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FC Bayern News: Alaba-Alternativen für die Bayern-Verteidigung

Top-Deal oder interne Lösung? So könnte Bayern Alaba ersetzen

Sky Sport

05.11.2020 | 11:55 Uhr

Wer bildet bald das Innenverteidiger-Duo, wenn David Alaba wechseln sollte?
Image: Wer bildet bald das Innenverteidiger-Duo, wenn David Alaba wechseln sollte?  © Getty

David Alaba wird den FC Bayern wohl spätestens im kommenden Sommer verlassen. Doch wie könnte 'Flicks Abwehrchef ersetzen werden? Diese Alternativen hat der FCB.

Sollte David Alaba den FC Bayern am Ende der Saison verlassen, werden sich die Münchner schon bald Gedanken über eine mögliche Nachfolge machen müssen. Dabei könnten die Bayern auf verschiedene Szenarien zurückgreifen.

Sie könnten beispielsweise auf vorhandene Lösungen oder wie schon bei Alaba vor rund zehn Jahren auch auf die Jugend setzen. Oder greift der FC Bayern für eine große Transfer-Lösung tief in die Tasche? Was schnell klar wird: Ein adäquater Linksfuß als Alaba-Ersatz ist schwer zu finden.

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Interessante Details: David Alaba erklärt exklusiv gegenüber Sky, wie es zum Bruch mit dem FC Bayern kam. (Länge: 2:29 Minuten)

1. Die internen Lösungen: Außenverteidiger nach innen

Option 1: Lucas Hernandez rückt dauerhaft auf die linke Innenverteidigerposition und bildet mit Niklas Süle das Innenverteidiger-Duo der Bayern-Zukunft. Der Franzose ist wie Alaba ein Linksfuß und würde endlich auf seiner favorisierten Position zum Einsatz kommen. Nebeneffekt: Alphonso Davies würde dauerhaft wieder links verteidigen.

Option 2: Jerome Boateng und Süle bleiben zusammen und bilden das Stamm-Duo in München. Dafür müsste der FC Bayern aber den Vertrag mit Boateng verlängern, der läuft nämlich 2021 aus. Wer hätte vor rund einem Jahr gedacht, dass Boateng 2021 noch so wichtig für die Bayern werden könnte?

Option 3: Ähnlich wie Lucas Hernandez spielt auch Benjamin Pavard lieber auf der Innenverteidigerposition als auf der Außenbahn. Der Franzose könnte mit Süle zusammen die Innenverteidigung bilden. Dafür müsste der FC Bayern jedoch einen adäquaten Ersatz für rechts hinten finden. Ob Bouna Sarr die erste Wahl wäre, muss sich noch zeigen.

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2. Die Transfer-Lösungen: Viel Geld oder ein De-Ligt-Nachfolger

Option 1: Der FC Bayern verpflichtet Leipzigs Dayot Upamecano. Der Franzose macht schon seit Längerem mit ausgezeichneten Leistungen auf sich aufmerksam und wird international umworben. Auch die Bayern sollen sich in der Vergangenheit schon intensiver mit dem 22-Jährigen, der noch einen Vertrag bis 2023 bei RB besitzt, beschäftigt haben. Für ihn müsste Bayern einiges an Geld auf den Tisch legen. Jedoch kennt er die Bundesliga und weiß durch Schnelligkeit und Zweikampfstärke zu überzeugen.

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Option 2: Eine internationale Lösung könnte Jules Kounde heißen. Der Innenverteidiger überzeugt seit vergangener Saison im Trikot des FC Sevilla. Rechtsfuß Kounde wurde in der Vergangenheit schon mit Manchester City in Verbindung gebracht. Wie auch Upamecano wäre Kounde ein weiterer Teil der French-Connection (Coman, Tolisso, Pavard, Hernandez, Sarr, Nianzou) mit der die Bayern aktuell gute Erfahrungen machen. Auch Kounde wäre eine eher kostspielige Lösung, könnte Bayern aber auf Anhieb helfen.

Option 3: Noch nicht so bekannt, aber schon als Nachfolger von Mathijs de Ligt wird Perr Schuurs gehandelt. Der 20-jährige Niederländer ist aktuell Stammverteidiger bei Ajax Amsterdam und sollte, bevor er in Amsterdam unterschrieb, schon zu Liverpool wechseln. Doch nicht nur die Reds wollten Schuurs. Auch Bayern hatte ihn schon auf dem Zettel. Schuurs spielte schon mit 17 Jahren als Kapitän für Fortuna Sittard in der zweiten niederländischen Liga, wo er durchaus auch Torgefahr ausstrahlte. Wäre ein Mann für die Zukunft und müsste hinter den etablierten Kräften herangeführt werden. Dies müssten auch drei Bayern-Talente im letzten Abschnitt.

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Hansi Flick ärgert sich, dass das Thema Alaba vor den beiden Spielen gegen Salzburg und Dortmund erneut aufkocht - und lobt seinen Abwehrchef. (Videolänge: 1:40 Min.).

3. Die Nachwuchslösungen: Endlich wieder ein Eigengewächs?

Option 1: Mit Chris Richards haben die Bayern einen Nachwuchsverteidiger in den eigenen Reihen, der in dieser Saison schon drei Pflichtspiele absolviert hat und dabei auch schon zu überzeugen wusste. Der US-Amerikaner war in der vergangenen Saison eine wichtige Stütze für die Zweitvertretung der Bayern und hatte mit seinen vier Toren auch einen gewichtigen Anteil an der Meisterschaft in der dritten Liga. Richards ist nun heiß auf den nächsten Schritt und möchte sich bei den Profis etablieren.

Option 2: Tanguy Nianzou kam im vergangenen Sommer ablösefrei von Paris Saint-Germain. Der französische Innenverteidiger laboriert momentan noch an einer Oberschenkelverletzung und konnte noch kein Pflichtspiel für die Bayern absolvieren. Bei der CL-Pressekonferenz am vergangenen Montag vor dem Salzburg-Spiel machte Trainer Hansi Flick dem 18-Jährigen aber Hoffnung. Nianzou soll noch im Dezember erste Bundesliga-Erfahrungen sammeln und könnte dann zum Alaba-Nachfolger aufgebaut werden.

Zum Transfer Update: Alle Wechsel, alle Gerüchte

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Option 3: Lars Lukas Mai rückt nach seiner Rückkehr von Leihverein Darmstadt 98 direkt in den Profi-Kader auf. Mai war zusammen mit Richards eine feste Größe in der Hintermannschaft der zweiten Mannschaft des FC Bayern in der vergangenen Saison. Seine Leihe nach Darmstadt zeigt, dass die Bayern noch was mit dem 20-Jährigen vorhaben. Seine Einsätze in der Bundesliga liegen jedoch schon zweieinhalb Jahre zurück.

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