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Entschuldigung nach Shitstorm: FC Liverpool bezieht Subventionen und erntet Kritik

Nach Shitstorm: FC Liverpool sagt "Sorry" und rudert zurück

Sky Sport, SID

15.04.2020 | 22:20 Uhr

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Der FC Liverpool verzichtet nach einem Sturm der Entrüstung in der Corona-Krise nun doch auf das Notfall-Programm der Regierung. Die Reds hatten rund 200 Mitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt – und dadurch Subventionen bezogen. Ehemalige Spieler und Fans zeigten sich schockiert.

Es hagelte Kritik von allen Seiten auf den FC Liverpool. Experten, Ex-Spieler, Fans und Mitarbeiter stellten die Werte des Klubs in Frage. Weil der Champions-League-Sieger einige Angestellte in Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub (engl. furlough) geschickt hatte.

Dafür ernteten die Reds viel Kritik. Denn das "Furlough"-Programm sei nicht dafür geschaffen worden. "Das widerspricht der Moral und den Werten dieses Klubs, wie ich sie kennengelernt habe", twitterte Ex-Spieler Dietmar Hamann.

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Moore entschuldigt sich in öffentlichem Brief

Nun rudert der Verein von Trainer Jürgen Klopp zurück. Das gab Liverpool-Chef Peter Moore in einem auf der Vereinshomepage veröffentlichten Brief an die Fans bekannt. "Wir glauben, dass wir letzte Woche zu dem falschen Schluss gekommen sind", heißt es in dem Schreiben.

Das Notfall-Programm garantiert rückwirkend ab dem 1. März zunächst für drei Monate 80 Prozent des Gehalts bis zu einer Höhe von 2500 Pfund/Monat (2824 Euro). "Unsere Absicht war und ist es, sicherzustellen, dass die gesamte Belegschaft in dieser beispiellosen Zeit so weit wie möglich vor Entlassung und/oder Verdienstausfall geschützt wird", so Moore. Nun sei man bestrebt, "alternative Betriebsmethoden zu finden, während keine Fußballspiele ausgetragen werden, um sicherzustellen, dass wir nicht das staatliche Hilfsprogramm beanspruchen".

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