Fabian Hürzeler steckt mit Brighton & Hove Albion in einer Krise
Der Ex-St.-Pauli-Trainer musste sich nun auch Kritik der Seagulls-Anhänger gefallen lassen.
11.02.2026 | 10:08 Uhr
Brighton-Trainer Fabian Hürzeler durchlebt laut eigenen Aussagen derzeit den "schwierigsten Moment" seiner bisherigen Trainerkarriere.
Die Luft für Fabian Hürzeler wird dünner!
Der Deutsche befindet sich mit seinen Möwen in der Premier League aktuell im Tiefflug und durfte sich in den vergangenen zwölf Partien lediglich über einen einzigen mageren Sieg freuen. Spätestens nach der jüngsten 0:1-Heimpleite gegen Crystal Palace haben nun auch die Fans des PL-Klubs offensichtlich die Schnauze voll. Nach dem Schlusspfiff buhten die Brighton-Anhänger ihre Herzensmannschaft lautstark vom Feld und machten auch Trainer Hürzeler zur Zielscheibe ihrer Unzufriedenheit.
"Du weißt nicht, was du tust" und "morgen früh gefeuert", rief ein Großteil der Brighton-Anhänger in Richtung des deutschen Coaches, der mit Brighton auf Rang 14 in der Tabelle abgerutscht ist und die europäischen Plätze langsam aus den Augen verliert.
"Schwierigster Moment"
Hürzeler selbst äußerte, dass die aktuelle Formkrise der Tiefpunkt seiner bisherigen Karriere sei, sah jedoch etwas Positives in der Krise: "Es ist der schwierigste Moment, aber es ist auch der Moment, in dem ich versuche, das Beste daraus zu machen, in dem ich am meisten lerne und am meisten wachse. Deshalb werde ich mich dieser Widrigkeit stellen und sie überwinden."
Auf die Kritik der Fans reagierte der ehemalige Coach des FC St. Pauli derweil gelassen: "Für mich ist es in Ordnung, wenn sie mich kritisieren, solange sie die Mannschaft unterstützen, denn ich denke, unsere Mannschaft braucht Unterstützung. Viele Spieler hatten in dieser Situation zu kämpfen, und deshalb ist es in Ordnung, wenn sie jemanden suchen, dem sie die Schuld geben können, denn letztendlich bin ich verantwortlich, solange sie die Mannschaft unterstützen, und ich denke, dass sie die Mannschaft heute auf großartige Weise unterstützt haben."
Fan-Gesänge lassen Hürzeler nicht kalt
Ganz kalt ließen Hürzeler die Fan-Gesänge gegen seine Person allerdings dennoch nicht. "Ich denke, jeder kann sich vorstellen, wie man sich fühlt, wenn 25.000 Menschen Forderungen stellen und über einen singen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: aufgeben oder weitermachen. Und weiterarbeiten ist die Option, für die ich mich in meinem Leben bisher immer entschieden habe. Deshalb sitze ich hier, weil ich nie aufgebe, weil ich weiterkämpfe, und das werde ich auch weiterhin tun", meinte der 32-Jährige.
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