdings nicht mit.

Nach Klos' zweitem Treffer (50.) gelang dem Außenseiter immerhin ein Ehrentor durch Jonathan Kap (54.). Für Bielefeld trafen noch Masaya Okugawa (57.), erneut Serra (71.), Brian Lasme (86.) und Hack (90.+1).

TSV SCHOTT Mainz - Hannover 96 0:3

Zweitligist Hannover 96 hat den Querelen um die Trennung von Geschäftsführer Martin Kind getrotzt und zumindest im DFB-Pokal für klare Verhältnisse gesorgt. Die Niedersachsen gewannen bei Oberligist TSV Schott Mainz auch dank tatkräftiger Mithilfe der Gastgeber ungefährdet mit 3:0 (2:0) und erreichten zum dritten Mal in Folge die zweite Runde.

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DFB-Pokal, 1. Runde: Die Niedersachsen gewannen bei Oberligist TSV Schott Mainz auch dank tatkräftiger Mithilfe der Gastgeber ungefährdet mit 3:0.

Ein Eigentor von Dominik Ahlbach (36.) und ein Abstauber von Maximilian Beier (42.) sorgten im Bruchwegstadion schon zur Pause für klare Verhältnisse. Im zweiten Durchgang brachte der Viertelfinalist der vergangenen Saison den Sieg gegen den Pokal-Debütanten dann ohne Probleme ins Ziel, Julius Haas (50.) unterlief ein weiteres Eigentor.

Hannover hatte sich in der vergangenen Woche nach fast einem Vierteljahrhundert von Klubboss Kind getrennt, der 78 Jahre alte Unternehmer ließ umgehend rechtliche Schritte einleiten.

SID

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