Englische Presse: "Nacht gehört Klopp" - Peps City "zerbröckelt"

Guardiola kassiert deftige Pleite in Liverpool

Die englische Presse nimmt sich Pep Guardiola und Manchester City nach dem 0:3-Debakel im Champions-League-Viertelfinale beim FC Liverpool zur Brust. Jürgen Klopp und die Reds werden dagegen gefeiert. Sky Sport stellt eine Auswahl der Stimmen zusammen.

Die Nacht, in der Pep Guardiolas alles eroberndes Manchester City zerbröckelte, als ihre Champions-League-Kampagne in einer Wolke aus rotem Rauch aufging", beschreibt der Mirror die Pleite an der Anfield Road und fügte an: "Liverpool war zu gut, zu schnell zu gefährlich und ihr berühmtes altes Stadion wurde wieder lebendig"

Im Fokus: Klopp gegen Guardiola

Besonders im Fokus: Das Trainer-Duell zwischen Jürgen Klopp und Pep Guardiola. Im 13. Aufeinandertreffen der beiden war es bereits der siebte Sieg für Klopp. Die britische Zeitung Telegraph deutet die Niederlage als "Albtraum" für Guardiola: "Er hat taktisch alles falsch gemacht".

Auch der Mirror findet deutliche Worte für den City-Coach: "City hatte keine Antwort, keine Erwiderung, keine Ahnung. Guardiola sah an der Seitenlinie ratlos aus, unfähig irgendwelche Änderungen oder taktische Verbesserungen vorzunehmen."

Für The Sun wurde Manchester City von einem brillanten Liverpool "eingeschüchtert und gedemütigt". Weiter schreibt sie: "Dies war ein meisterhaftes Beispiel dafür, wie man eine technisch überlegende Mannschaft besiegt, mundtot macht, kastriert und besitzt."

England feiert deutschen Erfolgsmacher

Jürgen Klopp hingegen wurde von den Engländern gefeiert. "Ein tobendes Liverpool folgt Klopps Ruf nach Tapferkeit und weidet City aus", so der Guardian. "Die Nacht gehörte Klopp", stimmt der Mirror zu.

BBC lobt Klopps Fähigkeiten. Er "scheint diese Fähigkeit zu haben die Spieler ein bisschen wie Soldaten über die Spitze zu schicken, sie glauben an das, was er von ihnen erwartet, und wenn sie mit einem Tor starten, wächst dieser Glaube".

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Der Nachrichtendienst charakterisiert Liverpool als "Bienenschwarm" und beschreibt die Kontrolle der Reds weiter mit einer "defensiven Disziplin".